1 Punkte von GN⁺ 2025-01-12 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen

Entfernen der Smart-Funktionen beim Marshall Uxbridge

  • Einführung: Dieser Artikel beschreibt die Erfahrung, die Elektronik des smarten Marshall-Uxbridge-Lautsprechers auszutauschen und ihn in ein hochwertiges Stereo-System umzubauen. Ziel ist es, die Smart-Funktionen zu entfernen und einen Analogeingang hinzuzufügen, um eine bessere Klangqualität zu erzielen.

Das Innere des Uxbridge

  • Aufbau: Nach dem Entfernen der Rückwand des Lautsprechers sind die wichtigsten elektronischen Komponenten auf einer Platine montiert, darunter ein Linkplay-Modul, das für die drahtlose Verbindung und die Smart-Funktionen zuständig ist.
  • Probleme: Die Sprachbefehle der Smart-Funktionen stören die Nutzung des Lautsprechers. Durch das Hinzufügen eines Analogeingangs sollen die Smart-Funktionen entfernt werden.

Austausch der Elektronik

  • Stromversorgung: Es wird 18V DC bereitgestellt, und das gesamte System soll mit einer einzigen Stromversorgung arbeiten.
  • Filter und Verstärker: Mit einem Linkwitz-Riley-Filter werden die Frequenzbereiche getrennt, und mit einem LM1875T-Verstärker wird eine hohe Klangqualität erreicht.
  • Schaltungsdesign: Es wurde eine analoge Schaltung entworfen, um den Frequenzgang des Lautsprechers zu verbessern und die Smart-Funktionen zu entfernen.

Prototyp und Abstimmung

  • Tests: Die Schaltung wurde zusammen mit dem realen Lautsprecher getestet und die Klangqualität abgestimmt. Filter und Verstärker wurden angepasst, um den gewünschten Klang zu erreichen.
  • Wärmemanagement: Die Wärmeabgabe des LM1875 wurde getestet, und es wurde ein geeigneter Kühlkörper verwendet.

PCB-Design

  • Leiterplatte: Die analoge Schaltung wurde als PCB entworfen und passend für den Lautsprecher montiert. Das Design nutzt vorhandene Bauteile und kommt ohne SMT-Komponenten aus.

Fazit

  • Ergebnis: Der Lautsprecher ohne Smart-Funktionen liefert eine hervorragende Klangqualität und ein ausgezeichnetes Stereo-Imaging. Er zeigt, dass sich mit analoger Elektronik hochwertiger Klang realisieren lässt.

1 Kommentare

 
GN⁺ 2025-01-12
Hacker-News-Kommentare
  • Beim PCB-Design könnte man in Betracht ziehen, den I2S-Eingang digital anzusteuern. Der AD85050 verfügt über interne DSP-Funktionen, sodass Marshall ihn möglicherweise bereits auf Treiber und Gehäuse abgestimmt hat. Dass er trotz günstiger Hardware gut klingt, dürfte an umfangreicher Verarbeitung im Hintergrund liegen

    • Der AD85050 hat einen Stereo-I2S-Eingang, daher könnte das eigentliche Crossover entweder direkt im Verstärkerchip oder im Amlogic-SoC erfolgen. Letzteres könnte einen DSP-Chip erfordern und die Sache komplizierter machen
    • Ein zweikanaliger A/D-Wandler könnte aus einem einzelnen analogen Eingang einen Stereo-I2S-Ausgang erzeugen. Ein USB-Eingang könnte kompliziert werden, sofern man das Routing nicht softwareseitig löst
    • Mit SPDIF könnte man das Signal aufteilen und in jedem Lautsprecher einen SPDIF-zu-I2S-Converter-Chip verwenden, aber man bräuchte eine Möglichkeit, linken und rechten Kanal zu trennen. Der AD85050 bietet Mixing-Funktionen über I2C
    • Das könnte mehr Arbeit sein als das Verstärkerdesign selbst und hängt davon ab, ob man eher die analoge oder die digitale Seite erkunden möchte
  • Ich habe Lautsprecher, deren Smart-Funktionen so nervig sind. Sogar während Telefonaten reagieren sie und geben laut eine Nachricht aus, dass ich die Internetverbindung prüfen soll. Ich wüsste gern, wie man diese Funktionen deaktiviert

  • Ich frage mich, ob es auch bei Smart-TVs eine Möglichkeit gibt, solche Funktionen zu deaktivieren. Persönlich finde ich den Namen "stupify" besser

  • Es gibt ein Projekt, das OpenWRT auf den LinkPlay A31 lädt. Das könnte einfacher sein, als das Innenleben auszutauschen

  • Dass die Mitten bei Marshall-Lautsprechern leer wirken, könnte an einer verbraucherfreundlichen Standard-EQ-Abstimmung liegen

  • Als Audio-Enthusiast suche ich günstige Lautsprecher mit ordentlicher Leistung. Ich frage mich, ob DIY-Lautsprecherbau der billigere Weg zu High-End-HiFi ist oder ob gebrauchte Geräte die bessere Wahl sind

  • Der Artikel handelt davon, dass komplexe Werkzeuge lästig sind. Wenn Komplexität notwendig ist, kann die Lernkurve proportional zur Komplexität sein. Wenn die Komplexität die Grenze der verfügbaren Lernzeit überschreitet, kann Frust entstehen

  • Dieses Gerät sieht wie ein Marshall-Amp aus, ist aber ein 9-Zoll hoher Bluetooth-Lautsprecher

  • Der Lautsprecher war kostenlos, aber die PCB-Fertigung ist nicht billig. Große Kondensatoren sind ebenfalls enthalten

  • Das wirkt wie der Ansatz eines EE, der mit Lautsprecherdesign nicht vertraut ist. Man muss Thiele/Small-Parameter, Gehäusevolumen, Baffle-Design usw. berücksichtigen. VituixCad könnte die passendere Lösung sein. Reale Messungen sind ebenfalls notwendig

    • Wenn man die analoge Frequenzweiche rückentwickeln kann, ist es einfach, Verstärker und Smart-Funktionen zu ersetzen. Falls DSP beteiligt ist, kann es kompliziert werden
    • Vorgefertigte Standard-Frequenzweichen oder Rechner auf Websites kann man nicht verwenden
    • Es ist gut, dass Hardware eingespart wurde