5 Punkte von GN⁺ 2025-04-14 | 3 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • WebTUI ist eine modulare CSS-Bibliothek, die die ästhetischen Elemente von Terminal-Benutzeroberflächen in den Webbrowser bringt
  • Die Bibliothek bietet ein einfaches und intuitives UI-Design und verbessert so die Benutzererfahrung
  • Sie ist mit einer modularen Struktur entworfen, sodass sich verschiedene Komponenten leicht integrieren und anpassen lassen
  • Als Open-Source-Projekt bietet sie den Vorteil, dass Entwickler sie frei nutzen und dazu beitragen können
  • Sie ist nützlich, um UI im Terminal-Stil in Webumgebungen umzusetzen, und erfreut sich in der Entwickler-Community großer Beliebtheit

3 Kommentare

 
ikspres 2025-04-14

Bin ich wohl jemand mit einem altmodischen Gespür, wenn ich beim Anblick davon sofort dachte, dass es cool aussieht?

 
GN⁺ 2025-04-14
Hacker-News-Kommentare
  • Ich verstehe die Obsession mit Terminals aus den 1980ern nicht. Sie waren sogar leistungsschwächer als 8-Bit-Heimcomputer jener Zeit. Man kann einen Retro-Geschmack haben, aber zu behaupten, das sei der neueste Stand moderner CLI-Technik, ist eine andere Sache.

    • Das VT102 hat zwar ein Zeichenraster, benötigt aber ein serielles Protokoll, um mit Mainframe-Anwendungen zu kommunizieren. Man kann das umgehen und einen Raw-Modus verwenden, in dem einzelne Zellen adressiert werden können.
    • Webbrowser verfügen über leistungsfähige Typografie- und Layout-Engines. Und trotzdem kehren wir wieder zu Zeichenzellen zurück. Das ist die falsche Richtung.
    • Trotzdem gefällt mir die Ästhetik und die Standard-Farbpalette. Eigenartig, aber auf ihre Weise charmant.
  • Ich mag die TUI-Ästhetik von Terminal Trove. Dass WebTUI Tastaturkürzel hat, gefällt mir ebenfalls.

    • Es ist zwar kein CSS, aber es erinnert mich auch an ratzilla, mit dem man terminalthematische Webanwendungen in Rust und WebAssembly bauen kann.
    • Wenn man sich die Beispiele ansieht, sieht das ziemlich cool aus.
  • Unter iOS werden die Icons nicht angezeigt. Ich kann nicht erkennen, ob Schriftarten oder SVGs ausgeliefert werden.

  • Für Python gibt es auch Textualize/textual-web, basierend auf dem rich/textual-Framework.

  • In Firefox Mobile ist das Suchfeld eine „Zelle“ zu breit nach rechts und passt deshalb nicht. Vielleicht nur ein kleines Problem, aber wenn der Ersteller nicht einmal die eigene Homepage richtig hinbekommt, ist das schwer vertrauenerweckend.

    • Wenn jemand einen C-Compiler bauen würde und er beim Selbstkompilieren Fehler wirft, würdest du ihn dann benutzen?
  • Sieht cool aus. Wir hätten BBS und Gopher weiter benutzen sollen. Ein kleines Problem ist, dass Scrollbalken angezeigt werden und die Pfeiltasten beim Benutzen leichtes Scrollen auslösen.

  • Mir gefällt, dass es dem ursprünglichen Thema treu bleibt und sich trotzdem mit der Maus sinnvoll bedienen lässt.

    • Ich wollte einmal ein Projektthema schreiben, das wie ein Inventarterminal in einem Autoteileladen um 1995 gestylt ist. Dieses Theme ist dafür eine große Inspiration.
  • Gut. Ich habe vor zwei Jahren untersucht, was sich vom TN5250-Terminal von IBM ins Web übertragen lässt. Besonders für Dateneingabe-Szenarien ist das geeignet.

    • Es wurde für Desktop entworfen, nicht für Mobilgeräte.
  • Das Einzige, was ich nicht mag, ist, dass Header-Tags automatisch ein „#“ vorangestellt bekommen. Ansonsten ist alles großartig.

  • Ich finde es cool, dass leere Rechtecke nachgeahmt werden, wenn der Font kein Glyph hat.

    • Aber TUIs sind Design-Monstrositäten. Sie ahmen eigentlich schöne UIs auf falsche Weise nach. So sehen sie nur wegen der inhärenten Beschränkungen von Terminals aus.
    • Diese Designsprache auf eine Plattform zu bringen, die reichhaltige UIs unterstützt, beschränkt künstlich das, was im Web möglich ist.
    • Wenn man keine Webfunktionen nutzt, die seit 1995 eingeführt wurden, wäre in vielen Fällen eine reine Textseite oder eine Gemini-Seite besser.
    • Ich denke, TUIs sind in den meisten Fällen falsch. Wenn man einen Texteditor oder einen Prozessmanager baut, können sie passend sein.
    • Aber die meisten Terminalprogramme sollten keine TUIs verwenden. Sie sollten Kommandozeilenargumente annehmen, ihr Verhalten entsprechend ändern, die angeforderte Aufgabe ausführen und sich dann beenden.
    • So werden Programme anpassbar, kombinierbar und skriptfähig. Nutzer stattdessen zu einer GUI-artigen Oberfläche zu zwingen und manuell damit interagieren zu lassen, ist eine schreckliche Erfahrung.
 
junghan0611 2026-03-15

Das ist wirklich schön.