- Anukari ist ein Software-Synthesizer und Effektprozessor auf Basis einer 3D-Physiksimulation
- Nutzer können physische Elemente wie Massen und Federn per Drag-and-drop verwenden, um eigene 3D-Instrumente oder Effekte zu entwerfen
- Mit Unterstützung für MIDI und MPE ist es mit verschiedenen Controllern kompatibel und bietet mithilfe der GPU starke Audioverarbeitungsleistung
- Es unterstützt sowohl den Standalone-Modus als auch den Plug-in-Modus und kann daher in unterschiedlichen Umgebungen eingesetzt werden
- Über anpassbare 3D-Visuals und eine Echtzeit-Oberfläche bietet es ein originelles Erlebnis für die Musikproduktion
Einführung in Anukari
- Anukari ist ein Software-Synthesizer und Effektprozessor auf Basis einer vollständig interaktiven 3D-Physiksimulation
- Nutzer können physische Elemente wie Massen und Federn per Drag-and-drop verwenden, um eigene 3D-Instrumente oder Effekte zu entwerfen
- Selbst erstellte Instrumente oder Effekte lassen sich in Echtzeit visuell betrachten und klanglich anhören
Innovatives MIDI-Instrument
- Mit dem 3D-Physikraum von Anukari lassen sich Instrumente aus der Vorstellung in die Realität umsetzen
- Es können 3D-Instrumente aus Massen und Federn erstellt und mit einem MIDI-Keyboard verschiedene Klänge ausgelöst werden
- Durch den Anschluss virtueller Mikrofone kann der von den 3D-Instrumenten erzeugte Klang aufgenommen werden
Leistungsstarker Effektprozessor
- Anukari kann eingehende Audiosignale annehmen und bestimmte Teile des physikalischen Systems in Schwingung versetzen
- Durch das Hinzufügen von Dutzenden Delay-Linien lassen sich Reverb- oder Feedback-Effekte erzeugen
- Mit LFOs sind verschiedene Modulationen möglich, etwa die Anpassung der Federsteifigkeit
MPE-Unterstützung
- Anukari unterstützt sowohl „legacy“-MIDI als auch MIDI Polyphonic Expression (MPE)
- Es ist mit verschiedenen MPE-Controllern kompatibel, und alle MPE-Eingaben lassen sich passend zu physischen Parametern individuell zuweisen
Nutzung der GPU-Leistung
- Anukari führt die Audioverarbeitung auf der GPU aus, sodass CPU-Ressourcen für andere Plug-ins frei bleiben
- Hunderte verstimmte Oszillatoren oder LFOs können erzeugt werden, um experimentelle Klänge zu schaffen
Plug-in- und Standalone-Modus
- Anukari kann unter Windows und macOS als VST3-, AU- oder AAX-Plug-in ausgeführt und auch im Standalone-Modus verwendet werden
- Mehrere Instanzen können gleichzeitig laufen, indem jeweils nur ein Teil der GPU-Ressourcen genutzt wird
3D-Oberfläche in Echtzeit
- Mit dem intuitiven 3D-Editor von Anukari lässt sich das physische Layout eines Instruments erstellen
- Beim Spielen können Schwingung, Rotation und Bewegung des Instruments in Echtzeit verfolgt werden
Erstaunlicher Reverb
- Externe Audioquellen können durch verschiedene Federsysteme verarbeitet werden, um einzigartige Reverb-Effekte zu erzeugen
- Durch die Steuerung physischer Parameter mit LFOs lässt sich ein wirbelnder Reverb erzeugen
Seltsame Glitches und SFX
- Mit einer vollständigen 3D-Physiksimulation lassen sich einzigartige Sounds erzeugen
- Durch Experimente jenseits physikalischer Grenzen können unvorhersehbare Klänge erforscht werden
Anpassbare 3D-Visuals
- Anukari bietet verschiedene integrierte Skyboxes und 3D-Modelle und kann benutzerdefinierte Skyboxes und 3D-Modelle laden
- Mit 3D-Modellierungssoftware lassen sich die 3D-Visuals vollständig austauschen
Grundlegende Bausteine von Anukari
- Masse: eine frei bewegliche silberne Metallkugel, die durch Kräfte wie Federn oder Hämmer bewegt wird
- Anker: ein dunkler Metallkasten an fester Position, der verwendet wird, um Instrumententeile zu fixieren, die sich nicht bewegen sollen
- Feder: verbindet freie Massen oder Anker, zieht oder stößt sie ab und erlaubt die Anpassung von Steifigkeit und Ruhelänge
Erreger
- Hammer: trifft die Zielmasse mit einer Stoßkraft
- Oszillator: wendet eine schwingende Kraft in Form eines analogen Oszillators auf die Zielmasse an
- Plektrum: zieht die Zielmasse an und lässt sie nach kurzer Zeit wieder los
- Bogen: wendet auf Basis eines Modells mit „negativem Feedback“ eine harmonische Schwingkraft auf die Zielmasse an
Mikrofone
- Richtwirkung: Mikrofone sind empfindlicher für Schwingungen aus der Richtung, in die sie zeigen
- Kompression: Jedes Mikrofon besitzt einen einfachen integrierten Kompressor, wodurch sich Instrumente mit großem Dynamikbereich leichter handhaben lassen
Modulatoren
- Visuelle Matrix: Anukari ermöglicht die visuelle Verbindung von Modulatoren, sodass leicht erkennbar ist, welcher Modulator mit welchem Objekt verbunden ist
- LFO: bietet Grundwellenformen, Tempo-Synchronisation und Retriggering und kann von 0.01 Hz bis 20 kHz schwingen
Plattformanforderungen
- Windows: Windows 10+ 64-Bit, 4 GB RAM, 4-Core-CPU 3.4+ GHz, 1 GB freier Festplattenspeicher, GPU mit Unterstützung für Vulkan und CUDA oder OpenCL 1.2
- Apple: macOS 11+, Apple Silicon M1+ CPU und GPU, 1 GB freier Festplattenspeicher
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentare
Schön, dass ich hier nicht der einzige Audioentwickler bin
Wirklich großartig
Erinnert mich daran, wie Musik 3D-Animationen antreibt
Ich bin neugierig auf die Erfahrung, Audioarbeit auf der GPU zu machen
Ich werde es vermutlich nicht benutzen, aber danke, dass man die Demo ohne E-Mail herunterladen kann
Es ist wirklich cool zu sehen, wie GPUs für Klangsynthese eingesetzt werden
Ich würde gerne eine Diskussion mit Noah von Audiocube sehen und hören
Der Sound wirkt größtenteils wie modulierte Sinuswellen mit begrenzter Klangfarbe
Mick Gordon wird erwähnt
Ich habe gemischte Gefühle dabei, wenn andere Leute meine Ideen umsetzen