- Dieser Blog empfiehlt Besuchern, wenn keine Werbeblocker-Funktion erkannt wird, einen vertrauenswürdigen Adblocker wie uBlock Origin zu installieren
- Diese Empfehlung ist so gestaltet, dass sie die User Experience nicht stört, und erscheint nach dem Schließen nicht erneut
- Die Umsetzung nutzt das Skript
nativeads.js und ein <div> mit zahlreichen werbebezogenen Klassennamen, sodass die Nachricht nicht angezeigt wird, wenn ein Adblocker das Element oder die Netzwerkanfrage blockiert
- Die Nachricht wird nach einmaligem Schließen per Cookie gespeichert, erscheint per CSS klein an einer Bildschirmseite, verdeckt keine Inhalte und wird in Browsern mit deaktiviertem JavaScript nicht angezeigt
- DNS-Blockierung lässt sich nicht erkennen; der Autor erklärt daher, stattdessen einen nicht aufdringlichen, leicht schließbaren Hinweis umgesetzt zu haben
Warum eine Empfehlung für Adblocker nötig ist
- Internetwerbung verschwendet die Zeit der Nutzer, und die Werbeindustrie hat negative Auswirkungen auf das gesamte Internet-Umfeld
- Da die Einnahmen von Websites sehr gering werden, verkommen viele Websites zu minderwertigen, mit Werbung überladenen Seiten
- Wer Kreative unterstützen möchte, hilft mit direkter Unterstützung (selbst 1 Dollar ist wirksam) weit mehr als durch das Ansehen von Werbung
Ziel des Designs der Adblocker-Empfehlung
- Da die meisten Nutzer Werbung als Teil der Internet-Erfahrung wahrnehmen, zeigt der Autor direkt auf der Website eine Nachricht an
- Die Meldung "No adblocker detected. Consider using an extension like uBlock Origin to save time and bandwidth. Click here to close." wird klein unten rechts auf der Seite eingeblendet
- Sie verdeckt keine Inhalte, und nach dem Schließen wird sie nicht mehr angezeigt
- Bei kleinen Fenstern wird die Meldung nicht angezeigt
- Der Grund, nur eine bestimmte Erweiterung (uBlock Origin) zu nennen, ist, dass Nutzer Adblocker oft erst über Werbung kennenlernen und kommerzielle Adblocker riskant oder betrügerisch sein können
- Als Werbung beworbene Adblocker erzielen letztlich Einnahmen über ihre Nutzer
Umsetzung und technische Details
- Im HTML existiert ein
div-Bereich für die Adblocker-Nachricht, inklusive verschiedener werbebezogener Klassennamen
- Das Hinzufügen der Nachricht übernimmt die JavaScript-Datei
/nativeads.js
- Sie sorgt per Cookie dafür, dass die Nachricht nur einmal angezeigt wird
- Ein Klick auf "Click here to close." blendet das
div aus und aktualisiert das Cookie
- Über CSS werden die visuelle Position und das Styling der Nachricht festgelegt
- Sie wird nur bei ausreichend Bildschirmplatz unten rechts fixiert angezeigt
- Wenn ein Adblocker das betreffende
div-Element oder die Datei nativeads.js blockiert (entfernt oder die Anfrage blockiert), wird die Nachricht selbst nicht ausgegeben
- Durch die verschiedenen werbebezogenen Klassennamen sollen die meisten Adblocker dazu gebracht werden, das
div zu entfernen
- Besonders bei Erweiterungen, die vor allem Netzwerk-Blockierung nutzen (wie adblock lite), verschwindet die Nachricht ebenfalls, wenn die Netzwerk-Anfrage für das Skript blockiert wird
- Es gibt die Einschränkung, dass sich DNS-basierte Werbeblockierung nicht erkennen lässt
- In Browsern ohne JavaScript-Unterstützung ist kein Adblocker nötig, daher wird die Nachricht dort ebenfalls nicht angezeigt
- Auch ohne angewendetes CSS funktioniert die Nachricht grundsätzlich (unformatiert sichtbar)
3 Kommentare
Ich empfehle den Brave-Browser.
Hacker-News-Kommentare
ublockorigin.comgehört nicht dem eigentlichen uBlock-Origin-Entwickler Raymond Hill. Oberflächlich wirkt die Absicht gut und auch das UI ist ordentlich, aber die Seite scheint nicht unter Hills Kontrolle zu stehen und könnte ein potenzieller Angriffsvektor für Bedrohungen wie Malware sein. Hills offizieller Kanal ist https://github.com/gorhill/uBlock. Als nützliche Referenzen gibt es die README.md und das Wikidocument.write()und wurden dadurch sofort ausgeführt und verlangsamten alles. Ich frage mich, ob das heute immer noch so istAuch mein Blog blendet schon seit Längerem eine Meldung ein, die zur Installation eines Werbeblockers auffordert, wenn keiner erkannt wird – schön zu sehen, dass ich damit nicht der Einzige war.