Grid: Kostenloser, lokal ausgerichteter, browserbasierter Slicer für 3D-Druck/CNC/Laser
(grid.space)- Grid.Space ist ein kostenloses Fertigungstool für die STEM-Bildung, mit dem sich 3D-Druck, CNC und Laserschneiden direkt im Browser erlernen lassen
- Es läuft ohne Installation oder Kontoerstellung, und alle Daten werden lokal verarbeitet, was den Datenschutz sicherstellt
- Funktioniert auf Windows, Mac, Linux, Chromebook und allen anderen Betriebssystemen und ist nach dem ersten Laden offline nutzbar
- Unterstützt das Erlernen praxisnaher Fertigungstechniken auf Industrieniveau – von 3D-Modellierung über CAM-Pfaderzeugung, Design Thinking und Problemlösung
- Als kostenlose Plattform auf Open-Source-Basis bietet es Zugänglichkeit und Nachhaltigkeit in unterschiedlichsten Lernumgebungen wie Schulen, Bibliotheken und zu Hause
Hauptmerkmale
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Keine Installation, kein Konto, keine Lizenz erforderlich
- Einfach den Browser öffnen und direkt loslegen
- Schüler können ohne Login oder Software-Installation sofort mit dem Fertigen beginnen
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Datenschutzorientiertes Design
- Alle Arbeiten werden direkt auf dem Gerät der Nutzer verarbeitet
- Keine Datenerfassung, kein Cloud-Upload, konform mit COPPA- und FERPA-Vorgaben
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Dauerhaft kostenlos
- Keine Lizenz pro Arbeitsplatz, keine Abogebühren, keine Bildungsrabatte
- Für alle Nutzer dauerhaft kostenlos
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Kompatibel mit allen Geräten und Betriebssystemen
- Unterstützt Chromebooks, Tablets sowie ältere und neuere PCs
- Läuft mit jedem aktuellen Browser
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Selbstgesteuertes Lernen und Offline-Unterstützung
- Schüler können in ihrem eigenen Tempo lernen
- Nach dem ersten Laden kann auch ohne Internetverbindung weitergearbeitet werden
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Praxisnahe Fertigungskompetenzen auf Industrieniveau
- Bietet denselben Workflow wie reale Fertigungsprozesse wie 3D-Druck, CNC-Bearbeitung und Laserschneiden
- Erlernte Fähigkeiten lassen sich direkt auf professionelle Tools übertragen
Einsatz in verschiedenen Lernumgebungen
- K-12-Klassenräume: Digitale Fertigung ohne IT-Installationsaufwand unterrichten; läuft auf vorhandenen Schulcomputern und Chromebooks
- Makerspaces: Mehrere Geräte über eine integrierte Toolchain verwalten; Schüler lernen einmal und nutzen viele Maschinen
- Universitätslabore: Professionelle CAM- und Slicing-Funktionen ohne Enterprise-Lizenz nutzen; durch Open Source an Forschungszwecke anpassbar
- Bibliotheken: Auf öffentlichen Rechnern ohne Installation oder Administratorrechte nutzbar
- Homeschooling: Voller Funktionsumfang kostenlos auf Heimcomputern, ohne Budgetdruck
- Nachmittagsprogramme: Schüler können Projekte zu Hause in derselben Umgebung fortsetzen, ohne Lizenzbeschränkungen
Lernbare Kompetenzbereiche
- 3D-Druck (FDM/SLA): Modell-Slicing, Support-Erzeugung, Optimierung von Druckeinstellungen, Multimaterialdruck, Fehlersuche bei misslungenen Drucken
- CNC-Bearbeitung: CAM-Pfaderzeugung, Schnittgeschwindigkeit und Werkzeugwahl, Strategien für Schruppen und Schlichten, Maschineneinrichtung
- Laserschneiden: Vorbereitung von 2D-Designs, Einstellung von Leistung und Geschwindigkeit, Berücksichtigung von Materialeigenschaften, Layering, Gravurtechniken
