- Die FCC hat entschieden, mehr als 1.200 Sprachdienstanbieter aus der Robocall Mitigation Database zu entfernen
- Diese Anbieter verstießen gegen Vorschriften, weil sie ihre Pflichten zur Verhinderung illegaler automatisierter Anrufe nicht erfüllten und die zugehörigen Zertifizierungen mangelhaft verwalteten
- Die FCC betonte entschlossene Maßnahmen zum Schutz der Netzwerksicherheit und des Verbraucherschutzes
- Die Einreichung von STIR/SHAKEN-Zertifizierung und Robocall-Sperrplan ist für alle Anbieter verpflichtend
- Nach dieser Maßnahme setzten die Generalstaatsanwälte aus 51 Staaten gemeinsam Warnmaßnahmen im Rahmen von Operation Robocall Roundup um
Überblick
- Die FCC (US-Bundeskommunikationskommission) gab am 25. August 2025 offiziell bekannt, dass sie mehr als 1.200 Sprachdienstanbieter aus der Robocall Mitigation Database entfernt
- Durch den Ausschluss wird die Verbindung dieser Anbieter mit den US-Telefonnetzwerken sofort unterbunden
Hintergrund zu Verstößen und Maßnahmen
- Den betroffenen Anbietern wurde ein Verstoß gegen Vorschriften zur Verhinderung illegaler automatisierter Anrufe vorgeworfen, weil sie ihrer Pflicht zur korrekten Pflege der Zertifizierungsunterlagen in der Robocall Mitigation Database nicht nachkamen
- Anfang August wurden zunächst 185 Anbieter im Rahmen einer letzten Warnung aus der Datenbank entfernt
- Vorsitzender Brendan Carr bekräftigte die entschlossene Durchsetzung, um die US-Bevölkerung vor illegalen automatisierten Anrufen zu schützen
Robocall Mitigation Database und Pflichten
- Die Robocall Mitigation Database der FCC ist das zentrale System zur Überwachung der Maßnahmen von Dienstanbietern gegen illegale automatisierte Anrufe sowie der Umsetzung der Anrufer-ID-Authentifizierung STIR/SHAKEN
- Alle Dienstanbieter sind verpflichtet, gegenüber der FCC zu zertifizieren, dass sie STIR/SHAKEN in IP-basierten Netzwerken einsetzen und einen Sperrplan eingereicht haben
- Bei Nichterfüllung erfolgt die Entfernung aus der Datenbank und eine Sperrung des Datenverkehrs
- Aus der Datenbank entfernte Anbieter können sich ohne ausdrückliche Genehmigung der FCC nicht erneut registrieren
Aktueller Stand und weitere Maßnahmen
- Im Dezember 2024 ordnete die FCC gegenüber 2.411 Anbietern an, ihre Zertifizierungsunterlagen zu ergänzen oder eine Grundlage für den Verbleib in der Datenbank vorzulegen
- Am 6. August wurden erstmals 185 Anbieter aus der Datenbank entfernt, und mit der heutigen Maßnahme werden weitere 1.200 Anbieter ausgeschlossen
- Nach dem Ausschluss der 185 Anbieter verschickte Operation Robocall Roundup unter Beteiligung der Generalstaatsanwälte aus 51 Staaten Warnschreiben an 37 Anbieter mit der Aufforderung, Maßnahmen gegen illegale automatisierte Anrufe zu ergreifen
- Bei diesen 37 Anbietern wurden Verstöße festgestellt, darunter fehlende Unterstützung bei Traceback-Anfragen, fehlende Zertifizierung und nicht eingereichte Sperrpläne
Hinweise und Kontakt
- Diese Maßnahme zielt vor allem darauf ab, die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Netzwerke in den USA zu stärken und Verbraucher vor illegalen automatisierten Anrufen zu schützen
- Weitere Informationen sind über die offizielle Website der FCC oder die angegebenen Kontaktstellen erhältlich
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