- Nachdem DeepSeek mit geringeren Kosten und älteren Chips ein großes Sprachmodell entwickelt hat, das OpenAI übertrifft, verweisen OpenAI, Microsoft und David Sacks als Erklärung auf die unzulässige Nutzung von OpenAI-Daten
- Microsoft und OpenAI sollen untersuchen, ob eine mit DeepSeek verbundene Gruppe R1 unzulässigerweise mit Ausgaben von OpenAI-Modellen trainiert hat
- Sollten die Vorwürfe zutreffen, könnte dies als Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen von OpenAI oder als Versuch gewertet werden, Beschränkungen bei der Datenerfassung zu umgehen
- David Sacks sagte bei Fox News, es gebe „erhebliche Belege“ dafür, dass DeepSeek das Wissen von OpenAI-Modellen destilliert (distillation) habe
- Da OpenAI selbst dafür kritisiert wird, in großem Umfang Daten aus dem Internet und von Menschen geschaffene Inhalte gesammelt zu haben, sorgt dieser Vorwurf für starke Ironie
Untersuchungen und Vorwürfe rund um DeepSeek R1
- OpenAI, Microsoft und David Sacks, der als neuer „AI czar“ des Weißen Hauses vorgestellt wurde, führen als Erklärung an, DeepSeek habe OpenAI-Daten unzulässig genutzt
- DeepSeek wird in dem Kontext genannt, dass das Unternehmen mit deutlich geringeren Kosten als OpenAI und mit älteren Chips das in der KI-Branche viel beachtete Modell R1 entwickelt hat
- Laut Bloomberg und der Financial Times untersuchen Microsoft und OpenAI, ob eine mit DeepSeek verbundene Gruppe Ausgabedaten von OpenAI erlangt hat
- Bloomberg berichtet, Gegenstand der Untersuchung sei, ob Datenausgaben aus OpenAI-Technologie auf unautorisierte Weise erlangt wurden
- Ein solches Vorgehen könnte gegen die Nutzungsbedingungen von OpenAI verstoßen haben oder ein Versuch gewesen sein, Begrenzungen der Menge abrufbarer Daten zu umgehen
Debatte um Destillation und Spott über OpenAI
- David Sacks beschrieb bei Fox News die Destillation von KI als eine Methode, bei der „ein Schülermodell lernt, indem es dem Elternmodell viele Fragen stellt“
- Eine KI kann Millionen von Fragen stellen
- Das Schülermodell kann den Denkprozess des Elternmodells nachahmen und dessen Wissen aufsaugen
- Sacks sagte, es gebe „erhebliche Belege“ dafür, dass DeepSeek Wissen aus OpenAI-Modellen destilliert habe, und OpenAI sei darüber nicht erfreut
- OpenAI wurde dafür kritisiert, große Datenmengen auf eine Weise gesammelt zu haben, die „unautorisiertem Vorgehen“ nahekommt, und in manchen Fällen die Nutzungsbedingungen von Datenanbietern verletzt zu haben
- Der zentrale Punkt, mit dem OpenAI und andere KI-Unternehmen in Gerichtsverfahren konfrontiert sind, ist weniger die Behauptung, keine Daten aufgesaugt zu haben, sondern eher die Position, dass sie Daten aufgesaugt haben, dies aber tun durften
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