2 Punkte von GN⁺ 2025-09-16 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • PayPal führt die Funktion Zahlungslinks für Peer-to-Peer-Zahlungen (P2P) ein und will sie bald international, unter anderem nach Großbritannien und Italien, ausweiten, um eine einfache und universelle Form von P2P-Überweisungen anzubieten
  • Dadurch werden Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und PYUSD direkt integriert und lassen sich einfach an PayPal, Venmo und globale Wallets senden
  • Private Überweisungen zwischen Einzelpersonen bleiben weiterhin von der 1099-K-Steuermeldepflicht ausgenommen und wahren die Privatsphäre nichtkommerzieller Transaktionen wie Geschenke, Abrechnungen und Kostenteilung
  • PayPal betont ein in Konversationen eingebettetes Überweisungserlebnis und stärkt über PayPal World die globale Interoperabilität durch die Verbindung verschiedener Apps und Wallets
  • Diese Innovation dürfte zusammen mit der jüngsten höchsten Wachstumsrate von Venmo seit drei Jahren das P2P-Transaktionsvolumen deutlich erhöhen und ein zentraler Treiber für den Ausbau des PayPal-Ökosystems werden

PayPals neue Ära der Zahlungen zwischen Privatpersonen und Krypto-Unterstützung

  • PayPal hat kurz nach der Ankündigung von PayPal World, das globale digitale Zahlungssysteme und E-Wallets verbindet, den Dienst personalisierte Einmal-Zahlungslinks (PayPal links) vorgestellt, die sich innerhalb von Konversationen teilen lassen
  • Der Start erfolgt zunächst für Nutzer in den USA, eine Ausweitung unter anderem nach Großbritannien und Italien ist zeitnah geplant
  • Nutzer können in der PayPal-App eine Zahlungsanforderung oder Überweisungsinformationen eingeben und einen transaktionsbezogenen Link erzeugen, der sich leicht in Chats, SMS, E-Mails und anderswo teilen lässt
  • Nach dem Klick auf den Link kann die andere Person die Zahlung sofort mit ihrem PayPal-Konto annehmen und bestätigen; mit einem PayPal-Balance-Konto ist der Geldeingang direkt verfügbar
  • Nicht eingelöste Links verfallen automatisch nach 10 Tagen; Nutzer können in der App außerdem einfach Erinnerungen senden oder den Link stornieren

Krypto-Integration und globale Expansion

  • In die P2P-Zahlungsfunktion in der PayPal-App sollen Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und PYUSD direkt integriert werden
  • Nutzer in den USA können dadurch Kryptowährungen und Stablecoins einfach an PayPal, Venmo und Krypto-Wallets senden, was den Zahlungskomfort deutlich erhöht
  • Die globale Ausweitung der Unterstützung für Krypto- und Zahlungsfunktionen dürfte den Ausbau des PayPal-Ökosystems und den Zustrom neuer Nutzer vorantreiben

Steuerliche Meldung und Datenschutz

  • Überweisungen an Freunde und Familie über Venmo und PayPal sind von der 1099-K-Steuermeldung ausgenommen
  • Geschenke, geteilte Ausgaben, Erstattungen und ähnliche nichtgeschäftliche private Transaktionen erfordern keine entsprechenden Steuerdokumente und tragen damit zum Schutz der Privatsphäre der Nutzer bei

Wachstum und strategische Ausrichtung

  • P2P-Zahlungen gehören zu den Kernerlebnissen von PayPal und tragen zu Nutzerbindung und Ausbau des Ökosystems bei
  • Im jüngsten Quartal stieg das gesamte Zahlungsvolumen (TPV) aus P2P und anderen Verbraucherzahlungen im Jahresvergleich um 10 % und zeigte damit ein robustes Wachstum
  • Auch das TPV von Venmo erreichte den höchsten Stand der vergangenen drei Jahre, sodass zusammen mit der Ausweitung der globalen Interoperabilität über PayPal World weiterer Rückenwind erwartet wird

