- Es wurden Vorwürfe erhoben, dass der FCC-Vorsitzende Rundfunkanstalten wegen kritischer Berichterstattung zum Iran-Krieg mit dem Entzug ihrer Lizenzen bedroht habe
- Bekannt wurde dies durch einen Beitrag auf dem X-Konto (ehemals Twitter) von Brendan Carr
- Der Beitrag enthält jedoch nur den Plattform-Hinweis: „Don’t miss what’s happening. People on X are the first to know.”
- Konkrete Aussagen des eigentlichen Posts oder Belegmaterial werden nicht bereitgestellt
- Derzeit ist der Inhalt des betreffenden Tweets nicht verifizierbar, weshalb die Details des Vorfalls und der Kontext der Äußerungen unklar bleiben
Überblick über den Beitrag
- Der bereitgestellte Link führt zu einem Beitrag auf dem X-Konto von Brendan Carr (FCC-Kommissar)
- Auf der Seite wird lediglich der allgemeine Hinweis „Don’t miss what’s happening. People on X are the first to know.” angezeigt
- Der eigentliche Post, Zitate, Bilder oder zusätzliche Erläuterungen sind nicht einsehbar
Verifizierbare Informationen
- Dem Titel auf Hacker News zufolge gibt es den Vorwurf, der FCC-Vorsitzende habe Rundfunklizenzen bedroht
- Auf der X-Seite sind jedoch keine konkreten Inhalte sichtbar, die diesen Vorwurf stützen würden
- Daher sind der Sachverhalt und der Kontext der Äußerungen derzeit nicht verifizierbar
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentare
Wenn dem US-Präsidenten oder dem Kabinett die Medienberichterstattung nicht gefällt, sollten sie es einfach besser machen, statt Zensur zu versuchen
Die Medien kontrollieren zu wollen, nur weil man Kritik nicht mag, ist kindisch
In Diktaturen gibt es nur einen staatlichen Rundfunk, aber in Demokratien gibt es etwa fünf Propaganda-Netzwerke, von denen jedes seine eigene Agenda vorantreibt
Regierung, Unternehmen, Reiche, Religionen, Parteien – überall sind eigene Interessen verstrickt, und am Ende berichtet jeder so, wie es ihm passt
Deshalb geht es manchmal bis zu einem absurden Niveau
Entscheidend ist die Macht selbst, öffentliche Meinung zu formen oder zu verzerren
Die USA klammern sich nur an die Debatte „öffentlich vs. privat“ und verfehlen damit das Wesentliche
Auf die Frage, ob die Regierung Äußerungen zensieren sollte, die ihr nicht gefallen, lautet die Antwort meiner Meinung nach: auf keinen Fall
Die FCC hat nicht das Recht, unter dem Vorwand des „öffentlichen Interesses“ die Meinungsfreiheit zu überwachen
Falls die Sache nur eine bloße Behauptung auf Twitter ist, würde mich interessieren, was der FCC-Vorsitzende konkret beanstandet hat
Ohne Lizenz kann die FCC auch keine Lizenz entziehen
Die Leute, die früher „Twitter Files“ gerufen haben, sind jetzt still
YouTube ist auch deshalb problematisch, weil es ein Ort ist, an dem Menschen frei reden können
Die Lage ist so ernst, dass schon Witze kursieren, man solle die FCC in „Propagandaministerium“ umbenennen
Eine freie Presse ist wertvoller als Gold, und wenn man sie verliert, bekommt man sie nicht zurück
Man fragt sich, wo all die Leute geblieben sind, die sonst ständig von freier Rede gesprochen haben
Ich denke, die freie Presse in den USA ist bereits tot
Alle Medien werden von konservativen Oligarchen beherrscht, und sie manipulieren die Öffentlichkeit und schüren Kriege
Dass die Leute, die sonst freie Rede fordern, jetzt schweigen, liegt daran, dass die aktuelle Lage genau so aussieht, wie sie es wollten
Verwandter Artikel: Reuters-Bericht
Diese Maßnahme wirkt wie ein klarer Verstoß gegen den ersten Verfassungszusatz
Falls geklagt wird, bin ich neugierig auf das Ergebnis
Wo sind all die „Absolutisten der Meinungsfreiheit“ geblieben?
Zum Beispiel sind Zensur von Schimpfwörtern, Sendezeiten für Kinderprogramme oder Live-Verzögerungen Maßnahmen im öffentlichen Interesse
Nicht jede staatliche Medienregulierung ist unterdrückerisch
Es ist schwer zu verstehen, wie Menschen Trump unterstützen konnten, obwohl er offen davon sprach, „das Verleumdungsrecht zu verschärfen“
Man konnte längst ausreichend vorhersehen, dass so etwas passieren würde
Verwandter Artikel: Politico-Link