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  • Der Sony PVM-4300 (KV-45ED1), der 1989 in Japan auf den Markt kam, war der weltweit größte Trinitron-CRT-Fernseher mit einer 45-Zoll-Bildröhre und bot eine sichtbare Bildschirmdiagonale von 43 Zoll
  • Das Gerät wog rund 450 Pfund (ca. 204 kg) und war so groß, dass es nicht durch eine normale Tür passte; verkauft wurde es in Japan für 2,6 Millionen Yen und in den USA für 40.000 Dollar
  • Es nutzte IDTV (Improved Definition TV) für Frame-Interpolation und Bildstabilisierung und erreichte damit für damalige Verhältnisse eine Bildqualität nahe an HDTV
  • Die Produktion erfolgte in Handarbeit, wodurch es mehr als achtmal teurer war als andere Sony-Modelle; wegen der wirtschaftlichen Abschwächung blieb der Absatz begrenzt
  • 2024 transportierte der YouTuber Shank Mods ein in einem japanischen Restaurant entdecktes Exemplar in die USA und bestätigte damit, dass dieser riesige CRT tatsächlich existiert

Das Erscheinen des Sony PVM-4300

  • 1989 wurde der Sony KV-45ED1 (PVM-4300) in Japan vorgestellt und galt damals als größter Trinitron-CRT
    • 45-Zoll-Bildröhre mit 43 Zoll sichtbarer Bildfläche
    • Etwa 27 Zoll hoch und rund 450 Pfund schwer, zu groß für eine normale Tür
  • Der Verkaufspreis in Japan lag bei 2,6 Millionen Yen, der Importpreis in den USA bei 40.000 Dollar
    • 1990 wurden 20 Geräte in die USA importiert; Sony plante 80 Verkäufe pro Jahr, ob dieses Ziel wegen der Rezession erreicht wurde, ist jedoch unklar

Technische Merkmale und Bildqualität

  • Der PVM-4300 behielt die klassische CRT-Bauweise bei, setzte aber IDTV (Improved Definition TV) ein
    • Frames wurden gespeichert und interpoliert, um statt Interlacing eine flüssigere Darstellung zu erzeugen
    • Ausgestattet mit Bewegungserkennung und Bildstabilisierungsschaltungen zur Verbesserung der Bildqualität
  • Zwar erreichte das Gerät kein echtes HDTV-Niveau, bot wohlhabenden Endkunden Anfang der 1990er jedoch Bildqualität auf höchstem Niveau
    • 1990 warnte die Chicago Tribune, das Gerät werde innerhalb von 15 Jahren veraltet sein; ein Verkäufer entgegnete: „Jeder Fernseher ist nach 15 Jahren veraltet.“

Preis und Produktionsweise

  • Der PVM-4300 war achtmal teurer als Sonys damals zweitkostspieligstes Modell, ein 29-Zoll-Gerät
    • Der Grund war die handgefertigte Produktion der großen Bildröhre
    • Während Sonys kleinere Fernseher in Massenproduktion gefertigt werden konnten, war dieses Modell ein teures handgemachtes Produkt
  • Die Käuferschaft beschränkte sich auf Wohlhabende, denen der Preis gleichgültig war
    • Einige Händler erwähnten tatsächliche Verkäufe, die Käufer blieben jedoch anonym

Seltenheit und Bestätigung seiner Existenz

  • Lange war umstritten, ob überhaupt noch ein Exemplar existiert, doch 2024 konnte der YouTuber Shank Mods ein echtes Gerät sichern
    • Ein in einem Restaurant in Japan entdeckter PVM-4300 wurde in die USA transportiert
    • Wegen eines Restaurantumzugs drohte die Entsorgung, doch zusammen mit lokalen Helfern wurde das Gerät gerettet
  • Damit ist die Existenz von mindestens einem realen Exemplar bestätigt; es soll sich heute im Besitz eines Retro-Hobbyisten befinden

Das Ende von Sonys CRT-Ära

  • Sony setzte die Produktion von CRT-Geräten bis 2006 fort
    • Die letzten Modelle waren KD-34XBR970 (36 Zoll), KD-36FS170, KV-32FS170 und KV-27FS170
  • Der PVM-4300 gilt als Höhepunkt von Sonys CRT-Technologie und symbolisiert den anschließenden Übergang in das Zeitalter der Flachbildschirme

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