So funktionieren PayPal-Links

  • Erstellung eines persönlichen Zahlungslinks: In der PayPal-App eine Zahlung oder Anforderung eingeben und einen personalisierten Einmal-Link erzeugen
  • Einzigartiger Link pro Transaktion: Jeder Link ist ein privater Einmal-Link, der nur für die jeweilige Transaktion verwendet wird
  • Flexibles Teilen: Kann in SMS, DMs, E-Mails und anderswo eingefügt werden; Notizen oder Emojis lassen sich hinzufügen
  • Aktivitätsverwaltung: Nicht eingelöste Links verfallen nach 10 Tagen, der Absender kann in der App Erinnerungen senden oder stornieren
  • Mit einem Tipp abgeschlossen: Empfänger können die Zahlung/Annahme direkt in der PayPal-App mit einem Tipp abschließen
  • Sofortiger Zugriff auf das Geld: Direkte Gutschrift auf ein PayPal-Balance-Konto

PayPal USD (PYUSD)

  • Emittent: Paxos Trust Company, LLC (mit Lizenz der New Yorker Finanzaufsicht)
  • Reserven: Zu 100 % gedeckt durch US-Dollar-Einlagen, US-Staatsanleihen und vergleichbare liquide Mittel
  • Wechselkurs: 1 PYUSD = 1 USD, handelbar bei PayPal und Venmo
  • Auch PayPal, Inc. verfügt über eine Genehmigung der New Yorker Finanzaufsicht für Aktivitäten im Bereich virtueller Währungen

