- Anthropics Claude Code verbreitet sich intern bei Microsoft schnell und wird nicht nur von Entwicklern, sondern auch von Nicht-Entwicklern genutzt
- Microsoft verkauft GitHub Copilot an externe Kunden, fördert intern jedoch zugleich die Nutzung von Claude Code
- Wichtige Bereiche wie CoreAI und Experiences + Devices testen und installieren Claude Code, einschließlich der Teams für Windows, Teams und Surface
- Microsoft baut die Zusammenarbeit mit Anthropic aus und rechnet den Verkauf von Claude-Modellen auch zu den Azure-Umsätzen
- Diese Veränderung zeigt im Wettbewerb um die Führungsrolle bei AI-Coding-Tools, dass Microsoft selbst innerhalb des eigenen Ökosystems parallel verschiedene AI-Modelle einsetzt
Die Verbreitung von Claude Code innerhalb von Microsoft
- Microsoft verkauft GitHub Copilot an Kunden, weitet intern jedoch den Einsatz von Claude Code aus
- Tausenden Mitarbeitenden wird die Installation von Claude Code empfohlen, darunter auch Nicht-Entwickler
- Claude Code wird als einfach nutzbares Tool für Entwickler und Nicht-Techniker gleichermaßen bewertet
- Das Modell Claude Sonnet 4 wurde im Juni 2025 zunächst in der Entwicklerabteilung eingeführt und später auch für zahlende Nutzer von GitHub Copilot angewendet
- Inzwischen werden Anthropics AI-Modelle breit übernommen und auf zentrale Engineering-Teams ausgeweitet
Wichtige Bereiche und Umfang der Nutzung
- Das CoreAI-Team und der Bereich Experiences + Devices testen und installieren Claude Code
- Der Bereich Experiences + Devices ist zuständig für Windows, Microsoft 365, Outlook, Teams und Surface
- Auch Nicht-Entwickler können Claude Code nutzen, um Ideen als Prototypen umzusetzen
- Auch in allen Code-Repositories der Teams für Business und Industry Copilot ist die Nutzung von Claude Code genehmigt
Interne Tests und Vermarktungspotenzial
- Microsoft-Ingenieure sollen Claude Code und GitHub Copilot parallel verwenden und dazu Feedback geben
- Wenn der interne Pilot erfolgreich ist, könnte Claude Code künftig auch direkt an Cloud-Kunden verkauft werden
- Microsoft ist derzeit einer der wichtigsten Kunden von Anthropic und rechnet den Verkauf von Anthropics AI-Modellen in die Azure-Zahlen ein
Ausbau der Zusammenarbeit mit Anthropic
- Durch eine im November 2025 geschlossene Vereinbarung werden die Modelle Claude Sonnet 4.5, Claude Opus 4.1 und Claude Haiku 4.5 den Kunden von Microsoft Foundry bereitgestellt
- Anthropic hat zugesagt, Azure-Computing-Kapazitäten im Wert von 30 Milliarden US-Dollar zu kaufen
- Microsoft setzt Claude-Modelle auch in Microsoft-365-Apps und Copilot-Funktionen ein, wo sie bei bestimmten Funktionen bessere Leistung als OpenAI-Modelle zeigen
Nutzung interner AI-Tools und Veränderungen
- Bei Microsoft nutzten Stand 2024 91 % der Engineering-Teams GitHub Copilot
- Bisher war der Einsatz von AI-Tools überwiegend auf Entwickler beschränkt, doch mit der Einführung von Claude Code und Claude Cowork können auch Nicht-Entwickler Coding- und Nicht-Coding-Aufgaben ausführen
- Die Einführung von Claude Code gilt als Veränderung, die die Autonomie von AI beim Schreiben von Code erhöht und Sorgen über einen Rückgang der Rolle von Junior-Entwicklern auslöst
Microsofts offizielle Position
- Kommunikationschef Frank Shaw sagte, „Unternehmen testen regelmäßig konkurrierende Produkte“
- OpenAI bleibt weiterhin ein wichtiger Partner, und die langfristige Zusammenarbeit wird fortgesetzt
- Tatsächlich integriert Microsoft jedoch Anthropic-Modelle und -Tools zunehmend sowohl intern als auch in Produkte für Kunden
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