- 3D-Modellierung: Mesh-Bearbeitung, Boolesche Operationen, Modellreparatur, Geometrieanalyse, Vorbereitung fertigungsgerechter Modelle
- Design Thinking: Iteratives Design, Prototyping, Materialeinschränkungen, Fertigungsgrenzen, Optimierungsstrategien
- Problemlösungskompetenz: Fehlgeschlagene Aufträge analysieren, Gerätebeschränkungen verstehen, kreative Lösungen innerhalb von Vorgaben finden
Vergleich von Grid.Space mit kommerzieller Software
| Punkt | Grid.Space | Allgemeine kommerzielle Software |
|---|---|---|
| Kosten | ✓ Dauerhaft kostenlos | Abo oder Arbeitsplatzlizenz |
| Installation | ✓ Nicht erforderlich | Administratorrechte und IT-Freigabe nötig |
| Updates | ✓ Automatisch | Manuelle Updates, mögliche Versionskonflikte |
| Plattformunterstützung | ✓ Alle OS, Chromebook | Meist auf Windows/Mac beschränkt |
| Datenschutz | ✓ 100 % lokale Verarbeitung | Cloud-Upload und Konto erforderlich |
| Zugänglichkeit zu Hause | ✓ Voll zugänglich | Eingeschränkt oder separate Lizenz nötig |
| Offline-Nutzung | ✓ Nach erstem Laden möglich | Cloud-abhängig |
| Quellcode | ✓ Open Source (MIT) | Proprietär, nicht anpassbar |
So starten Sie
Für Lehrkräfte und Pädagogen
- grid.space als Lesezeichen speichern und mit Schülern teilen
- Tutorials auf docs.grid.space ansehen
- Videos auf dem YouTube-Kanal anschauen
- Unterrichtsideen und Tipps im Forum austauschen
- Schüler öffnen Kiri:Moto oder Mesh:Tool und beginnen mit der Fertigung
Für Schüler
- Chrome, Firefox, Edge oder Safari öffnen
- grid.space/kiri (3D-Druck·CNC) oder grid.space/mesh (3D-Modellierung) aufrufen
- 3D-Modell laden (per Drag-and-drop oder über das Dateimenü)
- Einstellungen erkunden und Ausgabe erzeugen
- Ergebnisse im lokalen Speicher sichern (nicht in der Cloud)
Bezug zum STEM-Lehrplan
- Technik und Ingenieurwesen: CAD/CAM-Workflows, additive und subtraktive Fertigung, Design for Manufacturing
- Naturwissenschaften: Materialeigenschaften, physische Prozesse, experimentelles Prototyping, Modelle zur Datenvisualisierung
- Kunst und Design: Digitale Fertigungstechniken, Balance zwischen Form und Funktion, iteratives Design, Materialerkundung
Startbereit
- Keine Registrierung, keine Freigabe, keine Wartezeit
- Kontakt: admin@grid.space
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentare
Ich möchte ein Projekt vorstellen, das von meinem früheren Kollegen Stewart Allen entwickelt wurde.
Dieses Tool ist vollständig kostenlos und benötigt weder ein Konto noch ein Abo oder die Cloud.
Das gesamte Slicing und die Toolpath-Erzeugung laufen lokal und funktionieren im Browser auch offline.
Es unterstützt FDM/SLA, CNC-Fräsen, Laserschneiden und sogar Wire-EDM und ist vollständig Open Source.
Das Projekt ist im GitHub-Repository zu finden.
Es ist erfrischend, ein Tool zu sehen, das keine Daten sammelt und Nutzer nicht an ein Abo bindet.
Als ähnliches Tool möchte ich Carbide Create erwähnen; dort gibt es auch einen kostenlosen Download-Link.
Weitere kommerzielle Programme sind MeshCAM, Alibre und Moment of Inspiration 3D.
Im Open-Source-Bereich hat sich die CAM Workbench von FreeCAD stark weiterentwickelt, und Solvespace unterstützt ebenfalls grundlegende G-Code-Erzeugung.
Ich entwickle außerdem selbst ein Tool namens gcodepreview.
Früher konnte ich einmal wegen eines Ausfalls der Fusion-360-Cloud kein STL exportieren, daher freue ich mich über solche lokalen Optionen.
