- Ein Logikrätsel im Stil von Battleship Solitaire, das sich gut nebenbei beim Hören von Podcasts oder Musik lösen lässt: Man erschließt die auf dem Spielfeld versteckten Schiffe und Wasserfelder und füllt sie ein
- Die Zahlen in jeder Zeile und Spalte geben die Anzahl der Schiffsfelder in der jeweiligen Linie an; die Schiffsliste oberhalb des Rätsels zeigt, welche Schiffsgrößen gefunden werden müssen
- Schiffe dürfen sich nicht berühren, auch diagonaler Kontakt ist verboten. Dadurch lässt sich etwa die Umgebung bestätigter Schiffe als Wasser festlegen
- Wenn man nicht weiterkommt, helfen Regeln wie: verbleibende Felder, der Rest ist Wasser, Wasser an Ecken, fertige Schiffe umranden oder die einzige Position für das größte Schiff finden
- Auch auf Mobilgeräten spielbar; per Klick auf Zahlen lässt sich Wasser automatisch einfügen, was wiederholte Eingaben reduziert
Rätselprinzip
- Battleship Solitaire ist eine Variante des Battleship Logic Puzzle) und ist auch als Battleship Solitaire, Bimaru oder Yubotu bekannt
- Auf dem Spielfeld sind Schiffe verschiedener Größen versteckt; oberhalb des Rätsels wird eine Liste der zu findenden Schiffsgrößen angezeigt
- Nutzer klicken auf einzelne Felder, um festzulegen, wo sich Schiffe befinden und wo Wasser ist
- Die Zahlen in den Zeilen und Spalten geben die Anzahl der Schiffsfelder in der jeweiligen Zeile oder Spalte an
- Sobald alle Felder korrekt ausgefüllt sind, ist das Rätsel gelöst
- Schiffe dürfen sich nicht berühren, auch nicht diagonal
Lösungsregeln und Komfortfunktionen
- Regel der verbleibenden Felder: Wenn eine Zeile 3 Schiffsfelder benötigt und genau 3 Felder übrig sind, die kein Wasser sind, dann sind alle diese 3 Felder Schiffe
- Regel „Der Rest ist Wasser“: Wenn eine Zeile bereits die benötigte Anzahl an Schiffsfeldern enthält, sind alle übrigen Felder dieser Zeile Wasser
- Eine Zeile, die 0 Schiffsfelder benötigt, kann auf dieselbe Weise vollständig als Wasser markiert werden
- Durch Klicken auf die Zahl kann Wasser automatisch eingefügt werden
- Ecken-Wasser-Regel: Da Schiffe sich diagonal nicht berühren dürfen, können die diagonalen Eckfelder um ein Schiffsfeld herum immer als Wasser gesetzt werden
- Regel zum Umranden fertiger Schiffe: Wenn die Position eines vollständigen Schiffs bekannt ist, kann seine Umgebung komplett mit Wasser umrandet werden
- Regel der einzigen passenden Position: Es kann vorkommen, dass für das größte Schiff auf dem Spielfeld nur noch eine einzige mögliche Position übrig bleibt
- Auch auf Mobilgeräten spielbar
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentare
Wer solche Rätsel mag, sollte sich unbedingt auch Puzzles von Simon Tatham, dem Entwickler von PuTTY, ansehen: https://www.chiark.greenend.org.uk/~sgtatham/puzzles/
Auch die Ports für Android und iPhone sind hervorragend und kostenlos, ohne Werbung oder sonstigen Ballast.
Allerdings muss man die Regeln der einzelnen Rätsel selbst nachschlagen.
Interessant ist, dass Battleships-Rätsel NP-vollständig sind: http://www.mountainvistasoft.com/docs/BattleshipsAsDecidabil...
Es gibt keinen bekannten Lösungsalgorithmus, der sie in Polynomialzeit lösen kann, wenn Rätsel oder Brettgröße wachsen.
Schön, dass es mobilfreundlich umgesetzt wurde. Die Website, die ich sonst genutzt habe, war praktisch unbenutzbar, und die Apps, die ich im Play Store gefunden habe, wollten meist 1,99 $ für Pakete mit 50 Rätseln verkaufen, bei denen offenbar kaum Aufwand in die Generierung geflossen war. Ich war schon kurz davor, selbst eine Android-Version zu bauen.