1 Kommentare

 
GN⁺ 2025-09-16
Hacker-News-Kommentare
  • Ich bin überrascht, dass PayPal diese Funktion bisher noch nicht eingeführt hatte, und noch überraschter, dass es tatsächlich immer noch Leute gibt, die PayPal weiter benutzen.
    • Ich betreibe ein kleines Geschäft und verkaufe seit über 10 Jahren mit einem PP(=PayPal)-Händlerkonto täglich ein ganz normales kleines Gerät ohne jeden Computerbezug. PayPal war nahezu zu 100 % verlässlich.
      1. Ich muss weder Kreditkarten noch persönliche Daten direkt handhaben und habe dadurch keinen Sicherheitsaufwand.
      2. Die Anbindung an die Post macht das Drucken von Versandlabels sehr reibungslos.
      3. Weil Kunden darauf vertrauen, dass PP sie schützt, kaufen sie auch bei kleinen Händlern eher. Der zusätzliche Umsatz gleicht die Gebühren aus.
      4. Das Geschäft läuft schon mit einer einzigen statischen Webseite. Bei anderen Zahlungsanbietern kommen Serverbetrieb, Codepflege und ähnlicher Aufwand dazu, bei PP nicht.
        Die Hauptursachen für die Horrorgeschichten waren meist häufige Streitfälle und Verkäufer nicht-physischer Güter. Mit anderen Bereichen als physischen Waren habe ich selbst keine Erfahrung.
    • Aus Verbrauchersicht ist PayPal extrem nützlich. Man kann einkaufen, ohne Kartendaten auf vielen Websites preiszugeben, und wenn es Probleme gibt und der Verkäufer nicht kooperiert, vermittelt PayPal und erstattet das Geld.
      Vor kurzem hat meine Frau eine größere Menge Kleidung bestellt, aber unterwegs ist die Verpackung aufgerissen, sodass nur ein Teil der Ware ankam. Der Händler verweigerte die Erstattung mit Verweis auf den Tracking-Status „zugestellt“, aber USPS bestätigte, dass das tatsächliche Gewicht der Sendung gesunken war, und durch die Vermittlung von PayPal bekamen wir eine Rückerstattung.
    • In der realen Welt, also nicht in der Welt der Computernutzer, verwenden Menschen einfach Dinge, die sie benutzen können und die funktionieren. PayPal ist so ein Fall.
    • PayPal ist für Verbraucher ein sehr guter Service. Die Horrorgeschichten, die auf dieser Seite gelegentlich auftauchen, sind meist seltene Probleme und betreffen besonders Händler.
    • Ich mache Kunst für einen sehr queeren Markt und versuche in letzter Zeit, Zahlungen per Zelle zu bekommen. Wenn über PayPal bezahlt wird, streichen reiche Leute wie Elon Musk oder Peter Thiel daran mit, und ich hasse es, dass dieses Geld dann an republikanische Kandidaten geht.
      Aber fast niemand versucht, PayPal zu ersetzen. Sogar in einem Kurs, den ich besuche, habe ich die Kursgebühr per Venmo bezahlt, und Venmo gehört auch zu PayPal. Das sitzt wirklich viel zu tief.
      Ich frage mich, ab wann ich Zahlungen für furry porn über FedNow annehmen kann, ohne diesen Leuten Gebühren zu zahlen.
  • Der ganze Sinn von Kryptowährungen ist doch, online wie mit Bargeld offline Geld ohne Mittelsmann austauschen zu können. Deshalb verstehe ich nicht, warum man ausgerechnet einen Mittelsmann wie PayPal braucht. Ich frage mich, wer so etwas nutzen würde.
