- Anthropic hat eine Dokumentation zu fortgeschrittenen Nutzungsmethoden von Claude Code, dem CLI-Agenten-Tool auf Basis von Claude, veröffentlicht
- Wenn bestimmte Schlüsselwörter („think“, „ultrathink“ usw.) verwendet werden, nutzt Claude mehr Rechenressourcen (Token) und denkt dadurch tiefer nach
- „think“ → 4.000 Token, „megathink“ → 10.000 Token, „ultrathink“ → bis zu 31.999 Token
- Dies wurde direkt im internen Code von Claude Code bestätigt und scheint eher eine Funktion von Claude Code als von Claude selbst zu sein
- Entwickler können diese Funktion nutzen, um Claude als agentenbasiertes Coding-Tool einzusetzen, das komplexe Probleme effektiver verarbeitet
Fortgeschrittene Nutzung von Claude Code
- Anthropic hat eine Dokumentation veröffentlicht, die erklärt, wie sich der hauseigene CLI-Coding-Agent Claude Code effizient nutzen lässt
- Das Tool verwendet das Claude-Modell für Coding-Aufgaben und bietet eine Funktion, mit der sich die Intensität des Nachdenkens per Befehl steuern lässt
- Durch die Verwendung von Schlüsselwörtern der „think“-Familie nutzt Claude für die jeweilige Aufgabe mehr Rechenressourcen
Funktion zur Steuerung der Denkintensität
- Claude Code passt je nach Schlüsselwort die Anzahl der Token (Menge der Denkressourcen) an, die Claude verwenden darf
- Im internen Code wurde folgende Zuordnung bestätigt:
- „think“ → 4.000 Token
- „think hard“ / „think more“ / „megathink“ → 10.000 Token
- „ultrathink“ / „think very hard“ / „think super hard“ usw. → 31.999 Token
- Dadurch lassen sich bei komplexen oder mehrstufigen Problemlösungen mehr Rechenzeit und Ressourcen bereitstellen
Analyse der internen Implementierung
- Claude Code ist nicht Open Source, wurde aber in JavaScript geschrieben und lässt sich teilweise analysieren
- Entwickler nutzten
prettier und ripgrep, um die Lesbarkeit des Codes zu verbessern und nach bestimmten Schlüsselwörtern zu suchen
- So ließ sich die Logik zur Zuweisung von Denkressourcen anhand der Schlüsselwörter direkt im Code nachvollziehen
Ist das eine Funktion von Claude selbst?
- Die Funktion „ultrathink“ scheint nicht Teil des Claude-Modells selbst, sondern in Claude Code integriert zu sein
- Claude selbst verfügt zwar ebenfalls über eine Extended-Thinking-Funktion, die schlüsselwortbasierte Verstärkung des Nachdenkens ist aber vermutlich eine spezifische Funktion des CLI-Tools
Praktische Nutzung
- Diese Funktion ist sehr nützlich, wenn Claude als agentenbasiertes Entwicklungswerkzeug verwendet wird
- Bei Aufgaben wie Problemlösung, Code-Erstellung oder Analyse hilft sie dabei, präzisere und ausgefeiltere Ergebnisse zu erzielen
- Dass sich die Denkressourcen allein über Schlüsselwörter steuern lassen, macht das Werkzeug besonders intuitiv und leistungsfähig
2 Kommentare
Ob Mensch oder KI – man muss ihnen wohl sagen: „Erst nachdenken, dann reden“.....
Hacker-News-Kommentare
ultrathinkin der Anthropic-Dokumentation ausdrücklich genanntbudget_tokensim Thinking-Modus von Claude 3.7 sind, aber das SDK zeigt ein Beispiel mit 32k, was mit den Ergebnissen des Artikels übereinstimmt