- Triforce implementiert einen adaptiven Beamformer vom Typ Minimum Variance Distortionless Response für das Mikrofon-Array von Apple-Silicon-Laptops
- Unterstützte Modelle: MacBook Pro/Air ab M1
- Die oben genannten Apple-Silicon-Laptops verfügen über Mikrofone, die entweder dreieckig oder linear angeordnet sind
- Apple versucht, durch die Implementierung eines adaptiven Beamformers im User Space das gewünschte Signal aus Hintergrundgeräuschen zu isolieren
- Ohne Beamforming ist das Array zu empfindlich und zu omnidirektional, um nützlich zu sein
- Um es außerhalb von macOS sinnvoll zu nutzen, wird ein Beamformer benötigt
- Liste der unterstützten Modelle
- MacBook Pro 13" (M1/M2)
- MacBook Air 13" (M1/M2)
- MacBook Pro 14" (M1 Pro/Max, M2 Pro/Max)
- MacBook Pro 16" (M1 Pro/Max, M2 Pro/Max)
- MacBook Air 15" (M2)
Erwartungsmanagement
- Es ist sehr schwierig, zugängliche Literatur zu DSP-Themen zu finden, insbesondere zu breitbandigem adaptivem Beamforming
- Dieses Projekt ist ein Beamformer-Versuch auf Grundlage von Wissen auf dem Niveau der Ingenieurmathematik im ersten Studienjahr sowie Prinzipien aus Webseiten und PDFs
- Man sollte derzeit nicht erwarten, dass es Apples Implementierung übertrifft
- Patches zur Verbesserung sind jederzeit willkommen
Bekannte Einschränkungen
nalgebra führt keine expliziten SIMD-Optimierungen durch und verlässt sich auf die automatische Vektorisierung durch LLVM
- Die Leistung und Effizienz der Matrixmathematik-Routinen sind nicht besonders gut
- Aufgrund der zusätzlichen Rechenlast wird keine Breitband-Zerlegung durchgeführt
- Ohne SIMD-/NEON-Unterstützung ist es für ein Echtzeit-Audio-Plugin zu langsam
- Die Ausgabe unterstützt nur Mono
- Zusätzliche Matrixverarbeitung, um eine Stereo-Ausgabe künstlich zu erzeugen, ist rechnerisch zu aufwendig
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentare
Vor 20 Jahren gab es bei einem umwandelbaren Toshiba Tablet PC ein Beamforming-Mikrofonarray. Per Software konnte man die Aufnahmerichtung festlegen
Eine unvollendete Masterarbeit befasste sich damit, mithilfe der Mikrofone von Smartphones Lautsprecher im 3D-Raum zu lokalisieren und voneinander zu trennen
Mir wurde klar, wie viel Arbeit nötig ist, um Linux auf Apple-Silicon-Macs zum Laufen zu bringen
Selbst auf günstiger Notebook-Hardware lassen sich mit Software-DSP erstaunliche Ergebnisse erzielen
Für SIMD-Optimierung könnte man faer in Betracht ziehen
Frage zum Mikrofonarray in Apple-Silicon-Notebooks
Es wirkt, als gehe Apple bei Mikrofonen wie auch bei Lautsprechern unnötig komplex vor
Allgemeine Diskussion zum neuesten Asahi-Linux-Fortschrittsbericht
Es wäre schön, wenn das so implementiert würde, dass auch andere Hersteller problemlos Mikrofonarrays aufbauen können