- Die Checkliste ist vollständig abgearbeitet und die Leistung wurde erbracht
- Wenn jedoch die emotionale Reaktion ausbleibt, fehlt etwas Wichtiges
- Die Gefühle und Erfahrungen der Nutzer sind ein unverzichtbarer Teil der Arbeit
- Eine Funktion muss sich natürlich und angenehm anfühlen, um echte Zufriedenheit zu vermitteln
- Mit bloßen Metriken oder Anforderungen lässt sich dieses Gefühl nicht erfassen
Checkliste und Leistung
- Mehrere Kontrollkästchen sind alle abgehakt
- Der Zeitplan wurde eingehalten und die Anforderungen wurden erfüllt
- Auch die Demo wurde erfolgreich geliefert
- Es entsteht die Situation, dass man die Leistung als erreicht wahrnimmt und eine Beförderung erwartet
Aber da ist etwas, das man fühlen muss
- Trotz dieser Ergebnisse fehlt eine emotionale Reaktion oder ein entsprechendes Gefühl
- Bei allem, was wir tun, spielen Gefühle eine wichtige Rolle
- Wenn Nutzer mit unserer Arbeit in Berührung kommen, entsteht ein bestimmtes Gefühl
- Auch das gewünschte Gefühl ist Teil der Anforderungen und ein wichtiger Bestandteil des Projekts
Der wahre Maßstab
- Es gibt Momente, in denen man dieses Gefühl direkt erlebt und Gewissheit gewinnt
- Eine Funktion bringt einen beim Benutzen zum Lächeln oder fühlt sich so selbstverständlich an, als wäre sie schon immer da gewesen
- Es entsteht der Wunsch, sie weiter zu benutzen und anderen davon zu erzählen
Die Grenzen von Metriken und Anforderungen
- Genau das ist der Teil, der in Metriken, Spezifikationen und Demos verloren geht
- Für die Nutzer ist dieses Gefühl Teil ihrer täglichen Erfahrung
- Eine Checkliste auf dem Papier allein reicht nicht aus
Fazit: selbst erleben
- Letztlich versteht man die wahre Bedeutung erst, wenn man es tatsächlich benutzt und im eigenen Leben erfährt
- Der Prozess des selbst Erlebens ist unbedingt notwendig
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