Folgen von Googles Pflicht zu In-App-Zahlungen: Schaut die Kartellbehörde genauer hin?
(n.news.naver.com)Google führt ab der zweiten Jahreshälfte für Apps außerhalb von Spielen sein In-App-Zahlungssystem „Google Billing Platform“ ein. Wie im Apple App Store wird dabei eine Gebühr von rund 30 % der App-Umsätze erhoben. Google hat einige inländische Unternehmen bereits darüber informiert. Für die Anbieter dürfte dies geringere Einnahmen bedeuten, für Nutzer voraussichtlich höhere Preise. Für die Branche der digitalen Inhalte sind Web-Zahlungen eine Alternative. Dabei wird über ein eigenes Zahlungssystem im Web bezahlt und die Inhalte anschließend nach dem Login in der App genutzt.
Netflix ist ein typisches Beispiel dafür. Netflix ermöglicht die Eingabe von Zahlungsinformationen nur im Web. Da weder das iOS- noch das Android-Zahlungssystem genutzt wird, fallen keine Gebühren an.
Wenn diese Methode aktiv genutzt wird, kann es zu Reibungen mit den Plattformen kommen. Auch Situationen, in denen eine App nicht zugelassen oder aus dem Store entfernt wird, sind nicht auszuschließen.
2 Kommentare
Ich verstehe diesen Artikel nicht so ganz. Die 30 % für In-App-Zahlungen wurden doch bereits erhoben, und bei plattformübergreifenden Inhalten wurde dafür eine Ausnahme gemacht … Geht es darum, ein Subscription-Modell einzuführen, oder worum genau?
Ich habe das so verstanden. Es stand zwar in den Nutzungsbedingungen, wurde bisher aber nicht strikt angewendet, und jetzt soll es verpflichtend durchgesetzt werden ...
https://m.etnews.com/20200709000282