- Richard Steinberg schickte eine E-Mail mit der Frage nach dem Ursprung des Wortes „daemon“ in der Computerwelt. Er vermutete, dass der Begriff 1963 erstmals im Project MAC verwendet wurde.
- Fernando J. Corbato erklärte, dass das Wort „daemon“ von Maxwells daemon inspiriert wurde. Dabei handelt es sich um ein imaginäres Wesen aus Physik und Thermodynamik, das Moleküle sortiert.
Die Etymologie von „Daemon“
- Jan Danilo erklärte, dass „daemon“ und „demon“ früher austauschbar verwendet wurden. „daemon“ stammt aus dem antiken Latein, während „demon“ aus dem mittelalterlichen Latein kommt.
- Maxwells daemon ist ein zur Lösung eines physikalischen Problems erdachtes Wesen und erfüllt eine ähnliche Rolle wie ein Systemprozess.
Sprachliche Verwirrung
- Brad Daniels wies auf sprachliche Verwirrung bei Ausdrücken wie „au jus“ hin. „au“ bedeutet im Französischen „in“, wird aber manchmal mit „with“ übersetzt.
- Richard Hershberger erklärte, dass die englische Grammatik die französische Syntax umgeformt habe und so Ausdrücke wie „with au jus“ entstanden seien.
Weitere sprachliche Diskussionen
- Jane Harrington erwähnte in Kanada gebräuchliche Beschriftungspraktiken, die Französisch und Englisch mischen.
- Jane Irish Nelson wies auf die Ähnlichkeit von „rabbit“ im Walisischen und Spanischen hin.
- Brad Daniels kritisierte den Gebrauch redundanter Akronyme wie „ATM machine“.
GN⁺-Zusammenfassung
- Dieser Artikel untersucht den Ursprung des Wortes „daemon“ und seine Verwendung in der Computerwelt. Der von Maxwells daemon inspirierte Begriff wird zur Beschreibung von Systemprozessen verwendet.
- Die Diskussion über sprachliche Verwirrung und den Gebrauch redundanter Akronyme liefert interessante Einblicke in die Entwicklung und Veränderung von Sprache.
- Der Artikel hilft dabei, die Schnittstelle zwischen Sprache und Computing zu verstehen, und regt zu kritischem Denken über sprachliche Genauigkeit und Wandel an.
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentar
Die *nix-Welt ist unterhaltsam, aber voller amüsanter, düsterer Begriffe. Es gibt Daemons, die das System betreiben, neue Dateien mit 666-Berechtigungen, Eltern, die ihre Kinder töten und sich dann selbst umbringen, und Fälle, in denen man Zombies beseitigen muss.
Es wird vermutet, dass die Bedeutung von daemon.co.uk damit zusammenhängt, dass es der Host einer britischen Website sei. Tatsächlich war es jedoch demon.co.uk.
Die Diskussion über "a la mode" und "au jus" ist interessant. "a la mode" ist ein amerikanischer kulinarischer Ausdruck dafür, dass etwas mit Eis serviert wird, und "au jus" bezeichnet Brühe oder Gravy.
Sprachwandel kann konservative Linguisten irritieren.
Der Warnhinweis zur Wissenschaft wird als lustig empfunden.
Beim Lesen des Titels wurde vermutet, dass es etwas mit Maxwell zu tun haben würde, und es freut, dass das zutraf.
Es wird ein Link zu einem früheren Diskussionsthread bereitgestellt.
Das hat zwar nichts mit "daemon" zu tun, aber es heißt, dass die Theorie der Quantenmechanik ein Gegenargument zu Maxwells Daemon geliefert habe. Es wird gefragt, ob das mit der Informationstheorie zusammenhängt.
Es wird angenommen, dass der Begriff Daemon in der Informatik einen Prozess bezeichnet, der wie ein lebender kleiner Dämon wirkt.
Es wird an eine Geschichte über einen Vorgesetzten erinnert, der schockiert war, als er erfuhr, dass UNIX-Systeme voller Daemons sind. Ein Systemadministrator versuchte zu erklären, dass Daemons und Dämonen nicht dasselbe sind, scheiterte jedoch.
Das Lovecraft-Zitat von Lactantius wird für passend gehalten. Es besagt: "Der Dämon hat die Fähigkeit, das, was nicht existiert, so erscheinen zu lassen, als ob es existierte."