- Im globalen Wettstreit um KI- und Wissenschaftstalente entscheidet nicht das Geld, sondern welche Rahmenbedingungen und Chancen geboten werden.
- In den USA lösen die Politisierung des H-1B-Visums und Kürzungen bei Forschungsgeldern die Mobilität globaler Wissenschaftler aus.
- Frankreich wirbt mit Programmen wie „Choose France for Science“ um Talente, indem es wissenschaftliche Freiheit, unbefristete Forschungsstellen und Möglichkeiten zur Projektteilnahme hervorhebt.
- Tatsächlich zeigt sich die Wirkung daran, dass die meisten der für französische Programme ausgewählten Forschenden aus den USA stammen.
- China hat das K-Visum eingeführt und konzentriert sich mit einer Struktur, die Bewerbungen ohne Arbeitgeber ermöglicht, sowie mit Steuer- und Wohnunterstützung auf die Anwerbung von Schlüsselkräften.
- Je nach Region werden unterschiedliche Vorteile gestaltet; das Modell zielt strategisch auf die Gewinnung einer kleinen Zahl von Kerntalenten.
- Südkorea hingegen weist trotz hoher F&E-Investitionen von rund 5 % des BIP eine eher geringe Wettbewerbsfähigkeit im globalen Talentwettbewerb auf.
- Das Problem ist die Diskrepanz zwischen Investitionsvolumen und Strategie zur Talentgewinnung; es fehlt ein klares Wertversprechen, warum sich internationale Talente für Südkorea entscheiden sollten.
- Letztlich liegt der Kern des Talentwettbewerbs nicht im Budget, sondern in der Positionierung – etwa in Forschungsrelevanz, Chancenstrukturen und der Gestaltung von Eintrittsbarrieren.
Noch keine Kommentare.