2 Punkte von GN⁺ 2025-06-06 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Der Air Lab Simulator ermöglicht es, die Software des realen Geräts in einer virtuellen Umgebung zu erleben, ausgenommen die Netzwerkfunktionen.
  • Über verschiedene Umgebungsauswahlen lässt sich erkunden, wie sich die Sensor-Messwerte verändern.
  • Per USB-Verbindung werden Geräteladung sowie Dateiübertragung und -download bereitgestellt.
  • Die Benutzeroberfläche erlaubt über Tasten und Touch-Bar die Navigation durch Menüs und das Umschalten zwischen Sensoren.
  • Durch die Simulation lassen sich die Funktionsweise und Grundfunktionen von Air Lab einfach und sicher erleben.

Einführung in den Air Lab Simulator

  • Der Air Lab Simulator ist eine Plattform, die die Air-Lab-Firmware virtuell ausführt, wobei nur netzwerkbezogene Funktionen ausgeschlossen sind.
  • Nutzer können im Simulator verschiedene Umgebungen auswählen und ausprobieren, wie sich die Sensor-Ausgabewerte verändern.
  • Beim Anschluss eines USB-Kabels stehen Funktionen zur Verfügung, um das Gerät zu laden oder Dateien auf den Computer zu kopieren.

Grundlegende Bedienung

  • A-Taste: bietet die Funktion Menü öffnen und bestätigen
  • B-Taste: dient im Menü zum Verlassen und Abbrechen
  • Links-/Rechts-Taste: ermöglicht Menüwechsel und die Anpassung des Zeit-Scrollens
  • Auf-/Ab-Taste: unterstützt Sensorwechsel und Menü-Scrollen
  • Touch-Bar: bietet eine Methode zum Scrollen durch Zeit und Menüs

Dateiverwaltungsfunktionen

  • Über den Simulator ist ein Dateidownload vom Gerät möglich.
  • Es wird eine Funktion bereitgestellt, um das Gerät sicher auszuwerfen (eject).

Zusammenfassung der wichtigsten Merkmale

  • Nutzer können die gesamten Softwarefunktionen von Air Lab mit Ausnahme des Netzwerks auch ohne reales Gerät einfach testen.
  • Ein Vorteil ist, dass sich verschiedene Funktionen aus der realen Umgebung wie Luftqualitätsmessung, Datenübertragung und Bedienung der Benutzeroberfläche unkompliziert ausprobieren lassen.

1 Kommentare

 
GN⁺ 2025-06-06
Hacker-News-Kommentare
  • Ich finde, das ist eine wirklich überzeugende Option als Produkt. Mich würde interessieren, ob ihr die Wahl des CO2-Sensors untersucht habt. Insbesondere würde mich ein Vergleich zwischen SCD30 und SCD41 interessieren. Der SCD30 gilt dank seines Dual-Channel-Designs als driftärmer und stabiler als der SCD41; ich frage mich, ob ihr dazu reale Daten geprüft habt.

    • Vielen Dank. Der SCD30 ist ein hervorragender Sensor und eindeutig besser als der SCD41, aber für die kompakte Bauform haben wir uns hauptsächlich für den SCD41 entschieden. Für ein Gerät wie Air Lab halten wir eine Genauigkeit von +/-50ppm für ausreichend. Wenn die automatische Kalibrierung verwendet wird, wollen wir die Nutzer aktiv daran erinnern, das Gerät nach draußen zu legen. Zusätzlich planen wir eine Kalibrierung vor Auslieferung oder eine Option zur manuellen Rekalibrierung, damit über längere Zeiträume Stabilität gewährleistet ist und nicht nur im automatischen Wochenzyklus.
  • Das Produktdesign wirkt wirklich großartig. Glückwunsch zum Launch. Habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, ein eigenständiges Gerät nur für Daten mit nur einem integrierten Sensor zu bauen, damit Nutzer es direkt mit einem E-Ink-Dashboard ihrer Wahl verbinden können? Hier sind Beispiele für von der Community erstellte Luftqualitäts-Dashboards (https://usetrmnl.com/recipes/62233, https://usetrmnl.com/recipes/23306) sowie die Firmware (https://github.com/usetrmnl/firmware/), die sich auf beliebiger E-Ink-Hardware installieren lässt. Zur Einordnung: Ich arbeite bei TRMNL.

