- KDE bietet eine hervorragende Benutzerfreundlichkeit und einen hohen Reifegrad der Standardfunktionen und liefert auch bei der Performance im Vergleich zu anderen Desktop-Umgebungen einschließlich Windows und macOS ein überlegenes Erlebnis
- Dank Funktionen wie Window Rules, Flatpak-Berechtigungseinstellungen und Info Center sind keine zusätzlichen Drittanbieter-Apps nötig
- Das Standard-Netzwerk-Applet liefert detaillierte Informationen wie Kanal, Signalstärke und Frequenz und enthält auch eine Funktion zum Teilen von WLAN per QR-Code
- Das Screenshot-Tool ermöglicht Zuschneiden und Weichzeichnen ohne externe Anwendungen und merkt sich die vorherigen Einstellungen, was praktisch ist
- Bei der Ersteinrichtung gab es kleinere Bugs wie ein Problem mit der Taskleiste, insgesamt war es unter Linux aber die erste wirklich zufriedenstellende Erfahrung
Warum der Wechsel zu KDE
- Anfangs wurde KDE auf einem Gaming-PC eingesetzt. Verwendet wurden NixOS und Jovian zusammen mit der Desktop-Umgebung Sway
- Doch als die Ehefrau den PC auch für andere Dinge als Spiele nutzte, wurde eine leicht nutzbare Linux-Desktop-Umgebung benötigt
- Die zuvor verwendete Sway-Arbeitsweise war wenig intuitiv und für den breiten Alltagseinsatz nicht geeignet
- KDE löste dieses Problem mit einer intuitiven und leicht bedienbaren Linux-Desktop-Umgebung
Der Reifegrad der KDE-Funktionen
- Mit der Nutzung von KDE wuchs die Bewunderung für dessen Funktionsumfang und Ausgereiftheit
- Das Netzwerk-Applet liefert detaillierte Informationen wie Kanal, Signalstärke, Frequenz, MAC-Adresse und BSSID; über einen QR-Code lassen sich WLAN-Einstellungen bequem teilen
- Das Screenshot-Tool umfasst Zuschneiden und Weichzeichnen und merkt sich frühere Einstellungen, was wiederkehrende Aufgaben vereinfacht
- Die Einstellung Window Rules behebt Fokusprobleme bei Anwendungsfenstern wie Steam und erlaubt eine feingranulare Steuerung des Fensterverhaltens
- Die Berechtigungen von Flatpak-Anwendungen lassen sich bequem in den Systemeinstellungen verwalten
- Über das Info Center können Hardware-Informationen wie der SMART-Status sofort geprüft werden
- Eine Funktion zum Verhindern der Bildschirmsperre lässt sich mit einem einzigen Button aktivieren; unter Windows oder macOS war dafür eine separate Anwendung nötig
Performance und Nutzererlebnis
- KDE bietet nicht nur einen ausreichend großen Funktionsumfang, sondern vermittelt subjektiv auch ein sehr schnelles Nutzererlebnis
- Auf derselben Hardware ist es schneller als Windows 11, besonders das Öffnen der Systemeinstellungen erfolgt praktisch sofort
- Selbst im Vergleich zu macOS auf einem MacBook Pro M2 Pro bietet KDE eine agilere Reaktionsfähigkeit
- Verglichen mit Sway gibt es abgesehen von den Animationen keinen großen Unterschied
- Die Animationen lassen sich deaktivieren, nach etwas Eingewöhnung wurden sie jedoch als angenehm empfunden
Nachteile von KDE
- Beim ersten Start wurde der Fernseher als Hauptdisplay erkannt, wodurch die Taskleiste nicht auf dem Monitor angezeigt wurde
- Selbst nach dem Deaktivieren des Fernsehers wurde die Taskleiste nicht automatisch wiederhergestellt und musste manuell hinzugefügt werden
- Es gab weitere kleinere Probleme, an die Details werden jedoch nicht mehr erinnert
Fazit
- Trotz der Nutzung vieler Linux-Desktop-Umgebungen wird KDE als die zufriedenstellendste Erfahrung bewertet
- Es ist eine so ausgereifte Umgebung, dass den KDE-Entwicklern großes Lob ausgesprochen wird
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