Im Google Play Store wird die Nutzung eines vom Entwickler bereitgestellten Zahlungssystems für Nutzer in Südkorea möglich
(developers-kr.googleblog.com)- „Entwickler, die koreanischen Nutzern in ihrer App digitale Produkte und Dienstleistungen verkaufen, können zusätzlich zum Zahlungssystem von Google Play ein vom Entwickler bereitgestelltes In-App-Zahlungssystem (im Folgenden „vom Entwickler bereitgestelltes In-App-Zahlungssystem“) hinzufügen.“
→ Nutzer erhalten damit eine Wahlmöglichkeit beim Zahlungssystem
- Wenn Nutzer über ein vom Entwickler bereitgestelltes In-App-Zahlungssystem bezahlen, wird die Servicegebühr, die der Entwickler an Google zahlt, um 4 % gesenkt
→ Die meisten Entwickler, die für über das Google-Play-Zahlungssystem abgewickelte digitale Güter 15 % zahlen, müssen für Transaktionen über ein vom Entwickler bereitgestelltes In-App-Zahlungssystem nur 11 % Servicegebühr zahlen
→ Wenn Apps in Kategorien, die am Programm für Medienerlebnisse teilnehmen, etwa E-Book-Anbieter, für Transaktionen über das Google-Play-Zahlungssystem 10 % Servicegebühr zahlen, müssen sie für Transaktionen über ein vom Entwickler bereitgestelltes In-App-Zahlungssystem nur 6 % zahlen
2 Kommentare
Ich dachte erst, das wäre gut, weil nochmal 4 % Punkte abgezogen würden, aber die Freude war schnell vorbei. Haha.
Auch wenn man das „vom Entwickler bereitgestellte In-App-Zahlungssystem“ nutzt, wird man wohl trotzdem eine gewisse Gebühr an Drittanbieter zahlen müssen, sodass sich das mit den 4 % Punkten fast wieder aufhebt.
Ich frage mich, ob das überhaupt jemand einbauen wird. (Ich werde es jedenfalls nicht einbauen.)
Andererseits ist es auch etwas heikel, Web-Zahlungen zu bauen. Aus Sorge, dass die App sonst entfernt werden könnte.
Bis es eine klare Richtlinie gibt, bleibt wohl nichts anderes übrig, als noch etwas zu warten.
Wenn man das in Korea so einfach durchgehen lässt, ist das am Ende nicht genau das Ergebnis, das Google wollte? Clevere Leute ...
Das ist etwas uneindeutig. Selbst wenn man eine andere In-App-Zahlung nutzt, werden die Gebühren also nicht vollständig erlassen, sondern es sollen 11 % fällig werden.
Statt auf die Website zu gehen und dort zu bezahlen, soll man also Gebühren zahlen, wenn man es etwas bequemer wie bei einer In-App-Zahlung haben will.
Scheint, als hätten sie sich dabei etwas gedacht … aber ich vermute, dass am Ende doch alle einfach den Weg wählen werden, die Nutzer zum Bezahlen auf die Website zu schicken.