    • Danke. So eine Form würde ich gern bald als Prototyp bauen. Das wäre nützlich für die Unterstützung mehrerer Zimmer oder Räume. Auch die Integration mit anderen Dashboards, insbesondere TRMNL, fände ich wirklich spannend.
  • Nur als Anregung: Eine deutlich günstigere abgespeckte Version des Geräts wäre vermutlich sehr nützlich. Gerade in Regionen mit starker Luftverschmutzung werden solche Geräte am dringendsten gebraucht, aber Luftqualitätssensoren für über $200 sind dort schlicht unerschwinglich. Mit Versandkosten sind es fast $300, was an meinem Wohnort etwa dem Median eines Monatslohns entspricht. Die Möglichkeit, NO₂ zu messen, ist ein klarer Vorteil gegenüber den aktuellen Alternativen. Theoretisch sind einzeln erhältliche Gassensoren ebenfalls mehrere hundert Dollar teuer und damit wenig zugänglich.

    • Ich bin Fan von AirGradient. Dort gab es auch sehr günstige DIY-Kits. Nur PCB+Gehäuse kosteten $19, das komplette Set $96. Aktuell scheint das Kit bei $138 zu liegen. Wenn du es noch günstiger machen willst, kannst du auf der offiziellen Website (https://www.airgradient.com/documentation/overview/) die KiCad- und STL-Dateien herunterladen, die PCB extern fertigen lassen, das Gehäuse 3D-drucken und die übrigen Teile direkt über aliexpress beschaffen. Du kannst auch auf nicht benötigte Sensoren verzichten und sie später ergänzen, um Kosten zu sparen.

    • Vorausgesetzt natürlich, dass man anerkennt, wie viel Zeit und Aufwand in Produktdesign, Fertigung und öffentliche Validierung fließen. Der Verkaufspreis kann aus diesen Gründen völlig gerechtfertigt sein. Trotzdem macht ein Blick auf die Einzelhandelspreise der Hauptkomponenten Hoffnung auf eine günstige Umsetzung: ESP32S3-IC $4, SCD41-Sensor $21, SGP41-Sensor $8, LPS22-Sensor $4 usw. Ich denke, es könnte helfen, die Kernfunktionen als Open Source offenzulegen, damit Hobbyisten in Entwicklungsländern eine Grundlage haben, so etwas mit geringen Kosten selbst zu bauen.

    • Ich kann das Feedback gut nachvollziehen. Preislich zu konkurrieren ist schwierig, weil wir nur kleine Stückzahlen planen. Trotzdem ziehen wir ernsthaft in Betracht, künftig eine einfachere und günstigere Version auf den Markt zu bringen, die sich mehr Menschen leisten können.

  • Großartige Arbeit. Ich möchte sensor.community als offene Sensor-/Plattform empfehlen. Dort gibt es ebenfalls Sensordesigns, und außerdem eine offene Infrastruktur zur Aggregation auf einer öffentlichen Karte für Sensordaten.

  • Ich nutze persönlich ein Aranet-Produkt (https://www.aranet.com/en/home/products/aranet4-home). Ein Punkt, den man davon lernen kann: Die Messwerte werden groß auf dem Display angezeigt, sodass man den Zustand auch aus der Entfernung auf einen Blick erkennt. Auch eine auffällige Farbinvertierung hilft bei der visuellen Erfassung. Beim aktuellen Review-Simulator hingegen muss man nah herangehen, um Inhalte zu erkennen, oder riskiert, den Status bei einer blinkenden LED zu übersehen.

