2 Punkte von GN⁺ 2024-11-02 | 2 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Nvidia wird anstelle von Intel in den Dow Jones Industrial Average aufgenommen. Das spiegelt den großen Wandel in der Halbleiterindustrie wider.
  • Die Nvidia-Aktie ist in diesem Jahr um mehr als 170 % gestiegen, während Intel mehr als die Hälfte seines Werts verloren hat.
  • Die Indexänderung soll am 8. November in Kraft treten.
  • Nvidias Wachstum und Markteinfluss
    • Die Nvidia-Aktie ist im Jahr 2024 um mehr als 170 % gestiegen, die Marktkapitalisierung liegt bei 3,3 Billionen US-Dollar.
    • Unternehmen wie Microsoft, Meta, Google und Amazon kaufen Nvidias GPUs in großen Mengen, um Computer-Cluster für AI-Workloads aufzubauen.
    • Nvidias Umsatz hat sich in den vergangenen fünf Quartalen jeweils mehr als verdoppelt, und die Nachfrage nach Blackwell, der AI-GPU der nächsten Generation, ist sehr hoch.
  • Intels Herausforderungen und Veränderungen
    • Intel verliert seine Dominanz im Markt für PC-Chips und macht im AI-Bereich nur geringe Fortschritte.
    • Aufgrund von Fertigungsproblemen und neuer Konkurrenz ist die Intel-Aktie in diesem Jahr um mehr als die Hälfte gefallen.
    • Intel hat Maßnahmen zur Kostensenkung und zur Reduzierung des Kapitaleinsatzes genehmigt, darunter den Abbau von 16.500 Arbeitsplätzen.
  • Veränderungen in der Zusammensetzung des Dow-Jones-Index
    • Der Dow besteht aus 30 Komponenten und ist nach den Aktienkursen der einzelnen Titel gewichtet.
    • Nvidia hat sich durch einen Aktiensplit im Verhältnis 10 zu 1 in eine Position gebracht, die eine Aufnahme in den Index ermöglicht.
    • Diese Änderung ist die erste, seit Amazon Walgreens Boots Alliance ersetzt hat.

Zusammenfassung von GN⁺

  • Die Aufnahme von Nvidia in den Dow-Jones-Index spiegelt den rasanten Wandel in der AI- und Halbleiterindustrie wider.
  • Nvidias starkes Wachstum unterstreicht die Bedeutung von AI-Technologien und fördert höhere Technologieinvestitionen bei den beteiligten Unternehmen.
  • Intels Herausforderungen zeigen, wie notwendig es ist, Fertigungs- und Wettbewerbsprobleme zu lösen.
  • Die Veränderungen im Dow-Jones-Index spiegeln die wachsende Bedeutung von Technologieunternehmen wider und sind ein Versuch, mit dem Wandel des Marktes Schritt zu halten.
  • Ein ähnliches Projekt mit vergleichbarer Funktion innerhalb der Branche ist ein Wettbewerber wie AMD.

2 Kommentare

 
aer0700 2024-11-03

Irgendwie ist das ein seltsames Gefühl. Wie es nur so weit mit Intel kommen konnte...

 
GN⁺ 2024-11-02
Hacker-News-Kommentare
  • Der DJIA ist ein veraltetes Konstrukt und heute kaum noch relevant. Die preisgewichtete Methode gibt teuren Aktien unverhältnismäßig viel Gewicht und ist daher unvernünftig.
    • Medienberichte, die nur die Punktveränderung des DJIA erwähnen, fördern finanzielle Unbildung.
  • Der CEO von Intel wollte vor 20 Jahren Nvidia übernehmen, doch der Vorstand lehnte das Angebot aus Kostengründen ab. Die Zukunft der KI war schwer vorherzusagen, aber mit Blick auf die Rendite ist das bedauerlich.
  • Der "Dow Jones Industrial Index" ist längst nicht mehr industriell. Nur etwa die Hälfte der enthaltenen Unternehmen betreibt tatsächlich Fabriken.
  • Nvidia wollte früher einmal eigene x86-CPUs bauen, stellte das Vorhaben aber wegen Intels Klagedrohungen ein. Heute ist Nvidia so stark gewachsen, dass das Unternehmen Intel problemlos übernehmen könnte.
  • Außerhalb der Mainstream-Medien misst kaum jemand dem DJIA große Bedeutung bei. Durch die Preisgewichtung kann er größer schwanken, als es tatsächlich angemessen wäre.
    • Andere Indizes wie der S&P 500 und der QQQ enthalten Nvidia bereits, der DJIA zieht also nur verspätet nach.
  • Es ist fraglich, ob man ihn noch als Durchschnitt bezeichnen kann, wenn Unternehmen mit schwacher Performance einfach ersetzt werden.
  • Der Dow Jones Industrial Average sollte nicht allzu ernst genommen werden. Er ist ein Produkt aus einer Zeit vor 139 Jahren, als man Durchschnittswerte noch von Hand berechnen musste.