Diese Open-Source-Richtung mit vollständig lokal im Browser laufenden Tools fühlt sich neu an.
Mit derselben Philosophie habe ich einen Local-First-Markdown-Editor namens Opal Editor gebaut.
Siehe dazu den GitHub-Link.
Die Kompatibilität über lange Zeit im Browser ist beeindruckend.
Wirklich offline heißt, dass es auch ohne jede Internetverbindung zu 100 % lokal funktioniert.
Ich habe kiri:moto für ein einfaches CNC-Projekt verwendet.
Es gibt auch ein Projektbild.
Ich habe es anstelle der Closed-Source-Easel-App genutzt, brauchte für das Metallfräsen aber Fusion 360.
Ich habe mich gefragt, warum Browser-Standards so gut zusammenarbeiten, wir aber keine plattformübergreifenden Softwarestandards hinbekommen.
Alphabet verdient an Werbung, Mozilla über Google, Microsoft über Abos und Cloud.
Deshalb gibt es derzeit Kompromisse wie PWA und WASM.
Für einfache Apps ist eine Website in der Entwicklung deutlich effizienter.
Es gibt Lösungen wie Electron, aber viele Apps damit sind qualitativ schwach.
Aber wenn WebAssembly und WASI um Dateisystem, Netzwerk und mehr erweitert werden,
könnte dadurch unbeabsichtigt ein echter plattformübergreifender Standard entstehen.
Es ist gut, dass es mehr Open-Source-Tools auf Browser-Basis gibt.
Ich habe mich allerdings gefragt, ob Tools wie Prusa oder Orca nicht ohnehin schon Open Source sind.
Cura ist eine Desktop-App in C++, Kiri browserbasiert und unter der MIT-Lizenz veröffentlicht.
Die meisten Slicer oder Toolpath-Generatoren waren ursprünglich ohnehin lokale Software, daher überrascht mich das nicht.
Deshalb wird das lokale Ausführen wohl besonders hervorgehoben.
Toolpath-Erzeugung in JS klingt ungewöhnlich; ich frage mich, wie die Performance ist.
Der Vorteil eines browserbasierten Slicers ist besonders groß in Bildungsumgebungen.
Studierende nutzen unterschiedliche Betriebssysteme, haben oft keine Installationsrechte oder sitzen hinter Firewalls und können es trotzdem sofort verwenden.
Ich möchte zwar nicht, dass Online-Tools zum Standard werden, aber als Option sind sie äußerst nützlich.
Aus ähnlichen Gründen nutze ich auch oft Onshape oder Photopea.
Da industrielle Maschinen eine viel längere Lebensdauer haben als Websites, halte ich lokal installierbare Software für die bessere Wahl.
Wenn man sich aber Fälle wie Fusion360 ansieht, wo Funktionen zugunsten von Abos eingeschränkt werden, landet am Ende doch alles in der Cloud.
Wenn etwas Open Source ist und offline funktionieren kann, lässt es sich wahrscheinlich auch in 10 bis 20 Jahren noch unverändert nutzen.
Genau das ist letztlich echte „lokale Software, die mir gehört“.
Das sind ältere Bibliotheken, aber sie funktionieren vollständig lokal.
Die CAM-Funktionen wurden 2016 hinzugefügt, und 2024 gab es große Verbesserungen.
Mit dieser Software kann man 3D-Objekte in Schichten zum Laserschneiden zerlegen.
Wenn man zum Beispiel Karton oder Sperrholz in mehreren Lagen schneidet und zusammensetzt, entstehen beeindruckende räumliche Objekte.
Auf Etsy oder in hochwertiger Holzkunst wird diese Methode häufig verwendet.
Das ist ein gutes Tool für den Einsatz im Makerspace.
Es kann 3D-Druck, Laserschneiden und CNC in einer Oberfläche vereinen und so die Lernkurve verkürzen.
Dank Ladezeiten unter einer Sekunde ohne Installation, Onshape-Integration und Chromebook-Unterstützung
wird es bereits in STEM-Lehrplänen an Highschools und Universitäten eingesetzt.