Google spendet das Agent2Agent-Protokoll an die Linux Foundation
(thenewstack.io)-
Google hat das Agent2Agent-Protokoll an die Linux Foundation gespendet, um KI-Agenten dabei zu helfen, miteinander zu kommunizieren.
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Im vergangenen April stellte Google auf der Cloud Next-Konferenz das Agent2Agent-(A2A)-Protokoll vor.
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Das Protokoll zielt darauf ab, es KI-Agenten zu erleichtern, miteinander zu kommunizieren – unabhängig davon, mit welchem Framework sie entwickelt wurden.
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Auf dem Open Source Summit in Denver gab Google heute bekannt, dass das Protokoll an die Linux Foundation gespendet und in ein neues GitHub-Repository überführt wurde.
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Zu den Unternehmen, die sich Google im Projekt Agent2Agent angeschlossen haben, gehören AWS, Cisco, Salesforce, SAP und ServiceNow. Das Projekt wird die Zukunft des Protokolls selbst sowie des SDK, des NPM-Pakets und weiterer Entwickler-Tools mitgestalten.
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Ziel ist es, einen offenen Standard für die Interoperabilität von Agenten zu etablieren, ein Ökosystem rund um diesen Standard aufzubauen und auf Basis des üblichen Linux-Foundation-Rahmens eine neutrale Governance sicherzustellen.
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In der Keynote wurde auch ein verbreitetes Missverständnis über A2A angesprochen: A2A soll nicht mit dem Model Context Protocol (MCP) von Anthropic konkurrieren.
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MCP war ein bahnbrechender Erfolg unter den Agentenprotokollen, doch die Idee hinter MCP ist es, Agenten mit Tools und Datenquellen zu verbinden.
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Bei A2A geht es darum, Agenten miteinander zu verbinden.
3 Kommentare
Skynets Versuch, den Linux-Kernel zu übernehmen … äh …
Scheint wohl schlechter als MCP gewesen zu sein — wenn man sieht, wie schnell sie es direkt entsorgen, lol
A2A und MCP sind keine sich gegenseitig ausschließenden Beziehungen, sondern Protokolle in einem komplementären Verhältnis. Sie sollten sich damit noch etwas genauer beschäftigen~