- Bose hat die API-Dokumentation der SoundTouch-Heimkino-Lautsprecher veröffentlicht, damit Entwickler die Geräte auch nach dem End of Life (EoL) weiter nutzen können
- Laut der Ankündigung vom Oktober 2025 unterstützen SoundTouch-Produkte ab dem 18. Februar 2026 nur noch AUX-, HDMI- und Bluetooth-Verbindungen, während Cloud-Funktionen und die App-Integration eingestellt werden
- Bose versprach, AirPlay- und Spotify-Connect-Funktionen beizubehalten sowie gleichzeitige Wiedergabe über AirPlay 2 weiter zu unterstützen; die App soll nach Kürzung einiger Funktionen im lokalen Modus weiter angeboten werden
- Das Unternehmen verteilt die API-Dokumentation (PDF) per E-Mail an Kunden und erlaubt so unabhängigen Entwicklern, kompatible Tools und Funktionen zu entwickeln
- Dies gilt als Beispiel dafür, wie durch Open Sourcing bei der Einstellung smarter Geräte die weitere Nutzbarkeit für Bestandskunden verbessert und Elektroschrott reduziert werden kann
Aus für SoundTouch und Funktionsbeschränkungen
- Bose kündigte im Oktober 2025 an, dass SoundTouch-Wi-Fi-Lautsprecher und Soundbars nach dem 18. Februar 2026 zu „einfachen Lautsprechern“ werden
- Danach sind nur noch AUX-, HDMI- und Bluetooth-Verbindungen möglich, Wi-Fi-basierte Funktionen werden eingestellt
- Sicherheits- und Software-Updates, Cloud-Anbindung und Unterstützung der dedizierten App enden vollständig
- Wenn die App wegfällt, sind die Integration von Musikdiensten wie Spotify, gleichzeitige Wiedergabe auf mehreren Geräten sowie das Speichern und Bearbeiten von Presets nicht mehr möglich
- Diese Ankündigung führte zu Unmut bei langjährigen Nutzern mit mehreren SoundTouch-Geräten; in Communities wie Reddit wurde Kritik laut
Funktionen, die nach dem End of Life erhalten bleiben
- Bose teilte Kunden per E-Mail mit, dass AirPlay und Spotify Connect weiterhin funktionieren
- Geräte mit AirPlay-2-Unterstützung können denselben Ton weiterhin gleichzeitig wiedergeben
- Die SoundTouch-App bleibt im lokalen Modus erhalten, ausgenommen cloudabhängige Funktionen
- Durch ein automatisches Update am 6. Mai 2026 wird sie auf eine Version umgestellt, die nur noch lokale Funktionen unterstützt
- Bose erläuterte außerdem einen Umweg zum Speichern von Presets über die Favoritenfunktion von Musikdienst-Apps
Veröffentlichung der API und Open Sourcing
- Bose verteilt die SoundTouch-API-Dokumentation (PDF) per E-Mail an Kunden
- So dürfen unabhängige Entwickler selbst kompatible Tools und Funktionen für SoundTouch entwickeln
- Dies ist eine Reaktion auf Forderungen nach Open Sourcing bei der Einstellung smarter Geräte und ermöglicht es bestehenden Nutzern, ihre Geräte weiter zu verwenden
- Während andere Unternehmen aus Sorge vor Sicherheits- und Markenrisiken vor Open Sourcing zurückschrecken, setzt Bose diesen Schritt um
Vergleich mit der Praxis bei der Einstellung smarter Geräte
- In letzter Zeit haben mehrere Unternehmen durch das Einstellen des Supports und das Funktionssperren smarter Geräte (Bricking) versucht, Kosten zu senken oder den Umstieg auf neue Produkte voranzutreiben
- Im Artikel werden Fälle von Logitech, Belkin und Echelon erwähnt
- Die Maßnahme von Bose wird vor diesem Hintergrund als vergleichsweise nutzerfreundlicher Ansatz bewertet
- Betont wird die Bedeutung von Open Sourcing als minimale Maßnahme, um die Funktionen bestehender Geräte zu erhalten und Elektroschrott zu verringern
Fazit: ein Fall von „milderem End of Life“
- Bose entfernt zwar einige Funktionen, mildert die Unannehmlichkeiten für Nutzer aber durch die Veröffentlichung der API und den Erhalt zentraler drahtloser Funktionen
- Eine vollständige Fortsetzung des Supports ist zwar schwierig, doch bestehenden Nutzern wird ein Weg geboten, ihre Geräte weiter zu verwenden
- Der Artikel bezeichnet Open Sourcing als „das Mindeste, was Hersteller smarter Geräte vor einer Einstellung tun sollten“
- Die aktuelle Maßnahme von Bose wird als vorbildliche Reaktion auf das End of Life von Smart-Home-Geräten genannt
Noch keine Kommentare.