Warum Menschen mit herausragender Leistung „Position beziehen“
(blogbyash.com)Warum Menschen mit herausragender Leistung „Position beziehen“
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Unterschied zwischen Insight, Vorschlag und Positionierung
- Insight: Teilen interessanter Fakten oder Trends, die durch Beobachtung und Analyse gewonnen wurden
Beispiel) „In letzter Zeit gibt es dieses Phänomen.“ - Vorschlag: Mehrere Optionen zur Lösung eines Problems aufzeigen
Beispiel) „Wie wäre es, wenn wir es so versuchen?“ - Positionierung: Eine konkrete und klare Richtung sowie Handlungen vorgeben und selbst die Verantwortung dafür übernehmen
Beispiel) „Wir sollten es so machen. Ich übernehme die Verantwortung und treibe es voran.“
- Insight: Teilen interessanter Fakten oder Trends, die durch Beobachtung und Analyse gewonnen wurden
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Warum ist „Position beziehen“ wichtig?
- Mit Insights und Vorschlägen allein entstehen weder echte Veränderungen noch Umsetzung
- Positionen gehen mit Verantwortung für Handlungen und Ergebnisse einher und bringen tatsächlich etwas in Bewegung
- Wer in einer Organisation Einfluss haben will, braucht nicht nur Informationsvermittlung, sondern eine eigene Perspektive und den Willen zur Umsetzung
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Die drei Kernelemente einer Position
- Umsetzungsorientierung:
- Beantwortet die Frage: „Was sollten wir also tun?“
- Es bleibt nicht bei der Analyse, sondern ist mit einem konkreten Umsetzungsplan verknüpft
- Überzeugung:
- Es muss eine Meinung sein, an die man selbst glaubt und von der man andere überzeugen kann
- Entscheidend sind nicht fremde Gedanken, sondern die eigene Interpretation und Überzeugung
- Verantwortungsbewusstsein:
- Die Haltung: „Ich gehe voran.“
- Man braucht die Bereitschaft, Verantwortung für das Ergebnis zu übernehmen
- Umsetzungsorientierung:
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Wie entsteht eine Position?
- Erforderlich ist eine „eigene Interpretation“, die auf vielfältigen Erfahrungen, Daten und Kontext beruht
- Es geht nicht um das bloße Auflisten von Informationen, sondern darum, dass die eigenen Werte und das eigene Urteilsvermögen darin sichtbar werden
- Wiederholbare und klar definierte Aufgaben kann AI besser übernehmen, aber „Position beziehen“ ist ein kreativer Bereich, den nur Menschen leisten können
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Die Bedeutung von Positionen in unsicheren Situationen
- Je eher es sich um Situationen ohne richtige Antwort oder Probleme ohne Präzedenzfall handelt, desto mehr braucht es Menschen, die Position beziehen
- Auch ohne 100%ige Gewissheit bringen gerade in unsicheren Situationen klare Positionen und Umsetzungswille ein Projekt voran
- Wichtig ist jedoch, den Grad der eigenen Überzeugung (z. B. 70% Überzeugung) und den Umfang der Verantwortung klar zu benennen
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Nicht bei Fragen stehen bleiben, sondern eine Antwort liefern
- Herausragende Talente stellen nicht nur gute Fragen, sondern liefern zugleich ihre eigene Antwort mit
- Eine klare Perspektive wie „So sehe ich das“ bringt Diskussionen voran
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Position beziehen erfordert Mut
- Es gibt Belastungen wie das Risiko, falschzuliegen, oder den Widerspruch von Kolleg:innen und Vorgesetzten
- Dennoch ist das Beziehen einer Position unverzichtbar für Problemlösung und Wachstum in Team und Organisation
- Insights oder Vorschläge kann jeder machen, aber Position beziehen ist die Domäne von Profis
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Praktische Beispiele
- Wenn ein Datenanalyst nicht bei „Diese Daten sind herausgekommen“ stehen bleibt,
sondern sagt: „Auf Basis dieser Daten sollten wir X tun“, entfaltet er echte Wirkung - Wenn in einem Team-Meeting nur wiederholt wird: „Es gibt dieses Problem“, kommt die Diskussion nicht voran
→ Erst eine Position wie „Meiner Meinung nach sollten wir es so lösen“ führt zur Umsetzung
- Wenn ein Datenanalyst nicht bei „Diese Daten sind herausgekommen“ stehen bleibt,
9 Kommentare
Wenn es sich nicht um böswillige Korruption/Unterschlagung oder einen Kündigungsgrund handelt, wollen Unternehmen weder Gehaltskürzungen noch eine Kündigung durch den Mitarbeitenden.
