24 Punkte von GN⁺ 2025-05-19 | 5 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Wie Designer in einer Welt aus KI und Automatisierung die Seele bewahren können
  • Damit Designer auch im KI-Zeitalter Handwerkskunst und kreative Freude bewahren, brauchen sie weiterhin ein Gespür für die Sprache der Maschinen
  • Mit dem Aufstieg von Vibe Coding und KI-basierten Engineering-Agenten werden Designer und Entwickler zunehmend zu Kollaborateuren und Co-Autoren
  • Wichtig wird die Fähigkeit, keine statischen visuellen Designs, sondern dynamische Systeme zu schaffen, die sich je nach Umgebung und Nutzer verändern
  • Geschwindigkeit und Effizienz sind zwar Vorteile, können aber das Wesen kreativer Arbeit opfern: Vertiefung, Stolz und Sinn
  • KI verstärkt die menschliche Kreativität, und wir erhalten dadurch die Chance, größere und ambitioniertere Ergebnisse anzustreben

How Designers Can Keep the Soul in a World of AI and Automation

  • In den 1990er Jahren habe ich argumentiert, dass Programmieren eine unverzichtbare Fähigkeit für Designer sei
  • Heute wird mit dem Aufkommen von KI und Vibe Coding das Programmieren selbst weniger wichtig, während die Fähigkeit zur Zusammenarbeit mit KI an Bedeutung gewinnt
  • Designer sollten dennoch weiterhin bis zu einem gewissen Grad ein Gespür dafür haben, Maschinen zu verstehen ("speak machine")
  • Früher waren Design und Entwicklung klar getrennte Bereiche, heute wandelt sich das in eine Umgebung, in der Zusammenarbeit selbstverständlich ist
  • Vibe Coding ist ein konversationeller, KI-gestützter Programmieransatz, bei dem Designer und Techniker gemeinsam Systeme entwerfen
  • Dieser Trend fördert ein hybrides Denken und macht Computational Design zu einem natürlichen Ansatz
  • Mit Vibe Coding können Designer keine statischen Bilder, sondern Systeme entwerfen, die auf Umgebung und Nutzer reagieren
  • Gleichzeitig birgt KI aber auch die Gefahr, kreatives Schaffen auf Kuratierung zu reduzieren
  • Das ähnelt der Warnung der Arts-&-Crafts-Bewegung, die der Massenproduktion entgegentreten und Handwerkskunst bewahren wollte
  • KI kann automatisch Ergebnisse erzeugen, die „gut genug“ sind, doch Exzellenz, Individualität und tiefe Erfüllung entstehen weiterhin durch den menschlichen Beitrag
  • Flow, Stolz (pride) und Sinn (meaning) lassen sich nicht durch Geschwindigkeit und Automatisierung ersetzen
  • Designer, die sowohl Maschinensprache als auch menschliche Sprache verstehen, werden immer wichtiger
  • Sie können inklusivere und reaktionsfähigere Produkte schaffen und auch andere beeinflussen
  • KI macht es nicht nur leichter, Ziele zu erreichen, sondern schafft auch Spielraum, um ambitioniertere und riskantere Projekte anzugehen
  • Wir leben in einer Zeit, in der es nicht nur darum geht, Mindestanforderungen zu erfüllen, sondern höhere und anspruchsvollere Ergebnisse anzustreben
  • Genau das ist eine neue Form von Handwerkskunst – ein Zeitalter, in dem Technologie die menschliche Kreativität erweitert

"Technologie ersetzt nicht die menschliche Hand, sondern hebt unseren Blick weiter an. Das ist Handwerkskunst nach 2025." — John Maeda

5 Kommentare

 
kandk 2025-05-19

In letzter Zeit scheint die Geschichte vom alten Mann, der Knüppel schnitzt, oft aufzukommen..

 
roxie 2025-05-21

222

 
techbard 2025-05-19

War es nicht ein Schläger? Haha

 
jwh926 2025-05-19

Tung Tung Tung Sahur?