4 Punkte von GN⁺ 2026-02-01 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Grid.Space ist ein kostenloses Fertigungstool für die STEM-Bildung, mit dem sich 3D-Druck, CNC und Laserschneiden direkt im Browser erlernen lassen
  • Es läuft ohne Installation oder Kontoerstellung, und alle Daten werden lokal verarbeitet, was den Datenschutz sicherstellt
  • Funktioniert auf Windows, Mac, Linux, Chromebook und allen anderen Betriebssystemen und ist nach dem ersten Laden offline nutzbar
  • Unterstützt das Erlernen praxisnaher Fertigungstechniken auf Industrieniveau – von 3D-Modellierung über CAM-Pfaderzeugung, Design Thinking und Problemlösung
  • Als kostenlose Plattform auf Open-Source-Basis bietet es Zugänglichkeit und Nachhaltigkeit in unterschiedlichsten Lernumgebungen wie Schulen, Bibliotheken und zu Hause

Hauptmerkmale

  • Keine Installation, kein Konto, keine Lizenz erforderlich

    • Einfach den Browser öffnen und direkt loslegen
    • Schüler können ohne Login oder Software-Installation sofort mit dem Fertigen beginnen
  • Datenschutzorientiertes Design

    • Alle Arbeiten werden direkt auf dem Gerät der Nutzer verarbeitet
    • Keine Datenerfassung, kein Cloud-Upload, konform mit COPPA- und FERPA-Vorgaben
  • Dauerhaft kostenlos

    • Keine Lizenz pro Arbeitsplatz, keine Abogebühren, keine Bildungsrabatte
    • Für alle Nutzer dauerhaft kostenlos
  • Kompatibel mit allen Geräten und Betriebssystemen

    • Unterstützt Chromebooks, Tablets sowie ältere und neuere PCs
    • Läuft mit jedem aktuellen Browser
  • Selbstgesteuertes Lernen und Offline-Unterstützung

    • Schüler können in ihrem eigenen Tempo lernen
    • Nach dem ersten Laden kann auch ohne Internetverbindung weitergearbeitet werden
  • Praxisnahe Fertigungskompetenzen auf Industrieniveau

    • Bietet denselben Workflow wie reale Fertigungsprozesse wie 3D-Druck, CNC-Bearbeitung und Laserschneiden
    • Erlernte Fähigkeiten lassen sich direkt auf professionelle Tools übertragen

Einsatz in verschiedenen Lernumgebungen

  • K-12-Klassenräume: Digitale Fertigung ohne IT-Installationsaufwand unterrichten; läuft auf vorhandenen Schulcomputern und Chromebooks
  • Makerspaces: Mehrere Geräte über eine integrierte Toolchain verwalten; Schüler lernen einmal und nutzen viele Maschinen
  • Universitätslabore: Professionelle CAM- und Slicing-Funktionen ohne Enterprise-Lizenz nutzen; durch Open Source an Forschungszwecke anpassbar
  • Bibliotheken: Auf öffentlichen Rechnern ohne Installation oder Administratorrechte nutzbar
  • Homeschooling: Voller Funktionsumfang kostenlos auf Heimcomputern, ohne Budgetdruck
  • Nachmittagsprogramme: Schüler können Projekte zu Hause in derselben Umgebung fortsetzen, ohne Lizenzbeschränkungen

Lernbare Kompetenzbereiche

  • 3D-Druck (FDM/SLA): Modell-Slicing, Support-Erzeugung, Optimierung von Druckeinstellungen, Multimaterialdruck, Fehlersuche bei misslungenen Drucken
  • CNC-Bearbeitung: CAM-Pfaderzeugung, Schnittgeschwindigkeit und Werkzeugwahl, Strategien für Schruppen und Schlichten, Maschineneinrichtung
  • Laserschneiden: Vorbereitung von 2D-Designs, Einstellung von Leistung und Geschwindigkeit, Berücksichtigung von Materialeigenschaften, Layering, Gravurtechniken
  • 3D-Modellierung: Mesh-Bearbeitung, Boolesche Operationen, Modellreparatur, Geometrieanalyse, Vorbereitung fertigungsgerechter Modelle
  • Design Thinking: Iteratives Design, Prototyping, Materialeinschränkungen, Fertigungsgrenzen, Optimierungsstrategien
  • Problemlösungskompetenz: Fehlgeschlagene Aufträge analysieren, Gerätebeschränkungen verstehen, kreative Lösungen innerhalb von Vorgaben finden

