1 Punkte von GN⁺ 2026-02-13 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen
  • Das grundlegend überarbeitete Siri-Upgrade gerät wegen Problemen in internen Tests erneut aus dem Zeitplan
  • Funktionen, die ursprünglich in iOS 26.4 enthalten sein sollten, sollen nun gestaffelt über iOS 26.5 und iOS 27 ausgerollt werden
  • Besonders instabil sind die Nutzung persönlicher Daten sowie die sprachgesteuerte Steuerung auf Basis von App Intents
  • Bei einigen Anfragen erfolgt zudem eine automatische Umschaltung auf die ChatGPT-Integration statt auf Apple-Technologie
  • Apple treibt mit der neuen Architektur Linwood und auf Google Gemini basierenden Modellen langfristig den KI-Umbau voran

Verzögerungen beim Zeitplan für das Siri-Upgrade

  • Die im Juni 2024 angekündigte komplett überarbeitete Siri stieß zuletzt in internen Tests auf Probleme
    • Ursprünglich war geplant, sie in iOS 26.4 zu integrieren, das im März 2026 erscheinen sollte
    • Aktuell wird geprüft, einige Funktionen auf iOS 26.5 (Mai) und iOS 27 (September) zu verteilen
  • Im Testprozess traten Fehler bei der Anfrageverarbeitung und Verzögerungen bei den Antworten auf
    • Berichtet wurde, dass manche Anfragen nicht korrekt verarbeitet werden oder die Antwortzeiten übermäßig lang sind

Zentrale Ursachen für die Verzögerung

  • Erweiterte Nutzung persönlicher Daten

    • Siri soll auf persönliche Daten wie frühere Nachrichten zugreifen können, um Anfragen auszuführen
      • Beispiel: einen von einem Freund geteilten Podcast in früheren Textnachrichten finden und sofort abspielen
    • In internen Builds von iOS 26.5 existiert ein „preview“-Schalter für diese Funktion
      • Dabei wird offenbar erwogen, Nutzer darauf hinzuweisen, dass der erste Release unvollständig oder nicht stabil sein könnte
  • Erweiterte Sprachsteuerung mit App Intents

    • In Entwicklung ist eine fortgeschrittene In-App-Steuerung, die mit einem einzigen Sprachbefehl Bildsuche, Bearbeitung und das Versenden an Kontakte ausführen kann
    • Interne Tests zeigten, dass die Funktion nicht in allen Situationen stabil arbeitet
    • Zudem wurde ein Bug gemeldet, bei dem Siri Nutzer unterbricht, wenn sie schnell sprechen
    • Bei der Verarbeitung komplexer Anfragen treten Genauigkeitsprobleme und lange Verzögerungen auf

Abhängigkeit von der ChatGPT-Integration

  • Es gab Fälle, in denen die neue Siri automatisch auf die bestehende OpenAI-ChatGPT-Integration umschaltete statt auf Apples eigene Technik
    • Solche externen Umschaltungen wurden selbst bei Anfragen beobachtet, die eigentlich mit eigener Technik verarbeitet werden sollten

Veränderungen an der technischen Architektur

  • Die überarbeitete Siri basiert auf einer vollständig neuen Architektur namens Linwood
  • Genutzt wird Apples Plattform für große Sprachmodelle, Apple Foundations Models
    • Darin werden teilweise Technologien des Google-Gemini-Teams von Alphabet integriert
  • In Testversionen von iOS 26.5 sind zwei noch nicht angekündigte Funktionen enthalten
    • Websuche-Tool: liefert ähnlich wie Perplexity oder Gemini zusammengefasste Antworten auf Basis von Webinformationen
    • Bildgenerierung: basiert auf der Engine von Image Playground, hat aber Stabilitätsprobleme

iOS 27 und die nächste Siri-Generation (Codename Campo)

  • Für iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 ist die Einführung einer chatbotartigen Siri geplant
    • Sie soll auf Google-Servern laufen und fortgeschrittene angepasste Gemini-Modelle nutzen
  • Unter dem Projektnamen „Campo“ soll KI ins gesamte Betriebssystem integriert werden
  • Eine eigenständige Siri-App wird derzeit getestet
    • Sie umfasst auch die Verwaltung früherer Gespräche
  • Die Steuerung von Funktionen im gesamten OS sowie die Erkundung persönlicher Daten wie Dateien sollen ausgebaut werden
  • Geplant ist außerdem die Integration der neuen Siri-Engine in zentrale Standard-Apps wie Mail, Calendar und Safari

KI-Infrastruktur und Chip-Strategie

  • CEO Tim Cook erwähnte in einem internen Meeting die Entwicklung von Rechenzentrums-Chips für KI
    • Apple arbeitet an maßgeschneiderten Rechenzentrumslösungen auf Basis von Apple silicon
  • Unter dem Projektnamen Baltra wird ein leistungsstarker Cloud-KI-Chip entwickelt

Datenschutzstrategie

  • Ein Grund für die Verzögerung bei personalisierter KI ist Apples strenge Datenschutzpolitik
  • Craig Federighi betonte die Abgrenzung zu branchenüblichen Verfahren, bei denen Nutzerdaten auf Servern gespeichert und fürs Training verwendet werden
  • Nach Möglichkeit soll die Verarbeitung auf dem Gerät oder über datenschutzschonende Server erfolgen
  • Statt echter Nutzerdaten werden lizenzierte Daten und synthetische Daten verwendet

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