Manche taten sogar so, als sei ein kostenloses Rätsel pro Woche ein Akt großer Großzügigkeit. Schön wäre allerdings eine Einstellung, um die Standardaktion von Links-/Rechtsklick zu vertauschen. Bei solchen Rätseln bevorzuge ich: „An Stellen mit Schiff klicken, Stellen ohne Schiff per Rechtsklick markieren“.
Wenn es viele Anfragen gibt, wäre es wohl sinnvoll, daraus eine gespeicherte Einstellung zu machen.
Mit viel Lösungserfahrung kann man generierte Rätsel und von Menschen erstellte Rätsel meist unterscheiden. Ich frage mich auch, ob du gezielt Battleship-Rätsel suchst oder allgemein Sudoku-Varianten.
Das wirkt wie eine interessante Nonogramm-Variante. Wenn dir dieses Rätsel gefällt, dürften dir auch Nonogramme gefallen: https://en.wikipedia.org/wiki/Nonogram
Einige davon sind in SGT Puzzles umgesetzt: https://www.chiark.greenend.org.uk/~sgtatham/puzzles/
Seltsamerweise fühlen sich die 15x15-Rätsel insgesamt leichter an als die 6x6-Rätsel. Vielleicht, weil 15x15 weniger dicht ist und man weniger Logik zweiter Ordnung braucht.
Ein Vorschlag: Es wäre schön, wenn man mit Mittelklick ein Feld als mögliche Position markieren könnte.
Es hat eine Weile gedauert, die Nonogramm-Regel zu vergessen, nach der die Zahlen am Rand zusammenhängende Schiffe bedeuten. Danach hat es sehr viel Spaß gemacht.
Ein ähnliches Rätselspiel ist Dungeons & Diagrams aus Zachtronics’ Last Call BBS. Auf einem 8x8-Raster legt man fest, welche Felder Wände sind, um einen Dungeon zu bauen, und muss Einschränkungen erfüllen wie „In jeder Sackgasse muss ein Monster sein, und umgekehrt“.
Auch dieses Spiel gibt die Summen vor, die jede Zeile und Spalte erfüllen muss. Es gibt auch einen kostenlosen Klon: https://netchips.dev/
Bimaru ist ein unterhaltsames Rätsel. Ich erinnere mich, dass ich früher einmal eine Android-App mit dem Begriff Battleships im Store veröffentlicht hatte, worauf Hasbro eine Urheberrechtsbeschwerde einlegte und Google die App sofort aus dem Store entfernte.
Deshalb habe ich sie als Webversion neu gebaut; sie dürfte noch hier zu sehen sein: https://www.kleemans.ch/static/bimaru-web/
In Firefox Mobile auf Android funktioniert es ab 10x10 nicht. Die Touch-Ziele werden offenbar so klein, dass man sie nicht auswählen kann.
Die Zahlen lassen sich antippen und rot markieren, aber kein Feld scheint auswählbar zu sein. Bei kleineren Größen oder in Chrome auf demselben Gerät funktioniert es gut.
Ich habe es mit einem Hack über absolute Positionierung behoben.
Im Vergleich zu ähnlichen Engines ist die Drag-Implementierung ziemlich störend. Die vertraute Variante ist, dass Klicken und Ziehen nur horizontal oder vertikal in einer Linie funktioniert und unter Berücksichtigung des ursprünglichen und neuen Zustands immer nur dieselbe Aktion ausführt.
Besonders wenn man bereits jedes zweite Feld mit Wasser markiert hat, sollte Ziehen im „Schiff“-Modus nur leere Felder füllen und keine Wassermarkierungen überschreiben. Außerdem sollte es Rückgängig per Ctrl-Z, U und über einen Button geben. Um etwas vom Gefühl des Lösens auf Papier zurückzubringen, wäre auch ein Textfeld für Notizen in der Nähe nützlich, das beim Start eines neuen Rätsels geleert wird.
Es wäre aber wohl besser, wenn dabei immer nur dieselbe Aktion ausgeführt würde.