Benedict Evans’ Präsentation „AI Eats the World“
(ben-evans.com)Der britische Venture-Capital-Investor Benedict Evans, früher bei A16Z, erstellt zweimal im Jahr Slides zu den makroökonomischen und strategischen Trends der Technologiebranche. Nun ist die Ausgabe vom November 2025 mit dem Titel „AI Eats the World“ erschienen, die ich hiermit teile.
Dabei werden vor allem Fragen zum Verlauf bisheriger Blasen, zur aktuellen Lage und dazu aufgeworfen, wie es danach weitergehen könnte.
- Das Paradox der AI-Revolution: „Alle machen mit, aber niemand nutzt sie dauerhaft“
Seit dem Start von ChatGPT hat sich AI mit überwältigender Geschwindigkeit verbreitet – so sehr, dass zwischen einem Drittel und zwei Dritteln der Weltbevölkerung davon wissen oder sie ausprobiert haben. Dennoch reicht es offenbar noch nicht, um ein unverzichtbarer Teil des Alltags zu werden. In Umfragen überwog die wöchentliche Nutzung deutlich gegenüber der täglichen.
- Die historische Wiederholung von Plattformwechseln
Die Technologiebranche hat etwa alle 10 bis 15 Jahre grundlegende Plattformwechsel erlebt: PC > Web > Smartphone/Cloud, und als nächster Ausgangspunkt wird nun Generative AI genannt. Man sieht, dass die großen Big-Tech-Unternehmen in beispiellosem Umfang investieren und damit eine langfristige Wette eingehen, die die Grundlagen der Branche verändert.
- Drei grundlegende Fragen zur Zukunft von AI
(1) Wird die Skalierung weitergehen?
(2) Wird die Fehlerrate so weit sinken, dass Unternehmen und Verbraucher ihr vertrauen können?
(3) Was ist die Killer-App?
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