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Sicherheit
- Apples neue iPhone-Software enthält eine Sicherheitsfunktion, die automatisch einen Neustart auslöst, wenn das Gerät 72 Stunden lang nicht entsperrt wurde.
- Diese Funktion sperrt die Verschlüsselungsschlüssel des iPhones in einem sicheren Chip und macht das Gerät dadurch sicherer.
- Dadurch wird es für Strafverfolgungsbehörden schwieriger, Daten vom Gerät zu extrahieren.
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Neustart bei Inaktivität
- Jiska Classen, Forscherin am Hasso-Plattner-Institut, entdeckte diese Funktion zuerst und veröffentlichte ein Demonstrationsvideo.
- Magnet Forensics bestätigte ebenfalls, dass der Timer dieser Funktion auf 72 Stunden gesetzt ist.
- Diese Funktion verhindert, dass iPhones mit älteren forensischen Tools entsperrt werden.
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Zwei Zustände des iPhones
- Das iPhone kennt zwei Zustände: "Before First Unlock (BFU)" und "After First Unlock (AFU)".
- Im BFU-Zustand sind die Daten des Nutzers vollständig verschlüsselt und nahezu unzugänglich.
- Im AFU-Zustand sind einige Daten nicht verschlüsselt und können mit forensischen Tools leicht extrahiert werden.
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Konflikt zwischen Apple und Strafverfolgungsbehörden
- Apple fügt seit Jahren Sicherheitsfunktionen hinzu, gegen die sich Strafverfolgungsbehörden aussprechen.
- 2016 beantragte das FBI vor Gericht, Apple zur Entwicklung einer Hintertür zu verpflichten, mit der ein iPhone entsperrt werden könnte, scheiterte damit jedoch.
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Verwandte Themen
- Apple, Cybersicherheit, Forensik, iOS, iPhone, Strafverfolgung, Datenschutz
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Lorenzo Franceschi-Bicchierai
- Er ist leitender Reporter für Cybersicherheit bei TechCrunch.
- Es werden Möglichkeiten angegeben, Lorenzo sicher zu kontaktieren.
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