1 Punkte von GN⁺ 2025-02-07 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Neue Rabatt-Ecke für DVDs

    • Warner Bros. Discovery stellt seit Kurzem ältere Filme kostenlos auf YouTube bereit. Das ist ein Schritt, der dem traditionellen Selbstverständnis eines Filmstudios etwas widerspricht.
    • Diese Filme werden nicht über den Dienst YouTube Movies veröffentlicht, sondern über den eigenen Kanal von Warner Bros. Discovery, was darauf hindeutet, dass sie kommerziell als ausgeschöpft gelten.
    • Unter den veröffentlichten Filmen sind einige gute Werke wie Waiting for Guffman, Michael Collins und Crossing Delancey, aber auch weniger bekannte Titel wie The 11th Hour.
  • Die strategische Entscheidung von Warner Bros.

    • Warum Warner Bros. YouTube gewählt hat, obwohl solche Inhalte auch über den eigenen Streaming-Dienst Max oder Plattformen wie Turner Classic Movies angeboten werden könnten, ist unklar.
    • Das deutet darauf hin, dass Warner Bros. für weniger beachtete Inhalte kein wirklich passendes Zuhause gefunden hat.
    • Diese Entscheidung kann für frühere und aktuelle Kreativteams nachteilig sein, da das Archiv nicht einfach über einen Streaming-Dienst, sondern auf YouTube veröffentlicht wird.
  • Zusammenhang mit Digital Rights Management

    • In der Vergangenheit argumentierten Filmstudios, Inhalte müssten durch Digital Rights Management geschützt werden, doch diese Entscheidung weist in die entgegengesetzte Richtung.
    • Das zeigt, dass sich YouTube als optimale Plattform etabliert, um Inhalte zu veröffentlichen, die vor den 1980er-Jahren produziert wurden.
    • Auch Sony stellt auf ähnliche Weise weniger bekannte Filme auf YouTube bereit.
  • Fazit

    • Die aktuelle Entscheidung von Warner Bros. Discovery könnte ein Beispiel dafür sein, dass die Streaming-Revolution nicht alles löst.
    • Waiting for Guffman ist weiterhin ein guter Film und kann kostenlos auf YouTube angesehen werden.

1 Kommentare

 
GN⁺ 2025-02-07
Hacker-News-Kommentare
  • Ältere Filme wurden schon auf verschiedenen kostenlosen, werbefinanzierten Streaming-Plattformen angeboten. Erstaunlich ist, dass es so lange gedauert hat, bis die Rechteinhaber erkannt haben, dass auch YouTube Werbung zeigt und keine separate App-Installation erfordert.

    • Möglicherweise sind regionale Lizenzverträge so komplex, dass man warten musste, bis der letzte Gegenredner in Rente ging oder in einen anderen Bereich wechselte.
    • "Waiting for Guffman" wurde erstmals außerhalb der USA veröffentlicht und weckt damit bei europäischen Fans Vorfreude.
    • "The Mission" ist ein von Kritikern hochgelobter Film, der bei den Filmfestspielen von Cannes die Goldene Palme gewann und bei den Oscars in mehreren Kategorien nominiert war.
    • Die Musik wurde von Ennio Morricone komponiert.
  • In der frühen Streaming-Zeit von Netflix gab es eine Phase, in der Studios versuchten, mit älteren Inhalten Geld zu verdienen, indem sie sie an Netflix gaben.

    • Danach blähte der Aktienmarkt den Wert von Streaming-Diensten auf, woraufhin die Studios eigene Services starteten und der Markt zersplitterte.
    • Heute gibt es zwar viele Streaming-Dienste, aber weil Verbraucher nicht mehrere Services abonnieren, ist der Zugang zu Inhalten schwieriger geworden.
  • Durch die Monetarisierung von Filmen auf YouTube muss man sich weniger um Hosting oder Auffindbarkeit kümmern.

    • Es gibt eine Playlist mit allen Filmen, wodurch sie leicht zu finden sind.
  • Filme von vor den 1980er-Jahren sollten auf YouTube hochgeladen werden; das ist eine einfache Möglichkeit zur Monetarisierung.

    • Schade, dass YouTube keinen echten Konkurrenten hat.
  • Peroscope Films versuchte, unter Verwendung von Public-Domain-Material Urheberrechte geltend zu machen, nahm diese Ansprüche jedoch nach logischen Gegenargumenten und Begründungen zurück.

    • Es gab einen Versuch, sich über die YouTube-Nutzungsbedingungen abzusichern.
  • Das WB der Zaslav-Ära scheint Filme auf YouTube hochzuladen, um Steuervergünstigungen zu nutzen oder Verträge zu erfüllen.

    • Man kann Filme auf YouTube hochladen, damit Einnahmen erzielen und dennoch die Rechte behalten.
    • Anhand der YouTube-Statistiken lässt sich die Nachfrage nach Filmen einschätzen und für künftige Investitionen oder Lizenzverträge nutzen.