Vergleich von Grid.Space mit kommerzieller Software

Punkt Grid.Space Allgemeine kommerzielle Software
Kosten ✓ Dauerhaft kostenlos Abo oder Arbeitsplatzlizenz
Installation ✓ Nicht erforderlich Administratorrechte und IT-Freigabe nötig
Updates ✓ Automatisch Manuelle Updates, mögliche Versionskonflikte
Plattformunterstützung ✓ Alle OS, Chromebook Meist auf Windows/Mac beschränkt
Datenschutz ✓ 100 % lokale Verarbeitung Cloud-Upload und Konto erforderlich
Zugänglichkeit zu Hause ✓ Voll zugänglich Eingeschränkt oder separate Lizenz nötig
Offline-Nutzung ✓ Nach erstem Laden möglich Cloud-abhängig
Quellcode ✓ Open Source (MIT) Proprietär, nicht anpassbar

So starten Sie

Für Lehrkräfte und Pädagogen

  1. grid.space als Lesezeichen speichern und mit Schülern teilen
  2. Tutorials auf docs.grid.space ansehen
  3. Videos auf dem YouTube-Kanal anschauen
  4. Unterrichtsideen und Tipps im Forum austauschen
  5. Schüler öffnen Kiri:Moto oder Mesh:Tool und beginnen mit der Fertigung

Für Schüler

  1. Chrome, Firefox, Edge oder Safari öffnen
  2. grid.space/kiri (3D-Druck·CNC) oder grid.space/mesh (3D-Modellierung) aufrufen
  3. 3D-Modell laden (per Drag-and-drop oder über das Dateimenü)
  4. Einstellungen erkunden und Ausgabe erzeugen
  5. Ergebnisse im lokalen Speicher sichern (nicht in der Cloud)

Bezug zum STEM-Lehrplan

  • Technik und Ingenieurwesen: CAD/CAM-Workflows, additive und subtraktive Fertigung, Design for Manufacturing
  • Naturwissenschaften: Materialeigenschaften, physische Prozesse, experimentelles Prototyping, Modelle zur Datenvisualisierung
  • Kunst und Design: Digitale Fertigungstechniken, Balance zwischen Form und Funktion, iteratives Design, Materialerkundung

Startbereit

  • Keine Registrierung, keine Freigabe, keine Wartezeit
  • Kontakt: admin@grid.space

1 Kommentare

 
GN⁺ 2026-02-01
Hacker-News-Kommentare
  • Ich möchte ein Projekt vorstellen, das von meinem früheren Kollegen Stewart Allen entwickelt wurde.
    Dieses Tool ist vollständig kostenlos und benötigt weder ein Konto noch ein Abo oder die Cloud.
    Das gesamte Slicing und die Toolpath-Erzeugung laufen lokal und funktionieren im Browser auch offline.
    Es unterstützt FDM/SLA, CNC-Fräsen, Laserschneiden und sogar Wire-EDM und ist vollständig Open Source.
    Das Projekt ist im GitHub-Repository zu finden.
    Es ist erfrischend, ein Tool zu sehen, das keine Daten sammelt und Nutzer nicht an ein Abo bindet.

    • Ich arbeite bei einem Unternehmen für kommerzielle Software in diesem Bereich.
      Als ähnliches Tool möchte ich Carbide Create erwähnen; dort gibt es auch einen kostenlosen Download-Link.
      Weitere kommerzielle Programme sind MeshCAM, Alibre und Moment of Inspiration 3D.
      Im Open-Source-Bereich hat sich die CAM Workbench von FreeCAD stark weiterentwickelt, und Solvespace unterstützt ebenfalls grundlegende G-Code-Erzeugung.
      Ich entwickle außerdem selbst ein Tool namens gcodepreview.
    • Ich habe mich gefragt, ob sich das lokal per Docker installieren lässt, und laut der GitHub-Seite scheint das möglich zu sein.
      Früher konnte ich einmal wegen eines Ausfalls der Fusion-360-Cloud kein STL exportieren, daher freue ich mich über solche lokalen Optionen.
    • Gibt es hier vielleicht Leiterplattenentwickler? Ich würde das gern als Hobby ausprobieren, aber es schien fast nur proprietäre Software zu geben.
  • Diese Open-Source-Richtung mit vollständig lokal im Browser laufenden Tools fühlt sich neu an.
    Mit derselben Philosophie habe ich einen Local-First-Markdown-Editor namens Opal Editor gebaut.
    Siehe dazu den GitHub-Link.

    • Interessante Sichtweise. Eine 15 Jahre alte HTML+JS-Datei läuft immer noch im Browser, ein 15 Jahre altes Binary dagegen nicht unbedingt.
      Die Kompatibilität über lange Zeit im Browser ist beeindruckend.
    • Die Formulierung „funktioniert offline“ scheint mir etwas übertrieben.
      Wirklich offline heißt, dass es auch ohne jede Internetverbindung zu 100 % lokal funktioniert.
  • Ich habe kiri:moto für ein einfaches CNC-Projekt verwendet.
    Es gibt auch ein Projektbild.
    Ich habe es anstelle der Closed-Source-Easel-App genutzt, brauchte für das Metallfräsen aber Fusion 360.