    • PayPal ermöglicht seit 20 Jahren einfache Internetzahlungen in verschiedenen Weltwährungen. Jetzt kann man in der vertrauten und vertrauenswürdigen PayPal-Oberfläche auch mit zwei weiteren Weltwährungen zahlen, vermutlich BTC und ETH.
      Ein Vorteil von PayPal als Mittelsmann ist, dass das Risiko sinkt, Bitcoin durch einen Fehler für immer zu verlieren, etwa weil „ein nicht beanspruchter Link nach 10 Tagen abläuft“.
    • Für Leute, denen Wallet-Installation oder Self-Custody zu aufwendig oder unangenehm ist, ist eine Option wie PayPal tatsächlich nützlich.
    • Auch Menschen, die mit Kryptowährungen bezahlen, müssen sie am Ende oft doch wieder in Fiatgeld oder Ähnliches umwandeln. Alle Zahlungen ausschließlich in Krypto abzuwickeln, ist eine ziemlich extreme Nutzung.
    • Die Ambivalenz bei Krypto ist, dass es beide Reaktionen gibt: „PayPal ist Müll! Mit Bitcoin braucht man PayPal doch gar nicht!“ oder „PayPal unterstützt Bitcoin, das sind gute Nachrichten für Bitcoin!“
    • Betrüger suchen am Ende ohnehin irgendwann eine Exit-Strategie, um ihre Gewinne scheinbar legitim zu waschen. Die PayPal-Techbros werden bei dieser kleinen Unannehmlichkeit helfen.
  • Ich möchte PayPal ablehnen, weil es mehrfach Fälle gab, in denen Kundengelder eingefroren oder blockiert wurden.
    • Wirkt wie ein Beispiel dafür, dass dort alle schlimmsten Praktiken zusammenkommen.
  • Ein Guthaben bei PayPal zu lassen, egal ob in PayPal oder in Kryptowährungen, ist wirklich eine schreckliche Entscheidung. PayPal ist keine Bank und unterliegt nicht denselben Vorschriften. Das Unternehmen kann jederzeit dein Konto sperren oder dein Geld einbehalten. Danach darfst du dich mit einem ausländischen Callcenter im Kreis drehen.
    Für Online-Privatgeschäfte erkenne ich aber an, dass es bis zu einem gewissen Grad ein „notwendiges Übel“ ist. Denn nur PayPal bietet zumindest ein gewisses Maß an „Käuferschutz“.
    Ich empfehle bei PayPal nur die minimale Anbindung.
    • Zahlungen nur auf ein zusätzliches Bankkonto empfangen, nicht auf das Hauptkonto, und eingehende Beträge sofort abziehen
    • Für Kartenzahlungen nur eine Kreditkarte verknüpfen
    • Keine Debitkarte verknüpfen und auch die Verlockungen von „Balance-Konto“ und „Krypto-Konto“ komplett meiden
    • Nicht auf die dunklen UX-Muster der App hereinfallen
    • Wenn man ein Bankkonto verknüpft und dann die Schaltfläche „direkte Abbuchungen erlauben“ erscheint, bei der nur „Bestätigen“ oder „später entscheiden“ angeboten wird, ist das wirklich gefährlich. Wer das erlaubt, hat später im Problemfall erlebt, dass direkt vom Konto abgebucht wurde.
      Und es scheint auch so zu sein, dass man bei Streitfällen eher verliert, wenn ein Bankkonto verknüpft ist, auch wenn ich dafür keinen klaren Beleg habe.
    • PayPal hat auch eine Vorgeschichte damit, Geld monatelang ohne besonderen Grund einzufrieren.
    • PayPal ist keine Bank und kein reguliertes Institut
      Seit 2008 verfügt die europäische Tochter von PayPal über eine Banklizenz in Luxemburg und darf damit in der EU Bankgeschäfte betreiben (siehe: Wikipedia-Link).
      Es verhält sich nur nicht wie eine ethisch transparente Bank im Umgang mit Geld. Aber als Hintergrundinfo ist das gut zu wissen.

