2 Punkte von GN⁺ 2025-11-16 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Bietet eine webbasierte Oberfläche zum Ordnen und Durchsuchen von Epstein-bezogenen Dokumenten
  • Die Website verfügt über Navigationsfunktionen, die nach Dateien, Personen, Organisationen und Ländern kategorisiert sind
  • Die Suchfunktion wird unter dem Leitmotiv „Justice for all victims“ betrieben
  • Für die Nutzung der Website ist aktiviertes JavaScript erforderlich
  • Ziel ist es, den Zugang zu Informationen zum Epstein-Fall über öffentlich zugängliche Materialien zu verbessern

Überblick über die Website

  • Die Website Search the Epstein Files ist eine Plattform zum Durchsuchen von Materialien zum Epstein-Fall
    • Nutzer können nach Dateien, Personen, Organisationen und Ländern navigieren
    • Jeder Bereich ist als strukturierte Suchoberfläche aufgebaut

Technik und Ansatz

  • Zum Ausführen der Website muss JavaScript aktiviert sein
  • Die Suchfunktion basiert auf dem Leitsatz „Justice for all victims“

Ziel und Merkmale

  • Ziel ist es, Dokumente zum Epstein-Fall systematisch zu ordnen und die öffentliche Zugänglichkeit zu erhöhen
  • Nutzer können die relevanten Materialien anhand verschiedener Kategorisierungskriterien durchsuchen

1 Kommentare

 
GN⁺ 2025-11-16
Hacker-News-Kommentare
  • Das wirkt zwar gut gemeint, aber man sollte verstehen, dass es faktisch eine „drip tactic“-Strategie ist
    So eine Vorgehensweise hat den Effekt, Daten Stück für Stück durchsickern zu lassen und die Gesellschaft dazu zu bringen, den Status quo zu akzeptieren
    Am Ende leisten wir damit gewissermaßen einem Prozess des „Brain-Hackings“ Vorschub, der die Öffentlichkeit abstumpfen lässt
    • Ich habe das auch als „Strategie des langsam aufrechterhaltenen Drucks“ bezeichnet gehört
      Eine Struktur, die wie eine Einbahn-Parkhausrampe funktioniert und aus der man nur schwer wieder herauskommt
    • Andersherum betrachtet kann so eine langsame Veröffentlichung aber auch verhindern, dass etwas im Vergessen des News-Zyklus untergeht, und jedes Mal neue Aufmerksamkeit erzeugen
    • Als Witz gemeint, aber mit einem Unterton wie: „Ein Mossad-Agent würde doch wohl kaum in unverschlüsselten E-Mails alles ausplaudern, oder?“
    • Es gibt auch spöttische Reaktionen wie: „Heißt das, wir sollen uns das Material dann gar nicht erst ansehen?“
      Die Meinung dahinter: Nur weil einem die Art der Veröffentlichung nicht gefällt, sollte man nicht gleich die Analyse selbst aufgeben
    • Auch die Frage „Was wäre dann die Alternative?“ kommt auf
  • Zeteo News hat ein durchsuchbares Archiv veröffentlicht
    Es verknüpft die Original-PDFs mit einer Google-basierten Suche
    • Dazu gibt es den scherzhaften Kommentar, dass man bei einer Suche nach „erection“ eindeutige Beweise (hard evidence) sehen könne
    • Man hätte erwartet, dass dort alle E-Mails enthalten sind, aber in diesem Dokument stehen tatsächlich auch wirklich schreckliche Inhalte
  • Das Material ist weniger „organisiert“ als vielmehr einfach nur „getaggt“
    Es erinnert eher an das Web der Altavista-Ära vor Google: wenig Kontextverständnis, chaotische Formatierung und deshalb ungeeignet für groß angelegte Textanalyse
    Problematisch ist auch, dass wichtige Informationen in Anhängen stecken, auf die man nur schwer zugreifen kann
    In der nächsten Version (v2) würde man sich eine verbesserte Form wünschen
    • Der Ersteller bedankt sich für das Feedback und sagt, es sei nicht perfekt, aber vielleicht dennoch für jemanden nützlich, weshalb er es veröffentlicht habe
      Eine deutlich verbesserte Version sei bereits in Vorbereitung
    • Es wird auch angemerkt, dass das Datumsfeld nicht klar sei, was die Kontextualisierung erschwere
      Dennoch gibt es die Hoffnung, dass alles bald in eine Graph-DB geladen wird und Beziehungen wie bei den Panama Papers sichtbar werden
  • Mit „Gute Arbeit!“ wird das Projekt gelobt, verbunden mit dem Vorschlag, nur Datum, Absender und Nachricht anzuzeigen und die restlichen Metadaten in einem Pop-up zu verstecken
    • Der Ersteller erklärt, dass es sich um Tausende von rohen Textdateien handle, weshalb sich kein einzelnes Datum oder kein einzelner Absender leicht extrahieren lasse
      Für nächste Woche seien Bildanzeige und Verbesserungen der Lesbarkeit geplant
  • Es wird angeregt, dass die Seite der Suchergebnisse in der URL enthalten sein sollte
    Zum Beispiel als ...?page=40, damit man sie direkt ändern und sofort zur letzten Seite springen kann
  • Jemand äußert Neugier auf den Backend-Aufbau mit der Frage, welchen Tech-Stack das Projekt nutzt
  • Seltsamerweise ist auch Text aus einem KI-bezogenen Buch von James Tagg enthalten
    Im Link sieht es tatsächlich wie echter Buchinhalt aus
    • Ein anderer Nutzer hat nachgesehen und herausgefunden, dass Tagg beim Aufbau des Penrose Institute mit Epstein in Kontakt stand
      Daher kommt die Reaktion, ob es sich um einen einfachen Einfügungsfehler oder um etwas wie Prompt Injection handelt
  • Mit „Danke, dass du dieses Projekt gebaut hast“ wird Wertschätzung ausgedrückt, und das Material wird als krass (wild) beschrieben
    Es wird auch vorgeschlagen, die Lesbarkeit zu verbessern und Links oder Zeilenumbrüche aufzuräumen
    Besonders hervorgehoben werden Chat-Log 1 und Chat-Log 2, bei denen es sich vermutlich um Gespräche mit Steve Bannon handelt
    • Der Ersteller antwortet, dass diese Woche bereits übervoll gewesen sei, er aber nächste Woche mit dem Hinzufügen von Bildern und weiteren Verbesserungen beginnen werde
  • Insgesamt ist die Reaktion etwa: „Sieht cool aus, ist aber gleichzeitig auch ein beunruhigendes (terrifying) Projekt“