4 Punkte von xguru 2020-05-18 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Da ZooKeeper als externer Metadatenspeicher verwendet wird, entstehen Probleme wie Redundanz, Ineffizienz und Einschränkungen bei der Skalierbarkeit

  • KIP-500: "Kafka on Kafka"

→ Metadaten werden direkt innerhalb von Kafka verwaltet und in Partitionen gespeichert

→ Metadaten werden als Log behandelt

→ Schnellere Erstellung/Löschung von Topics: Anders als bei ZooKeeper endet dies mit einer O(1)-Operation zum Anlegen eines neuen Topics in der Metadaten-Partition

→ Ein einzelner Cluster kann mehr als eine Million Partitionen unterstützen

  • Roadmap

→ Es gibt noch Verwaltungstools, die direkt mit ZooKeeper kommunizieren. Dafür sollen ersetzende APIs bereitgestellt werden

→ Da eine Abhängigkeit zwischen Metadaten-Partition und Controller entsteht, soll in KIP-595 mit dem Raft-Protokoll ein Self-managed metadata quorum implementiert werden

→ KIP-500-Modus zum Ausführen von Kafka ohne ZooKeeper: Anfangs ist die vollständige Unterstützung noch unvollständig, daher wird ZooKeeper im Legacy-Modus zunächst weiterhin mitverwendet

→ KIP-500 ist ein "Bridge Release". Es handelt sich um ein Zwischen-Upgrade, das eine Migration ohne Downtime zu einer Version nach KIP-500 vorbereitet, in der die ZooKeeper-Unterstützung vollständig entfällt. Außerdem wird ein weiteres Upgrade auf die tatsächlich ZooKeeper-freie Version unterstützt

1 Kommentare

 
minji 2020-05-18

Vielen Dank. Ich habe es mit Interesse gelesen.