Zunächst einmal wird es wohl zu 99 % keine Beschäftigten geben, die sagen: „Ich übernehme die Verantwortung.“
Probieren Sie es wirklich einmal aus. Dann haben Sie zumindest die Haltung, die man als Führungskraft braucht.
In dem Moment, in dem man diesen Satz ausspricht, verändern sich Handeln und Blickwinkel in Bezug auf die betreffende Aufgabe vollständig.
Selbst wenn man scheitert, sammelt man eher noch zusätzliches Ansehen. Und man wird Aufgaben übernehmen, die noch größere Verantwortung erfordern.
Das ist die Aussage, die dieser Text vermitteln will.
Muss man in unserem Land bei Verantwortung nicht von selbst kündigen?
Über die Genehmigung einer Behauptung entscheidet doch der Vorgesetzte ... Die Person, die die Behauptung aufstellt, muss sogar eine Kündigung in Kauf nehmen, damit der Vorgesetzte die Verantwortung übernimmt und sie genehmigt.
Ich kenne mich in diesem Bereich nicht besonders gut aus und frage mich, auf welche Weise man üblicherweise Verantwortung übernehmen kann.
Wenn es sich um einen Angestellten ohne Unternehmensanteile handelt.
Gehaltskürzung?
Dass ich mit meiner eigenen Bonität dafür einstehe?
Die extremste Form von „Verantwortung“ wäre in der von Ihnen geschilderten Situation wohl eine „Gehaltskürzung“.
Trotzdem denke ich, dass wir am besten zunächst definieren sollten, was „Verantwortung“ überhaupt bedeutet.
Wenn man gemeinhin sagt, jemand „übernimmt Verantwortung“, läuft das meist auf materielle oder administrative Aspekte hinaus.
In einer Organisation ist die wichtigste Form von Verantwortung, glaube ich, zunächst die „Verantwortung zur Erklärung“, und dann gibt es auch die „Verantwortung für den Verlust von Vertrauensressourcen“.
Wenn eine Situation eintritt, in der man Verantwortung übernehmen muss, steht man vor der Pflicht, dies jemandem zu erklären, und ich denke auch, dass man in diesem Prozess innerhalb der Organisation oder gegenüber den Teamkollegen nach und nach etwas von deren Vertrauen in die eigene Person verliert.
Es geht darum, Verantwortung für die Schadensbegrenzung zu übernehmen. Falls das Ergebnis nicht gut ausfällt, ist es die Bekundung des Willens, die Verantwortung zu tragen und zumindest den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen.
Mit „Verantwortung“ ist im Text offenbar vor allem gemeint, etwas mit Entschlossenheit voranzutreiben und sich um ein gutes Ergebnis zu bemühen.
Ich stimme dieser Meinung zu. Es scheint angemessen, es so zu verstehen, dass man die volle Energie einsetzt, weil man die Sache so betrachtet, als wäre es die eigene Arbeit.
Letztlich gilt doch: Wenn es sich um etwas handelt, das innerhalb einer Organisation passiert, sollte nicht die Entscheidungslinie die Verantwortung tragen? Ohne Prüfung und Freigabe durch den Manager wird die Arbeit schließlich nicht vorangetrieben. In einem Unternehmen mit einem Konzept von Bewertung und Vergütung hätte das für die betroffene Person zudem negative Auswirkungen auf die Personalbeurteilung und Leistungsbewertung (z. B. Beförderung).
Zur Einordnung: In koreanischen IT-Unternehmen sind Gehaltskürzungen ein Mittel, das außer in eher besonderen Fällen (z. B. wirtschaftliche Verschlechterung oder Disziplinarmaßnahmen) kaum eingesetzt wird. Je nach Ergebnis der Personalbeurteilung kommt es jedoch häufig vor, dass das Gehalt eingefroren wird. Wenn man Inflation oder steigende Lebenshaltungskosten berücksichtigt, hat das faktisch denselben Effekt wie eine Kürzung. Schon eine bloße Nullrunde ist aus Sicht der betroffenen Person sehr schwer zu akzeptieren. Nicht selten wird sie faktisch als Aufforderung zur Kündigung verstanden.
Eine Gehaltskürzung dürfte in der Realität schwer umzusetzen sein, und Verantwortung zu übernehmen könnte auch bedeuten, bei einem schlechten Ergebnis keine Ausreden zu suchen und anzuerkennen, in welchen Punkten ich selbst nicht ausreichend war.
Außerdem denke ich, dass auch Glaubwürdigkeit dazugehört, Verantwortung zu übernehmen; dabei geht es wohl weniger um Vertrauen in eine Person als eher um Vertrauen in eine Idee.