- Die Raumsonde Athena von Intuitive Machines LLC beendete ihre Mission vorzeitig, nachdem sie nach der Landung auf dem Mond umgekippt war.
- Athena, ein von dem texanischen Unternehmen Intuitive Machines (IM) gestarteter Lander, setzte nahe dem Südpol des Mondes auf, erreichte jedoch einen Punkt rund 250 Meter vom Zielort entfernt.
- Zunächst erzeugte sie Strom und übermittelte Daten zur Erde, doch wegen Daten, die auf eine „falsche Lage“ hindeuteten, analysierten die Ingenieure die Situation.
- IM erklärte am Freitag Athena für tot.
- Das Unternehmen teilte mit, dass Athena aufgrund der Richtung der Sonne, der Ausrichtung der Solarpaneele und der extrem kalten Temperaturen im Krater nicht mehr aufgeladen werden könne.
- Die Mission ist beendet, und das Team wertet die während der Mission gesammelten Daten weiter aus.
- Das Scheitern von Athena zeigt nahezu das gleiche Ergebnis wie IMs erste Mondlandung im Februar 2024.
- Die Raumsonde Odysseus war die erste private Mission, die den Mond erreichte, rutschte jedoch über die Oberfläche, brach ein Bein und kippte um.
- Mit Athena gingen Ausrüstungen im Wert von mehreren Millionen Dollar verloren. Dazu gehörte NASAs Trident-Regolithbohrer, der den Boden aufgraben sollte, um Wasser und andere lebensunterstützende Bestandteile zu finden.
- Der Lander transportierte außerdem drei mobile Roboter-Rover, darunter die Mobile Autonomous Prospecting Platform (Mapp), den ersten kommerziell gebauten Mond-Erkundungsroboter des Unternehmens Lunar Outpost aus Colorado.
- IM-2-Mission und NASAs CLPS-Programm
- IM-2, Athenas ursprünglich auf 10 bis 14 Tage geplante Mission, war eine von zehn Missionen, die im Rahmen von NASAs 2,6-Milliarden-Dollar-Programm Commercial Lunar Payload Services (CLPS) beauftragt wurden.
- Das Programm soll die Privatwirtschaft dazu ermutigen, Experimente und andere Ausrüstung zum Mond zu schicken.
- Positive Aspekte
- IM bewertete Athenas Ankunft positiv und erklärte, sie habe die „südlichste Mondlandung und Oberflächenmission“ erreicht.
- Diese Südpolregion wurde wegen ihres rauen Geländes und der eingeschränkten direkten Kommunikation mit der Erde bislang gemieden, doch IM ist überzeugt, dass die Erkenntnisse und Ergebnisse von IM-2 das Gebiet für weitere Weltraumerkundung öffnen werden.
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentare
Zwei Fehlschläge hätten sich leicht vermeiden lassen
Guter Rat:
In den Diskussionen über Wissenschaft und das Umkippen fehlt eine Erklärung dafür, warum 250 Meilen entfernt gelandet wurde
Ein dünnes, hohes Fahrzeug mit ähnlicher Struktur erreichte vor einem Jahr den Mond, kippte aber letztlich um
Geschäftsidee: einen Roboter bauen, der auf dem Mond andere Roboter unterstützt
Der Lander wirkt schmal und instabil
Hoffentlich kippt der dritte Mondlander von Intuitive Machines nicht um, nachdem der erste und der zweite umgekippt sind
Zuletzt sind zwei private Mondlander gelandet, und der erste war erfolgreich
90 % erreicht man leicht, aber die letzten 10 % sind sehr mühsam und langsam
Es gibt Bedenken, dass der Laser-Entfernungsmesser während der Landung nicht funktioniert