17 Punkte von GN⁺ 2025-09-19 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen
  • KDE bietet eine hervorragende Benutzerfreundlichkeit und einen hohen Reifegrad der Standardfunktionen und liefert auch bei der Performance im Vergleich zu anderen Desktop-Umgebungen einschließlich Windows und macOS ein überlegenes Erlebnis
  • Dank Funktionen wie Window Rules, Flatpak-Berechtigungseinstellungen und Info Center sind keine zusätzlichen Drittanbieter-Apps nötig
  • Das Standard-Netzwerk-Applet liefert detaillierte Informationen wie Kanal, Signalstärke und Frequenz und enthält auch eine Funktion zum Teilen von WLAN per QR-Code
  • Das Screenshot-Tool ermöglicht Zuschneiden und Weichzeichnen ohne externe Anwendungen und merkt sich die vorherigen Einstellungen, was praktisch ist
  • Bei der Ersteinrichtung gab es kleinere Bugs wie ein Problem mit der Taskleiste, insgesamt war es unter Linux aber die erste wirklich zufriedenstellende Erfahrung

Warum der Wechsel zu KDE

  • Anfangs wurde KDE auf einem Gaming-PC eingesetzt. Verwendet wurden NixOS und Jovian zusammen mit der Desktop-Umgebung Sway
  • Doch als die Ehefrau den PC auch für andere Dinge als Spiele nutzte, wurde eine leicht nutzbare Linux-Desktop-Umgebung benötigt
  • Die zuvor verwendete Sway-Arbeitsweise war wenig intuitiv und für den breiten Alltagseinsatz nicht geeignet
  • KDE löste dieses Problem mit einer intuitiven und leicht bedienbaren Linux-Desktop-Umgebung

Der Reifegrad der KDE-Funktionen

  • Mit der Nutzung von KDE wuchs die Bewunderung für dessen Funktionsumfang und Ausgereiftheit
  • Das Netzwerk-Applet liefert detaillierte Informationen wie Kanal, Signalstärke, Frequenz, MAC-Adresse und BSSID; über einen QR-Code lassen sich WLAN-Einstellungen bequem teilen
  • Das Screenshot-Tool umfasst Zuschneiden und Weichzeichnen und merkt sich frühere Einstellungen, was wiederkehrende Aufgaben vereinfacht
  • Die Einstellung Window Rules behebt Fokusprobleme bei Anwendungsfenstern wie Steam und erlaubt eine feingranulare Steuerung des Fensterverhaltens
  • Die Berechtigungen von Flatpak-Anwendungen lassen sich bequem in den Systemeinstellungen verwalten
  • Über das Info Center können Hardware-Informationen wie der SMART-Status sofort geprüft werden
  • Eine Funktion zum Verhindern der Bildschirmsperre lässt sich mit einem einzigen Button aktivieren; unter Windows oder macOS war dafür eine separate Anwendung nötig

Performance und Nutzererlebnis

  • KDE bietet nicht nur einen ausreichend großen Funktionsumfang, sondern vermittelt subjektiv auch ein sehr schnelles Nutzererlebnis
  • Auf derselben Hardware ist es schneller als Windows 11, besonders das Öffnen der Systemeinstellungen erfolgt praktisch sofort
  • Selbst im Vergleich zu macOS auf einem MacBook Pro M2 Pro bietet KDE eine agilere Reaktionsfähigkeit
  • Verglichen mit Sway gibt es abgesehen von den Animationen keinen großen Unterschied
  • Die Animationen lassen sich deaktivieren, nach etwas Eingewöhnung wurden sie jedoch als angenehm empfunden

Nachteile von KDE

  • Beim ersten Start wurde der Fernseher als Hauptdisplay erkannt, wodurch die Taskleiste nicht auf dem Monitor angezeigt wurde
  • Selbst nach dem Deaktivieren des Fernsehers wurde die Taskleiste nicht automatisch wiederhergestellt und musste manuell hinzugefügt werden
  • Es gab weitere kleinere Probleme, an die Details werden jedoch nicht mehr erinnert

Fazit

  • Trotz der Nutzung vieler Linux-Desktop-Umgebungen wird KDE als die zufriedenstellendste Erfahrung bewertet
  • Es ist eine so ausgereifte Umgebung, dass den KDE-Entwicklern großes Lob ausgesprochen wird

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