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Sicherheitsverletzung aufgetreten: Das Internet Archive (www.archive.org) wurde gehackt, wobei Informationen zu 31 Millionen Konten offengelegt wurden. Laut einer Pop-up-Nachricht wurde die Website mehrere Tage lang mit DDoS-Angriffen attackiert.
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Bezug zu HIBP: Über die Website „Have I Been Pwned?“ (HIBP) kann überprüft werden, ob die geleakten Daten enthalten sind. Troy Hunt, der Betreiber von HIBP, erhielt eine Datendatei mit zu 31 Millionen E-Mail-Adressen gehörenden Informationen, die sich als gültig erwiesen.
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Auswirkungen des Angriffs: Die Website lud nur langsam und wurde später zusammen mit einer Pop-up-Nachricht offline genommen. Es könnte sich um einen Angriff handeln, der eine XSS-Schwachstelle (Cross-Site Scripting) ausnutzte.
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DDoS-Angriffe: Jason Scott und Brewster Kahle erwähnten, dass das Internet Archive DDoS-Angriffe erleidet und die Angreifer den Angriff offenbar ohne besonderen Grund durchgeführt haben.
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Weitere Informationen: Ein Account namens SN_Blackmeta behauptete, den Angriff durchgeführt zu haben, und kündigte weitere Attacken an.
Zusammenfassung von GN⁺
- Das Internet Archive spielt eine wichtige Rolle bei der Bewahrung großer Mengen digitaler Inhalte. Dieser Hack erinnert erneut an die Bedeutung solcher digitalen Archivierung.
- Sicherheitsverletzungen und DDoS-Angriffe zeigen die Verwundbarkeit von Online-Diensten und unterstreichen, wie wichtig der Schutz von Nutzerdaten ist.
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentare
Ein Nutzer ist verwirrt, weil er eine Benachrichtigung über den Hack erhalten hat, obwohl er nach eigener Aussage nie ein Konto bei archive.org erstellt hat. Er fragt sich, welche Informationen archive.org über ihn besitzt.
Es wird die Vorteile erläutert, einen eigenen E-Mail-Server zu betreiben.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Warnmeldung der Website seltsam und unprofessionell klingt.
Es wird erwähnt, dass die Diskussion über Backups des Internet Archive im Reddit-Thread /r/DataHoarder interessant sei.
Es werden weitere Details zum Datenleck geteilt.
Laut Twitter tun sie es einfach, weil sie es können. Es gebe keine klare Stellungnahme und keine Forderungen.
Es wird erwähnt, dass Berichte über Sicherheitsprobleme immer schrecklich seien.
Es wird die Frage aufgeworfen, ob man auf eine Website verlinken sollte, die möglicherweise kompromittiert ist.
Es wird infrage gestellt, warum das Archiv überhaupt Konten benötigt.
Es wird erwähnt, dass die Website nun folgende Warnung anzeigt.