    • Auf dem aktuellen physischen Gerät gibt es beim Drehen ein Hochformat-Layout, das im Ruhemodus Werte in großer Schrift anzeigt. Im Simulator ist das noch nicht umgesetzt. Außerdem ist ein Querformat-Layout mit noch größerer Schrift geplant.
  • Es wäre großartig, wenn auch nur 1 % aller Produkte so ehrlich präsentiert würden. Die Website zeigt das tatsächliche Verhalten direkt im Browser, ohne übertriebene Screenshots, aufgesetzte Inszenierung oder unnötige Werbung, sondern einfach das Produkt selbst. An der UI der Website merkt man, wie sorgfältig der Hersteller gearbeitet hat.

  • Tolles Projekt, und wir brauchen mehr Wettbewerb. Es gibt auch Open-Source-Alternativen wie Air Gradient One. Dort werden die tatsächlichen Messwerte aber nur klein in einer Ecke angezeigt, und man muss manuell zwischen den Sensoren umschalten. Ich würde mir wünschen, dass alle Sensorwerte gleichzeitig in großer Schrift angezeigt werden.

    • Im Screensaver werden Uhrzeit, Temperatur, ppm und Luftfeuchtigkeit angezeigt. Außerdem wird die offizielle Air-Lab-Firmware als Open Source auf GitHub veröffentlicht. Sie kann frei erweitert und angepasst werden.

    • Wie jemand anderes schon vorgeschlagen hat, kann man im Screensaver (nach 30 Sekunden) im Hoch- oder Querformat alle Werte auf einen Blick sehen. Das Layout wird noch verbessert und soll größer werden. Das lässt sich auch im Simulator erleben.

    • Das Displaydesign wirkt, als läge der Schwerpunkt eher auf Spaß als auf Funktionalität.

    • Das ist aus meiner Sicht einer der Vorteile eines Open Stack.

  • Besonders das E-Ink-Display gefällt mir am Design. Im Vergleich zum Qingping Air Monitor 2 (https://qingping.co/air-monitor-2/) würde mich interessieren, wo bei Konnektivität, Messqualität usw. die jeweiligen Vor- und Nachteile liegen.

  • Tolles Produkt, und ich frage mich, wie es mit der Genauigkeit aussieht. Aus Sicht von jemandem aus dem Mess-/Kalibrierungsbereich würde ich gern wissen, ob Vergleichstests mit Laborgeräten oder eine formale Angabe von Toleranzbereichen geplant sind. Wurde auch die Messunsicherheit oder die Variation zwischen einzelnen Geräten charakterisiert? Mir ist klar, dass es Consumer-Hardware ist, aber eine grobe Erwartung an die Leistung wäre hilfreich.

    • Danke für die gute Frage. Wir planen in Kürze formale Labortests. Unser Partner ist das Schweizer Bundesamt für Umwelt, das über entsprechende Geräte verfügt. Während des Designs haben wir außerdem Strömungssimulationen durchgeführt, um Luftfluss und Partikelbewegung zu modellieren. Bis dahin können wir nur die in den Datenblättern von SCD41 und SGP41 angegebenen Spezifikationen nennen.
  • Ein paar allgemeine Rückmeldungen:

    • So ein Produkt wird wirklich gebraucht
    • Früher habe ich selbst mit Sensoren + Mikrocontroller einen einfachen Luftqualitätsmonitor gebaut, bevorzuge aber ein fertiges Produkt
    • Die Offenheit spricht mich an
    • Die Form gefällt mir sehr, vor allem weil sie tragbar ist. Die Schlaufe ist praktisch, z. B. um nach 45 Minuten in einem Besprechungsraum den Zustand zu prüfen
    • PM2.5-Unterstützung ist nötig; dafür wirkt AirGradient besser geeignet
    • PM2.5 in so einen mobilen, kompakten Formfaktor zu integrieren, ist eine enorme Herausforderung. Dafür ist zwingend ein separater Lüfter nötig.