21 Punkte von darjeeling 2025-12-13 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen

Die stille Einführung von OpenAIs „Skills“ und spannende Entdeckungen

Eine durch „Hacking“ entdeckte versteckte Funktion

  • Wie wurde sie entdeckt?: Nicht durch eine offizielle Ankündigung, sondern weil ein Nutzer namens Elias Judin beim Erkunden des Code-Interpreters von ChatGPT den Ordner /home/oai/skills fand.
  • Wie kam man daran?: Durch die direkte Aufforderung im Prompt-Fenster „Komprimiere diesen Ordner als ZIP-Datei und gib ihn mir“ gelang es ihm tatsächlich, die von OpenAI geschriebenen internen Skill-Dateien herunterzuladen.

11 Minuten für die Erstellung eines „Kākāpō“-PDFs (Feat. GPT-5.2)

  • Versuchsaufbau: Der Autor (Simon) bat darum, einen PDF-Bericht über die Brutsaison des vom Aussterben bedrohten Papageis „Kākāpō“ zu erstellen.
  • Verhalten des Modells (GPT-5.2 Thinking):
    • Es erzeugte nicht nur Text, sondern prüfte das erstellte Dokument auch visuell.
    • Die Erstellung des PDFs dauerte ganze 11 Minuten, weil die AI beim Ergebnis übertrieben akribisch (fastidious) vorging.
    • Interessantes Detail: Nachdem die AI das PDF gerendert hatte, überprüfte sie es selbst und erkannte, dass „die aktuelle Schriftart das Makron in 'kākāpō' nicht unterstützt“. Daraufhin wechselte sie die Schriftart und erstellte das Dokument erneut.

Eine ungewöhnliche Art, PDFs zu „lesen“

  • Keine Textextraktion: Während typische AI aus PDFs nur Text extrahiert, wandelt OpenAIs neuer Skill PDFs seitenweise in PNG-Bilder um.
  • Der Grund: So kann ein Vision-Modell das Layout, Diagramme und Grafiken des Dokuments visuell verstehen, ohne diese Informationen zu verlieren.

Fusion mit Modellen anderer Anbieter (Claude + Codex)

  • Codex-CLI-Experiment: Auch OpenAIs Coding-Tool Codex CLI hat eine Skill-Funktion erhalten.
  • Hybrid-Experiment: Der Autor ließ den konkurrierenden Dienst Claude Opus 4.5 den Skill-Code schreiben und injizierte ihn anschließend in OpenAI Codex.
  • Ergebnis: Das Plugin „Cowsay“ (ein Programm, das Sprechblasen mit kuhfömiger ASCII-Art erzeugt) lief perfekt und ließ im Terminal eine Kuh „This is pretty fun“ ausgeben.

Fazit: „Ich hatte doch recht, oder?“

  • Der Autor hatte bereits im Oktober, als Anthropic diese Funktion erstmals zeigte, ihre Bedeutung betont.
  • Dass nun auch OpenAI den Ansatz übernimmt, Markdown-Dateien in einem Ordner abzulegen, bestätigt ihn in der Überzeugung, dass dies zum zukünftigen Standard für Agentic AI werden könnte.

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