10 Punkte von ashbyash 2025-12-11 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen

1. Warum ist es so beängstigend, öffentlich zu entwickeln?

  • Build in Public bedeutet, ein noch nicht fertiges Produkt und unfertige Gedanken unverblümt offenzulegen – dadurch entsteht schnell das Gefühl, dass „Unfertigkeit, Fehler und Unwissen“ direkt sichtbar werden.
  • Menschen fürchten dabei vor allem Folgendes:
    • Bewertungen oder Spott, weil andere es „schlecht“ finden könnten
    • Dass falsche Entscheidungen oder eine falsche Richtung dauerhaft dokumentiert bleiben
    • Reputationsrisiken nach dem Muster: „Das Niveau dieser Person ist doch niedrig – warum teilt sie das so?“

2. Die wichtigsten Gründe, es trotzdem zu tun

  • Build in Public zeigt nicht „ein bereits fertiggestelltes, beeindruckendes Ergebnis“, sondern den „Prozess“ – dadurch steigen die Geschwindigkeit von Feedback und Lernen enorm.
  • Statt in den eigenen Hypothesen im Kopf gefangen zu bleiben, erhält man von echten Nutzern und Kolleginnen und Kollegen Reaktionen in Echtzeit und kann den Kurs viel schneller korrigieren.
  • Gleichzeitig vernetzt man sich auf natürliche Weise mit Menschen, die einen ähnlichen Weg gehen, und es bildet sich eine „Gruppe von Mitstreitern auf demselben Weg (Community)“.

3. Wo viele Menschen einem Irrtum aufsitzen

  • Viele glauben fälschlich: „Öffentlich entwickeln = jeden Tag glänzende Ergebnisse posten.“ Tatsächlich ist es wichtiger, „kleine Fortschritte und sogar Blockaden ehrlich zu teilen“.
  • Außerdem wird oft angenommen, das könnten nur Menschen, die bereits sehr gut sind oder als Expertinnen und Experten gelten. Der Text erklärt jedoch, dass gerade „Menschen, die ihren Lernprozess selbst teilen“, mehr Resonanz erzeugen.
  • Viele schieben es auf, weil sie erst perfektes Storytelling oder Branding vorbereiten wollen. Dabei wird betont, dass das Wesen von Build in Public darin liegt, „trotz Unvollkommenheit weiterhin präsent zu sein (showing up)“.

4. Was genau sollte man wie öffentlich machen?

  • Der Text schlägt als Beispiele für öffentlich geteilte Inhalte ungefähr Folgendes vor (zusammengefasst mit Bezug auf den Wortlaut des Originals):[3][2]
    1. Welches Problem man lösen will (Problem statement)
    2. Aktuelle Hypothesen und Versuchspläne (Hypotheses, Experiments)
    3. Wöchentlicher/monatlicher Fortschritt, Kennzahlen und Erkenntnisse (Progress, Metrics, Learnings)
    4. Falsche Entscheidungen, Fehlschläge und Rückblicke an Pivot-Punkten (Failures, Pivots)
  • Die Formate sind unterschiedlich, aber das empfohlene Muster lautet: auf Twitter, LinkedIn, im Blog usw. „kurz und häufig teilen → Reaktionen beobachten → das Format schrittweise verfeinern“.

5. Mindset- und Umsetzungstipps, um Ängste zu reduzieren

  • Wenn man die Perspektive von „Wie werden andere mich sehen?“ zu „Was daran ist für die Lesenden nützlich?“ verschiebt, nimmt die Angst vor Sichtbarkeit ab und man kann sich stärker auf praktisches Teilen konzentrieren.
  • Die Kernaussage des Textes lässt sich so zusammenfassen:
    • Nicht warten, bis alles perfekt ist (Don’t wait to be ready).
    • So schreiben, dass man dabei an auch nur wenige Menschen denkt, denen es tatsächlich helfen kann.
    • Spott und Gleichgültigkeit sind nur ein Filter; diejenigen, die bleiben, sind am Ende „Mitstreiter, die dieselbe Sprache sprechen“.

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