7 Punkte von ashbyash 2025-12-16 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen

Kernaussagen des Artikels

  • Der Autor kritisiert das traditionelle „Delegations“-Modell, von dem Gründer oft sprechen (erst alles selbst machen, verstehen und dann Leute einstellen, die es nach der eigenen Methode ausführen), als grundlegend falschen Ansatz.
  • Dieser Ansatz führe letztlich nur zu „Teams, die auf dem Niveau des Gründers stehen bleiben“, sodass das Unternehmen nie über 1–2 Kompetenzfelder hinauskomme und weder echte Skalierung noch wirkliche Exzellenz erreiche.

Warum ‚Delegation‘ allein nicht ausreicht

  • Wenn Gründer Aufgaben delegieren, die sie zuvor selbst gemacht haben, suchen sie im Kern nur „jemanden, der mich ersetzt“ – und reproduzieren damit lediglich das aktuell noch nicht weltklassefähige Niveau.
  • Das Ergebnis ist eine Struktur, in der das Unternehmen auf keiner Position „Greatness“ erreicht, der Gründer dauerhaft zum Bottleneck wird und sowohl Mitarbeitende als auch Kunden darunter leiden.

Die eigentliche Rolle des Gründers: Menschen einstellen, die besser sind als man selbst

  • Die zentrale These des Artikels lautet: „Die Aufgabe von Gründern/Managern ist es, für jede Position Menschen einzustellen, die besser sind als sie selbst (To hire people who are better than you at every position)“ – nur so steigt das tatsächliche Leistungsniveau der Organisation.
  • Mit dem Zitat von Steve Jobs – „We hire smart people so they can tell us what to do“ – wird gezeigt, dass es nicht um Delegation im Sinn von Anweisungen von oben geht, sondern um Autonomie und Eigenverantwortung jenseits zentraler Kontrolle.

Teambuilding vs. Delegation

  • Der Text formuliert es eindeutig: „Delegation isn’t team-building, and thus it doesn’t lead to scale, nor to greatness“ (Delegation ist kein Teambuilding und führt daher weder zu Skalierung noch zu Exzellenz).
  • Teambuilding bedeutet hier nicht, dass der Gründer alles in der Hand behält und Arbeit verteilt, sondern dass ein Team entsteht, das selbst Maßstäbe setzt, Ziele definiert, Talente anzieht und das eigene Anspruchsniveau kontinuierlich erhöht.

Der Wandel von ‚Ownership‘: von meiner Arbeit zur Arbeit des Teams

  • Der Artikel beschreibt das Wesen von Skalierung als den Prozess, „die anfängliche egozentrische Besitzhaltung (selfishness) in das Empowerment anderer zu verwandeln (convert your initial selfishness into the empowerment of others)“.
  • Während Delegation weiterhin dem Muster „Ich bin der Owner, du führst aus“ folgt, bedeutet Teambuilding, dass das Team Probleme vollständig übernimmt und Ziele, Methoden sowie Standards selbst entwickelt und verbessert.

Echte Skalierung: eine Organisation ohne Bottlenecks

  • Eine Organisation, die nur delegiert, bleibt letztlich lediglich ein „etwas verbreiterter Bottleneck“: Fällt jemand krankheitsbedingt aus oder geht, geraten Zeitpläne sofort ins Rutschen und die Strategie wird fragil.
  • Eine Organisation mit echtem Teambuilding dagegen teilt Wissen und Verantwortung auf Teamebene, wird dadurch robust und resilient gegenüber dem Ausfall einzelner Personen und entwickelt sich so weit, dass das Team selbst entscheidet und umsetzt: „Lasst uns unseren eigenen Bottleneck verbreitern.“

Meta-Ebene: sich selbst als ersetzbar begreifen

  • Der letzte Punkt des Artikels ist die Frage, ob sich diese Logik auch auf den Gründer selbst anwenden lässt.
  • Anders gesagt: „Bin ich bereit, selbst in Bereichen, in denen ich ziemlich gut bin, Menschen zu finden und einzustellen, die besser sind als ich – oder die für diesen Bereich bessere Teams aufbauen können – und ihnen das Teambuilding zu überlassen?“ Mit dieser unbequemen Frage endet der Text und kommt zu dem Schluss, dass genau hier echte Skalierung beginnt.

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