HN-Launch: Double (YC W24) – Index-Investments mit 0 % Kostenquote
(news.ycombinator.com)-
Vorstellung von Double
- Double ist eine Plattform, mit der man in mehr als 50 Aktienmarktindizes mit einer Kostenquote von 0 % investieren kann.
- Verwaltung, Rebalancing und Tax-Loss-Harvesting werden für 1 $ pro Monat angeboten.
- Ziel ist es, wie Robinhood mit der Abschaffung von Gebühren einen Low-Cost-Trend bei ETFs und Investmentfonds einzuführen.
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Warum niedrige Kosten wichtig sind
- Finanzberater verlangen jährlich 1 % für die Vermögensverwaltung, und ETFs haben im Durchschnitt eine Kostenquote von 0,17 %.
- Wenn man 30 Jahre lang monatlich 2.000 $ in ein Portfolio von 500.000 $ investiert, verliert man 1,30 Mio. $ an einen Finanzberater, 244.000 $ an einen durchschnittlichen ETF und 42.951 $ an den günstigen VOO.
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Vorteile von Double
- Double ermöglicht Index-Investing durch den Kauf einzelner Aktien und bietet individuelles Tax-Loss-Harvesting.
- Es gibt mehr als 50 Strategien, bei denen sich Sektor- oder Aktiengewichtungen anpassen oder ein Index von Grund auf neu aufbauen lässt.
- Im Vergleich zu M1 Finance bietet Double leistungsfähigere Funktionen, darunter Tax-Loss-Harvesting, eine breitere Auswahl an Indizes und mehr Anpassungsmöglichkeiten.
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Technische Herausforderungen und Erkenntnisse
- Beim Aufbau der Portfolio-Software hat das Team gelernt, dass es keine dauerhaften Identifikatoren für Aktien gibt.
- Außerdem wurde gelernt, wie sich Tax-Loss-Harvesting in großen Direct-Indexing-Portfolios optimieren lässt.
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Risikomanagement
- Selbst wenn Double den Geschäftsbetrieb einstellt, werden die Vermögenswerte sicher bei Apex Clearing verwahrt, und es gibt Prozesse für den Zugriff auf und die Übertragung der Vermögenswerte.
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentare
Kommentar zu den Spread-Kosten von ETFs: Der Spread eines ETFs ist kleiner als die Summe der Spreads der einzelnen Aktien. Das liegt an ETF-Market-Makern und Arbitrageuren; beim Kauf der Einzelaktien muss man die Spread-Kosten für alle Positionen zahlen. Diese Kosten sind nicht groß, aber im Vergleich zur Kostenquote von 17 Basispunkten pro Jahr bei VOO dennoch relevant.
Kommentar zum Preismodell von 1 $/Monat: Der Verkauf für 1 $/Monat in einem Markt, in dem die meisten Anbieter deutlich mehr verdienen, ist sogar günstiger als billige B2C-Services. Es braucht ein Ertragsmodell, dem Kunden vertrauen können.
Bedenken zur finanziellen Sicherheit: Nach dem Synapse-Vorfall möchte man sicher sein, dass die SIPC-Versicherung tatsächlich Geldverluste absichert. Es gibt Misstrauen gegenüber neuen Fintech-Produkten.
Frage zum Servicevergleich: Wie unterscheidet sich dieser Service von kostenlosen Mutual Funds bei Fidelity oder Schwab? Es gibt Fragen dazu, ob Liquiditätsprobleme oder Spread-Kosten entstehen können.
Frage zu Payment for Order Flow und Leihgebühren: Es wird gefragt, ob geplant ist, den Order Flow an Market Maker wie Citadel zu verkaufen und ob Leihgebühren an die Anleger zurückgegeben werden.
Positive Einschätzung des neuen Services: Während Vanguard und Fidelity lange bei Standard-ETFs geblieben sind, bietet dieser Service feinere Gewichtungsanpassungen und tägliches Tax-Loss-Harvesting. Es besteht die Hoffnung, dass Nutzer eine Wahlmöglichkeit beim Aktienverleih erhalten.
Kommentar zur Preisgestaltung: Eine AUM-basierte Bepreisung ist nicht gewünscht, aber 1 $ ist zu niedrig. Als früher Kunde wäre man bereit, mehr zu zahlen.
Beschwerde über die Beschränkung auf die USA: Es sollte klarer kommuniziert werden, dass der Service für Personen außerhalb der USA nicht verfügbar ist. Problematisch ist auch, dass es keine Möglichkeit zur Kontolöschung gibt.
Vorschlag für eine „Soft-Short“-Option: Es wäre möglich, einen Index anzubieten, der bestimmte Aktien ausschließt. Das wäre ein Weg, die unbegrenzten Verluste einer normalen Short-Position zu vermeiden.
Kommentar zu Rebalancing und Tax-Loss-Harvesting: Rebalancing ist ein steuerpflichtiges Ereignis, und ein Fokus auf neue Einzahlungen könnte der bessere Ansatz sein. Tax-Loss-Harvesting als Methode zum Steuersparen darzustellen, kann irreführend sein.