- Große Unternehmen investieren zig Milliarden Dollar in die AI-Entwicklung, und auch OpenAI betont, dass zur weiteren Verfolgung seiner Ziele noch mehr Kapital als erwartet nötig ist
- Investoren sind zwar an OpenAI interessiert, aber für Kapital in dieser Größenordnung sei eine traditionelle Aktienstruktur erforderlich
- OpenAI bietet derzeit die beste User Experience im Bereich der AI-Chatbots
- In diesem Bereich gibt es jedoch keine technischen Markteintrittsbarrieren, weshalb OpenAI im Zentrum einer Investitionsblase steht
- Die Lage von OpenAI ähnelt Netscape, das in den 1990er Jahren im Zentrum der Internetrevolution stand:
- Netscape führte die Web-Revolution an, konnte aber keine verteidigungsfähige Monopolbasis aufbauen
- Auch bei OpenAI hat generative AI zwar eine bedeutende Zukunft, könnte aber letztlich zu einer allgemein verbreiteten Technologieschicht werden
- Netscape ging aus dem gemeinnützigen Browserprojekt Mosaic hervor und wurde schnell kommerzialisiert
- OpenAI zeigt einen ähnlichen Verlauf, da es sich von einer Non-Profit-Organisation zu einem gewinnorientierten Unternehmen wandelte
- Wichtigster Unterschied
- Netscape schloss die Kapitalbeschaffung 2,5 Jahre nach dem Start von Mosaic mit einem IPO ab
- OpenAI ist weiterhin auf privates Kapital angewiesen und hat bereits zig Milliarden Dollar eingesammelt, darunter 13 Milliarden Dollar von Microsoft
- Warnung
- Dass der Vorstand erneut erklärt hat, es werde „mehr Kapital als erwartet“ benötigt, deutet auf ein strukturelles Problem hin, das laufende Kapitalbeschaffung erfordert
- Der Ansatz, „mit unbegrenzten Investitionen an der Spitze zu bleiben“, birgt das Risiko, wie ein Ponzi Scheme zu wirken
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