- Die Methode zur Zeitauswahl in der Wecker-App des iPhones basiert nicht auf einem kreisförmigen Design
- Auf den ersten Blick wirkt sie wie eine rotierende Benutzeroberfläche, tatsächlich ist sie aber als lange Liste aufgebaut
- Dadurch entsteht beim Scrollen der Eindruck, als gäbe es kein Ende
- Das wird von Entwicklern und UX-Designern als Beispiel für eine UI-Illusion beachtet
- Das Verständnis der tatsächlichen Implementierung ist eine nützliche Referenz für die App-Entwicklung
Aufbau des Zeitwählers in der iPhone-Wecker-App
- Der Wähler zum Einstellen der Uhrzeit in der Wecker-App des iPhones wirkt oberflächlich wie eine kreisförmige Drehscheibe
- Tatsächlich ist dieser Wähler jedoch als sehr lange Liste mit festem Anfang und Ende implementiert
- Beim Scrollen vermittelt er den Eindruck, man könne unendlich weiter nach oben oder unten drehen
- Diese Umsetzungsweise soll auch ohne eine echte kreisförmige Benutzeroberfläche ein ähnliches Nutzererlebnis bieten
- Entwickler gestalten die Benutzeroberfläche so, dass sie mithilfe einer Liste mit quasi unendlichem Scrollen wie ein Kreis wirkt
Perspektive von Entwicklern und UX-Design
- Mit diesem Ansatz lässt sich eine komplexe kreisförmige Benutzeroberfläche allein durch eine einfache Liste ersetzen
- Tatsächlich springt die Liste an ihren Enden nicht in die Gegenrichtung, aber durch die große Anzahl an Einträgen erreichen Nutzer diese Grenzen nur schwer
- Dieses Design nutzt eine UI-Illusion, um das von Nutzern erwartete Erlebnis zu erzeugen
- Es ist ein Beispiel dafür, wie sich in der App-Entwicklung allein mit einer Listenimplementierung der Nutzen und die Bedienbarkeit eines kreisförmigen Interfaces erreichen lassen
Fazit
- Der Zeitwähler in der iPhone-Wecker-App erzeugt seinen kreisförmigen Effekt, indem er eine lange Liste scrollt
- Das zeigt Entwicklern sowie UI/UX-Designern eine intuitive und zugleich effiziente Richtung für die Gestaltung von Benutzeroberflächen auf
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentare
UIPickerView. In meiner App gibt es einen ähnlichen „Bug“.(0..60).times(50).flatten()99 % des Problems mit 1 % Aufwand löst. Wenn in QA nur dann ein Problem auftaucht, wenn jemand bis ans Ende der Liste scrollt, bringt Product das vielleicht irgendwann als Issue auf. Aber wen interessiert’s?