48 Punkte von faithfwd 2026-03-11 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen

Der Gründer von !Boring, Andy Allen, blickt darauf zurück, was er in fünf Jahren mit einem Zweierteam über „langsamen Erfolg“ gelernt hat.

Zweifel am Standardskript der Softwarebranche

  • Stellt den in der Tech-Szene als selbstverständlich geltenden Pfad aus Finanzierung, Expansion und ultrarapidem Wachstum infrage.
  • Das gleicht eher einem Spiel auf Glück, das Investoren mehr nützt als den Machern.
  • Selbst wenn man mit Glück Erfolg hat, geht schnell Gewonnenes oft auch schnell wieder verloren, und übrig bleibt nicht selten nur Burnout.

Definition von langsamem Erfolg (Slow Success)

  • Entscheidet sich bewusst dafür, klein anzufangen und klein zu bleiben.
  • Verfolgt ein Wachstum, das sich über Jahre hinweg durch gereifte Ideen wie Zinseszins aufbaut.
  • Entscheidend ist die Resilienz, die daraus entsteht, sich nicht von Trends treiben zu lassen und Dinge Stich für Stich selbst zu bauen.
  • Indem man einer Idee genug Zeit gibt, bis sie wirklich interessant wird, wird tiefe Konzentration und Hingabe möglich.

Zur Frage „Was kommt als Nächstes?“

  • Wenn Erfolg eintritt, fragen alle nach Vision oder Expansion, aber das Team will einfach ein Zweierteam bleiben.
  • Statt das Team zu vergrößern, wird die grundlegende Freude daran bevorzugt, selbst bis hin zu jedem einzelnen Icon Hand anzulegen.
  • Viele Gründer waren in ihrer Anfangszeit am glücklichsten, als sie mit einem Freund am Küchentisch etwas bauten.

Fazit: Wie man das Lebenswerk schafft

  • Wer wirklich bedeutungsvolle Arbeit leisten will, sollte sich niemals hetzen.
  • Erfolg an sich ist nicht der Preis; die eigentliche Belohnung ist der Zustand, diese interessante Arbeit weiter machen zu können.
  • Was wir heute brauchen, ist kein einmaliger Exit zum schnellen Kassemachen, sondern der Wert von Beständigkeit, die über Jahrzehnte gepflegt wird.
  • Früher wurden schnell wachsende Unternehmen idealisiert, heute gelten langsame Macher als Vorbilder, etwa Panic, 37signals und James Thompson, der seit über 30 Jahren eine einzige App pflegt und verfeinert.

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