    • In Europa ist Paypal Sarl als Bank bankenaufsichtlich reguliert.
    • In den USA stimmt die Aussage, dass PayPal keine Bank ist, zwar grundsätzlich, aber es gibt eine wichtige Ausnahme.
      „Wenn du ein PayPal-Debitkartenkonto (Mastercard) hast, Direct Deposit eingerichtet ist oder du Kryptowährungen mit PayPal Balance (US-Dollar) kaufst bzw. empfängst, werden diese Gelder bei Programmpartnerbanken hinterlegt.
      Für andere Guthaben oder Kryptowährungen gilt kein FDIC-Einlagenschutz. Der Wert von Kryptowährungen kann sinken“ (Referenzlink).
  • Ich wundere mich, ob der Zweck verteilter Ledger (Blockchain) nicht gerade darin bestand, Unternehmen wie PayPal überflüssig zu machen.
    • In der Praxis ist genau diese verteilte Ausrichtung auf unbequeme Weise herausgefallen. Einfach, weil sich so mehr Geld verdienen lässt! Es ist eine Zeit, in der man Geschichten über die Dezentralisierung des Geldes beiseiteschiebt, weil sie dem Geschäft im Weg stehen.
    • Der Kern von Bargeld ist, dass jeder direkt und ohne Mittelsmann Wert austauschen kann. Trotzdem existieren Banken und Kartenunternehmen und handhaben Bargeld. Das macht Bargeld an sich nicht nutzlos.
    • Ganz klar: Dass man Unternehmen wie PayPal nicht braucht, ist ein Vorteil der Blockchain.
      Aber Unternehmen bieten solche Dienste trotzdem an, weil Menschen sie aus Bequemlichkeit wollen, auch wenn sie nicht zwingend nötig sind. Man kann Bitcoin ohne PayPal nutzen, und die Spezifikation verbietet das nicht.
    • Der Vorteil, dass man es problemlos ohne PayPal nutzen kann, bedeutet nicht, dass PayPal solche Dienste nicht anbieten darf.
      Wichtig ist, dass man nicht an PayPal gefesselt ist, sondern „jederzeit zu einer Alternative wechseln kann“. Die Existenz von Alternativen setzt PayPal und ähnliche Anbieter unter Druck, bessere Dienste anzubieten.
    • Der Kernpunkt ist, dass man zur Nutzung dieser Technologie eben nicht zwingend Unternehmen wie PayPal einschalten muss.
  • In diesem Artikel geht es um PayPal-Links. Dass PayPal ETH und BTC schon lange unterstützt, hat damit direkt wohl nicht viel zu tun.
  • Ernst gemeinte Frage: Was kauft man eigentlich real mit Kryptowährungen? Außer Geld oder illegalen Waren, was gibt es da überhaupt zu kaufen?
    Ich vermute nicht, dass PayPal Drogenhandel oder Ähnliches zulassen würde.
    • Große Unternehmen nutzen Krypto schon, etwa um Wechselgebühren zu senken, aber meistens geht es um Trading oder Spekulation.
      Wenn man Niederlassungen in mehreren Ländern hat, fallen bei der Umwandlung zwischen Landeswährungen und Fiat oft hohe Gebühren an, während der Kauf von Stablecoins und der spätere Verkauf in Lokalwährung unter 0,5 % kostet.
      Da Bankkonten und Gesellschaftsverwaltung je nach Region komplex sind, steigert das die Effizienz deutlich. Ein reales Beispiel findet sich im a16z blog.
    • Ich habe mit Kryptowährungen selbst kaum je etwas gekauft. Es gibt einfach zu wenige Stellen, die sie akzeptieren.
      Eigentlich ist die wichtigere Frage nicht „Was kann man damit kaufen?“, sondern „Warum bezahlt man damit?“.
      In meinem Fall bevorzuge ich Krypto bei internationalen Online-Käufen, weil die Gebühren für den Umtausch in die lokale Währung zu hoch sind. Bei Kryptowährungen zahle ich nur einmal Einzahlungsgebühren, und heutzutage gibt es fast keine Gas Fees mehr.
    • Früher hat mal jemand Pizza damit gekauft.
      Die Krypto-Experimente großer Konzerne waren meist nutzlos oder verschwanden schnell wieder wegen Kursschwankungen, Wallet-Verwaltung und ähnlichem Aufwand.
      Gegenüber bestehenden Zahlungsmethoden steigt nur die Komplexität, während rechtliche Rahmen wie Regulierung und Verbraucherschutz schwächer sind.
    • Früher habe ich sämtliche Lebenshaltungskosten mit Krypto bezahlt und auch die Hochzeit größtenteils so finanziert.
      Besonders in Australien gab es mit Livingroomofsatoshi einen guten Dienst, der sich direkt mit anderen Zahlungsnetzen verbinden ließ.
      Auch im Graumarkt, also nicht kriminell, etwa bei direkt importierten Medikamenten, habe ich es oft benutzt.
    • Grenzüberschreitende Überweisungen sind ein Grund für die Nutzung von Kryptowährungen. In Ländern der Dritten Welt möchten viele ihr Geld nicht bei heimischen Banken halten und erhalten lieber Stablecoins.
  • Bei einer Domain wie PayPal-corp.com zweifle ich ehrlich gesagt daran, ob das wirklich eine offizielle PayPal-Domain ist. Das wirkt viel zu sehr wie eine Fake-Domain.
    • Früher waren die Firmen- und Entwicklerseiten unter x.com erreichbar, inzwischen ist man aber auf professionellere Domains umgezogen, und x.com wurde wieder an Elon verkauft.
    • PayPal bringt seinen Nutzern seit 2019 offenbar bei, sich an Phishing zu gewöhnen.
      Ein Beispiel dazu: PayPal-Phishing-Mail-Beispiel
    • Offizieller Link: Offizielle PayPal-Seite zu Krypto
    • Auch im Footer von paypal.com ist das Newsroom-Angebot verlinkt.
    • Man kann die Domain auch direkt prüfen: paypal-corp.com whois
  • Bei dieser Änderung geht es weniger um technische Fähigkeiten als um Compliance mit Regulierung. PayPal hatte die gesamte Infrastruktur schon, wartete aber auf klare Vorgaben der Aufsichtsbehörden.
    Spannend wird, wie sie die Einhaltung der AML-Vorschriften lösen. Traditionelle Zahlungsanbieter haben darin jahrzehntelange Erfahrung, aber Krypto schafft neue Herausforderungen beim Monitoring.
  • Wie oben schon oft gesagt wurde, bin ich dagegen, PayPal zur Aufbewahrung von Kryptowährungen zu nutzen. PayPal erleichtert vielen Nutzern zwar als Gateway den Einstieg in Krypto, aber ein zentralisierter Dienst entscheidet einseitig über Konten und Gelder, ohne Urteil oder Zustimmung des Nutzers.
    Früher habe ich Banken, Karten und PayPal parallel genutzt, aber inzwischen macht mir die starke Kontrolle dieser Unternehmen zunehmend Sorgen. Sobald ein Kunde irgendwann als „unerwünscht“ gilt, können Transaktionen blockiert werden und man hat keine Kontrolle mehr.
    Die eigene Abhängigkeit von solchen Akteuren sollte minimiert werden.
    • Natürlich ist das nicht rechtswidrig. Faktisch müssen sie als Bank die Gesetze der jeweiligen Länder befolgen.