5 Punkte von haebom 2026-03-06 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen
  • Im globalen Wettstreit um KI- und Wissenschaftstalente entscheidet nicht das Geld, sondern welche Rahmenbedingungen und Chancen geboten werden.
  • In den USA lösen die Politisierung des H-1B-Visums und Kürzungen bei Forschungsgeldern die Mobilität globaler Wissenschaftler aus.
  • Frankreich wirbt mit Programmen wie „Choose France for Science“ um Talente, indem es wissenschaftliche Freiheit, unbefristete Forschungsstellen und Möglichkeiten zur Projektteilnahme hervorhebt.
  • Tatsächlich zeigt sich die Wirkung daran, dass die meisten der für französische Programme ausgewählten Forschenden aus den USA stammen.
  • China hat das K-Visum eingeführt und konzentriert sich mit einer Struktur, die Bewerbungen ohne Arbeitgeber ermöglicht, sowie mit Steuer- und Wohnunterstützung auf die Anwerbung von Schlüsselkräften.
  • Je nach Region werden unterschiedliche Vorteile gestaltet; das Modell zielt strategisch auf die Gewinnung einer kleinen Zahl von Kerntalenten.
  • Südkorea hingegen weist trotz hoher F&E-Investitionen von rund 5 % des BIP eine eher geringe Wettbewerbsfähigkeit im globalen Talentwettbewerb auf.
  • Das Problem ist die Diskrepanz zwischen Investitionsvolumen und Strategie zur Talentgewinnung; es fehlt ein klares Wertversprechen, warum sich internationale Talente für Südkorea entscheiden sollten.
  • Letztlich liegt der Kern des Talentwettbewerbs nicht im Budget, sondern in der Positionierung – etwa in Forschungsrelevanz, Chancenstrukturen und der Gestaltung von Eintrittsbarrieren.

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