    • Mich würde interessieren, was gefehlt hat, sodass du Fusion 360 verwenden musstest.
  • Ich habe mich gefragt, warum Browser-Standards so gut zusammenarbeiten, wir aber keine plattformübergreifenden Softwarestandards hinbekommen.

    • Der Browser selbst ist bereits dieser Standard. Er ist eine gemeinsame Umgebung, die auf allen Plattformen funktioniert.
    • Apple verdient Geld mit dem App Store und Hardware und hat daher keinen Anreiz, die Plattform zu öffnen.
      Alphabet verdient an Werbung, Mozilla über Google, Microsoft über Abos und Cloud.
      Deshalb gibt es derzeit Kompromisse wie PWA und WASM.
    • Es gibt Versuche wie Flutter von Google, aber zwischen den Android- und iOS-Teams gibt es kaum Zusammenarbeit.
      Für einfache Apps ist eine Website in der Entwicklung deutlich effizienter.
    • Wenn man viele Plattformen unterstützt, werden APIs auf den kleinsten gemeinsamen Nenner begrenzt.
      Es gibt Lösungen wie Electron, aber viele Apps damit sind qualitativ schwach.
    • Letztlich liegt es an fehlenden Anreizen.
      Aber wenn WebAssembly und WASI um Dateisystem, Netzwerk und mehr erweitert werden,
      könnte dadurch unbeabsichtigt ein echter plattformübergreifender Standard entstehen.
  • Es ist gut, dass es mehr Open-Source-Tools auf Browser-Basis gibt.
    Ich habe mich allerdings gefragt, ob Tools wie Prusa oder Orca nicht ohnehin schon Open Source sind.

    • Es gibt keine gemeinsame Abstammung. Cura und Kiri wurden um 2011–2012 jeweils unabhängig voneinander gestartet.
      Cura ist eine Desktop-App in C++, Kiri browserbasiert und unter der MIT-Lizenz veröffentlicht.
  • Die meisten Slicer oder Toolpath-Generatoren waren ursprünglich ohnehin lokale Software, daher überrascht mich das nicht.

    • In letzter Zeit gab es Kontroversen um Bambu Labs wegen verpflichtender Konten und Datensammlung.
      Deshalb wird das lokale Ausführen wohl besonders hervorgehoben.
    • Lokale Ausführung ist üblich. Interessant ist hier eher, dass dieses Projekt in JavaScript geschrieben ist.
      Toolpath-Erzeugung in JS klingt ungewöhnlich; ich frage mich, wie die Performance ist.
  • Der Vorteil eines browserbasierten Slicers ist besonders groß in Bildungsumgebungen.
    Studierende nutzen unterschiedliche Betriebssysteme, haben oft keine Installationsrechte oder sitzen hinter Firewalls und können es trotzdem sofort verwenden.
    Ich möchte zwar nicht, dass Online-Tools zum Standard werden, aber als Option sind sie äußerst nützlich.
    Aus ähnlichen Gründen nutze ich auch oft Onshape oder Photopea.

  • Da industrielle Maschinen eine viel längere Lebensdauer haben als Websites, halte ich lokal installierbare Software für die bessere Wahl.
    Wenn man sich aber Fälle wie Fusion360 ansieht, wo Funktionen zugunsten von Abos eingeschränkt werden, landet am Ende doch alles in der Cloud.

    • Browser wahren seit den Anfängen des WWW die Abwärtskompatibilität.
      Wenn etwas Open Source ist und offline funktionieren kann, lässt es sich wahrscheinlich auch in 10 bis 20 Jahren noch unverändert nutzen.
      Genau das ist letztlich echte „lokale Software, die mir gehört“.
    • Slic3r, Prusa Slicer, Bambu und Orca basieren auf C++ und nutzen wxWidgets und boost.
      Das sind ältere Bibliotheken, aber sie funktionieren vollständig lokal.
    • Dieses Projekt (Kiri) existiert tatsächlich seit 14 Jahren.
      Die CAM-Funktionen wurden 2016 hinzugefügt, und 2024 gab es große Verbesserungen.
    • Letztlich ist auch dieses Tool lokal installierbar, daher trifft diese Sorge hier nicht zu.
  • Mit dieser Software kann man 3D-Objekte in Schichten zum Laserschneiden zerlegen.
    Wenn man zum Beispiel Karton oder Sperrholz in mehreren Lagen schneidet und zusammensetzt, entstehen beeindruckende räumliche Objekte.
    Auf Etsy oder in hochwertiger Holzkunst wird diese Methode häufig verwendet.

  • Das ist ein gutes Tool für den Einsatz im Makerspace.
    Es kann 3D-Druck, Laserschneiden und CNC in einer Oberfläche vereinen und so die Lernkurve verkürzen.

    • Makerspaces und Bildung sind die Hauptzielgruppen.
      Dank Ladezeiten unter einer Sekunde ohne Installation, Onshape-Integration und Chromebook-Unterstützung
      wird es bereits in STEM-Lehrplänen an Highschools und Universitäten eingesetzt.