Leseeindruck zu „The Programmer’s Brain“ (Felienne Hermans, 2022) – Kognitionswissenschaft, die beim Lesen von Code hilft
(ohyecloudy.com)- Kognitive Prozesse ähneln einem Computer
- STM (short-term memory): Speicher
- LTM (long-term memory): Festplatte
- Working Memory: Prozessor
- Das STM ist extrem klein; seine Kapazität wird auf nur 2 bis 6 Elemente geschätzt
- Die Nutzung von Chunks ist wichtig
- Das Konzept besteht darin, Informationen durch Pointer auf im LTM gespeicherte Informationen zu ersetzen
- Beispiel: Beim Blick auf ein Schachbrett kann ein Experte sich viel Information merken, indem er das im LTM gespeicherte Wissen über die Sizilianische Eröffnung nutzt, etwa nach dem Muster: „Das ist die Sizilianische Eröffnung, und von dort ist ein Springer zwei Felder nach links“
- Wenn viele Informationen im LTM gespeichert sind und sich über Pointer abrufen lassen, kann die äußerst geringe STM-Kapazität effizient genutzt werden
- Dabei spielen sowohl die Speicherstärke im LTM als auch die Abrufstärke eine Rolle
- Flashcards sind hier nützlich, um die Abrufstärke zu erhöhen
- Es werden Methoden vorgestellt, um sich beim Schreiben von Code auf Unterbrechungen vorzubereiten
- Das mentale Modell speichern
- Das ist etwa durch Kommentare oder Zwischenberichte möglich
- Unterziele in Form von Kommentaren festhalten
- Das ist auch nützlich, um Copilot Orientierung zu geben
- Das mentale Modell speichern
Nachdem ich dieses Buch gelesen hatte, fand ich auch den Vortrag unter https://de.news.hada.io/topic?id=18245 noch interessanter.
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