- Ubiquiti hat den UniFi OS Server als Early Access vorgestellt, mit dem die vollständige UniFi-Netzwerk-Stack auf eigener Hardware betrieben werden kann.
- Auf diesem Server können UniFi Network, InnerSpace und nun auch das bisher nicht verfügbare UniFi Identity ausgeführt werden.
- Bei der Einrichtung lassen sich mit der Verknüpfung eines Ubiquiti-Kontos Fernverwaltung, MFA, Benachrichtigungen, Cloud-Backup, Teleport und Site Magic VPN nutzen.
- Für Windows (WSL2) und Linux (Podman) sind mindestens 20 GB Speicherplatz erforderlich, und die wichtigsten Netzwerkports werden genutzt.
- In der aktuellen Version ist zusätzlich die Installation von InnerSpace möglich; zusätzlich wird künftig mit Unterstützung von UniFi Protect gerechnet.
Überblick über den UniFi OS Server von Ubiquiti
- Ubiquiti hat den UniFi OS Server als Early Access veröffentlicht und damit die Möglichkeit geschaffen, die gesamte UniFi-Netzwerk-Stack auf eigener Hardware selbst zu hosten.
- Als initial unterstützte Produkte werden UniFi Network und InnerSpace genannt; UniFi Identity kann ebenfalls auf dem UniFi OS Server ausgeführt werden.
- Beim bisherigen selbstgehosteten UniFi Network Server war es nicht möglich, UniFi Identity auszuführen; in dieser Version ist es nun unterstützt.
Anforderungen
- Speicher: mindestens 20 GB freier Speicherplatz erforderlich
- Windows: WSL (Windows Subsystem for Linux) Version 2 erforderlich
- Linux: Podman 4.3.1 oder höher erforderlich
- Benötigte Ports: 3478, 5005, 5514, 6789, 8080, 8444, 8880, 8881, 8882, 9543, 10003, 11443 und weitere werden verwendet
Installation und Einrichtung von UniFi OS Server
- Nach dem Start des Servers ist die Eingabe eines Servernamens erforderlich und die Anmeldung über das Ubiquiti-Konto.
- Nach der Anmeldung mit einem Ubiquiti-Konto stehen Verwaltung über unifi.ui.com, Fernzugriff, MFA, Benachrichtigungen, Cloud-Backup, Teleport und Site Magic VPN zur Verfügung.
- Ohne Konto ist keine Fernverwaltung und keine Nutzung der Sicherheits- und Cloud-basierten Funktionen möglich.
- Bei vorhandener selbstgehosteter UniFi Network-Instanz können bestehende Netzwerke importiert oder UniFi Console-Backups wiederhergestellt werden.
- Das Programm UniFi Network ist standardmäßig installiert, sodass der Einsatz sofort nach der Netzwerkkonfiguration möglich ist.
InnerSpace und zusätzliche Funktionen
- InnerSpace-Support: InnerSpace kann über Einstellungen > Control Plane installiert werden.
- Die aktuelle Version unterstützt UniFi Network und InnerSpace; die Unterstützung von UniFi Protect wird für die Zukunft erwartet.
Start und Stopp des Servers
- Schließt man die UniFi OS Server-Oberfläche, läuft der Server im Hintergrund weiter.
- Für ein vollständiges Beenden klickt man in der Systemablage mit der rechten Maustaste auf das UniFi-Symbol und wählt Beenden.
- Zum Starten wird die App über das Startmenü gestartet; beim ersten Start erscheint kurz der Hinweis ‚UniFi Network offline‘, danach wird der Dienst jedoch betriebsbereit.
- Während der Server läuft, ist er direkt im Browser unter https://localhost:11443 erreichbar.
Debian-Installation
- In Linux-Umgebungen erfolgt die Installation in der Reihenfolge: benötigte Abhängigkeiten installieren, Installationsdatei herunterladen und ausführen.
- Als
root einloggen, das System aktualisieren und Paketpakete wie Podman installieren, anschließend die offizielle Installationsdatei herunterladen und ausführen.
SSL-Zertifikate in Linux-Umgebungen
Abschluss
- Der wichtigste Vorteil ist, dass der UniFi OS Server jetzt in einer selbstgehosteten Umgebung betrieben werden kann.
- Die Nutzer erwarten, dass künftig UniFi Protect hinzukommt.
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