- Spotify erklärte, mit Claude Code und dem internen KI-System Honk die Entwicklungsgeschwindigkeit deutlich erhöht zu haben
- Das System unterstützt Remote-Bereitstellung von Code in Echtzeit über generative KI und ermöglicht es Entwicklern, per Slack allein durch Befehle Bugs zu beheben oder Funktionen hinzuzufügen
- Im Jahr 2025 wurden mehr als 50 neue Funktionen und Änderungen veröffentlicht; zuletzt kamen KI-basierte Funktionen wie Prompted Playlists, Page Match und About This Song hinzu
- Spotify erklärte, dass es bei musikbezogenen Fragen keine richtige Antwort gebe, und baue deshalb einen einzigartigen Datensatz auf, den andere LLMs nicht nachbilden können
- Das Unternehmen bezeichnete den aktuellen KI-Einsatz als Ausgangspunkt einer Entwicklungsrevolution und betonte die künftige Skalierbarkeit von KI-Entwicklung
Spotifys KI-basierte Entwicklungsinnovation
- Spotify erwähnte bei der Bekanntgabe der Geschäftszahlen im Februar 2026, dass seine besten Entwickler seit Dezember 2025 keine einzige Zeile Code mehr geschrieben haben
- Co-CEO Gustav Söderström erklärte, dass KI die Entwicklungsgeschwindigkeit beschleunige
- Das Unternehmen steigert seine Entwicklungseffizienz mit Claude Code und dem internen System Honk
- Honk ermöglicht Remote- und Echtzeit-Code-Deployment mithilfe generativer KI
- Als Beispiel nannte er, dass ein Entwickler auf dem Weg zur Arbeit Claude über Slack bitten kann, einen Bug in der iOS-App zu beheben oder eine Funktion hinzuzufügen
- Sobald Claude die Aufgabe abgeschlossen hat, wird eine neue Version über Slack zugestellt und kann sofort in die Produktion gemergt werden
- Söderström bewertete das System als massive Verbesserung der Geschwindigkeit von Coding und Deployment
- Er betonte, dies sei nicht das Ende, sondern der Anfang der KI-Entwicklung, und hob den Willen hervor, den KI-Einsatz weiter auszuweiten
Funktions-Releases 2025 und Beispiele für den KI-Einsatz
- Spotify brachte im Verlauf des Jahres 2025 mehr als 50 neue Funktionen und Änderungen in seine Streaming-App
- In den letzten Wochen stellte das Unternehmen nacheinander KI-basierte Funktionen vor
- Prompted Playlists: KI erstellt Playlists auf Basis von Nutzereingaben
- Page Match: Ausbau von Funktionen rund um Hörbücher
- About This Song: Funktion, mit der Nutzer die Hintergrundgeschichte des gerade gehörten Songs erkunden können
- Alle diese Funktionen konzentrieren sich auf die Verbesserung der User Experience mithilfe von KI-Technologie
Aufbau eines einzigartigen Datensatzes
- Söderström sagte, Spotify baue einen eigenen Datensatz auf, den andere LLMs nicht kommerzialisieren können
- Der Grund sei, dass es bei musikbezogenen Fragen keine objektiv richtige Antwort gebe
- Zum Beispiel unterscheidet sich „Musik zum Sport“ je nach Region
- In den USA bevorzugen viele Hip-Hop, einige aber auch Death Metal
- In Europa wird EDM bevorzugt, in Skandinavien Heavy Metal
- Er betonte: „Diesen Datensatz hat es in dieser Größenordnung noch nie gegeben, und er wird mit jedem erneuten Training der Modelle besser“
Umgang mit KI-generierter Musik
- Analysten fragten nach der Politik zu KI-generierter Musik
- Spotify erklärte, dass Künstler und Labels in den Metadaten angeben dürfen, wie ein Song erstellt wurde
- Gleichzeitig ergänzte das Unternehmen, dass es Spam-Inhalte überwacht und verwaltet
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