WarpStream: Kafka ist tot, lang lebe Kafka!
(warpstream.com)- WarpStream ist eine direkt auf S3 aufgebaute Daten-Streaming-Plattform mit Kafka-Protokollkompatibilität
- Wird als zustandsloses einzelnes Go-Binary bereitgestellt, daher sind weder lokale Festplatten zur Verwaltung noch Broker zum Rebalancing noch ZooKeeper für den Betrieb erforderlich
- Da Daten direkt mit S3 ausgetauscht werden, ist es 5- bis 10-mal günstiger als Kafka (bei großem Kafka-Umfang können mehr als 80 % der Infrastrukturkosten darauf entfallen)
- Kafka ist eine sehr gute Software, die 2011 für Rechenzentren entwickelt wurde, eignet sich aber nicht für moderne Workloads
- Wirtschaftlichkeit: Aufgrund seines Designs verursacht die Replikationsstrategie von Kafka enorme Bandbreitenkosten zwischen AZs
- Betriebsaufwand: Der Betrieb eines Kafka-Clusters erfordert ein eigenes Team und komplexe Custom-Tools
- WarpStream läuft direkt auf dem Objektspeicher mehrerer Clouds (AWS S3, GCP GCS, Azure Blob Storage)
- Derzeit in der Developer Preview
4 Kommentare
Sehen Sie sich auch die von GN⁺ zusammengefasste Version an. https://de.news.hada.io/topic?id=10254
Ein Tool, das man statt zusätzlicher Layer mit großer Vorsicht handhaben muss. Bei Tools dieser Art besteht immer die Gefahr einer Kostenexplosion. (* ausgenommen, wenn es im eigenen Rechenzentrum z. B. mit minio betrieben wird)
Ein interessanter Ansatz, der die Ausrichtung auf disaggregated storage nutzt.
Ich bin gespannt, wie Themen wie Caching und Ähnliches gehandhabt wurden.
Der Titel des Blogbeitrags ist zwar etwas reißerisch, aber als leichte Alternative zu Kafka scheint es ein interessanter Versuch zu sein.