J. Kenji Lopez-Alts Lösung für das Zwiebelproblem (2021)
(medium.com/@drspoulsen)Die Lösung für das Zwiebelproblem
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Hintergrund: Bei Treffen mit Freunden entstand Interesse daran, wie sich die Volumenabweichung von Zwiebelscheiben beim Schneiden verringern lässt. Das Problem nahm seinen Ausgang in einem YouTube-Video von Kenji López-Alt und soll mit einem mathematischen Ansatz gelöst werden.
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Ursprung des Problems: Kenji López-Alt behauptete, dass es mit dem Kehrwert des Goldenen Schnitts zusammenhänge, wenn man beim Zwiebelschneiden radial auf einen Punkt zielt, der 60 % unterhalb des Zentrums liegt. Das Ausprobieren dieser Methode machte Spaß.
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Mathematischer Ansatz: Die Zwiebel wird als aus unendlich vielen Schichten bestehend angenommen, und das Problem soll mit Methoden der kontinuierlichen Mathematik gelöst werden. Dabei zeigt sich, dass die Tiefe des radialen Schnitts von der Anzahl der Schichten abhängt.
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Koordinatentransformation: Das Problem wird durch die Umwandlung eines kartesischen Koordinatensystems in ein Polarkoordinatensystem gelöst. Mit dem Jacobian wird die Größe unendlich kleiner Stücke relativ gemessen.
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Neues Koordinatensystem: Es wird ein neues Koordinatensystem konstruiert, um Schnitte zu modellieren, die auf einen Punkt unterhalb des Zwiebelzentrums zielen. Dieses Koordinatensystem funktioniert nur in der oberen Halbkugel der Zwiebel und modelliert radiale Schnitte.
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Berechnung und Ergebnis: Mithilfe von Mathematica wird per numerischer Integration die minimale Varianz gesucht. Dabei zeigt sich, dass die optimale Schnitttiefe bei 55,73066 % unterhalb des Zwiebelzentrums liegt. Das weicht von den im YouTube-Video behaupteten 61,803 % ab.
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Weitere Forschung: Es muss berücksichtigt werden, welchen Einfluss die Anzahl der Schichten auf das Ergebnis hat. Bei nur einer Schicht ist ein Schnitt zum Zentrum hin optimal, und es wird vermutet, dass die optimale Tiefe mit zunehmender Schichtzahl wächst.
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Fazit: Um eine Zwiebel möglichst gleichmäßig zu schneiden, ist ein radialer Schnitt auf einen Punkt 55,73066 % unterhalb des Zentrums optimal. Diese mathematische Konstante ist schön und wird „samekh“ genannt.
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