Gnome Files: Eine detaillierte UI-Analyse
Die bisherige Geschichte
- Der Autor hat modernes Benutzeroberflächendesign schon oft kritisiert.
- Viele stimmen zu oder sind gleichgültig, aber der Autor argumentiert, dass nicht nur Anfänger, sondern auch fortgeschrittene Nutzer berücksichtigt werden müssen.
Persönliche Erfahrungen mit Gnome
- Der Autor mag den Gnome-Desktop nicht.
- Als er Ubuntu installiert hatte, fand er es umständlich, dass es keine einfache Option gab, das Standard-Hintergrundbild in eine einfarbige Fläche zu ändern.
- Das Gnome-Projekt legt großen Wert auf die User Experience, aber der Autor sieht ihren Ansatz kritisch.
Gnome Files
- Gnome Files ist der zentrale Dateimanager des Gnome-Desktops.
- Der erste Eindruck war ein sauberes, minimalistisches Design.
- Es war jedoch schwer herauszufinden, wie man zur Listenansicht wechselt.
Die Listenansicht finden
- Die verschiedenen Symbole in der Symbolleiste waren verwirrend.
- Das Dropdown-Menü "View Options" bot nur Sortieroptionen.
- Auch im "Main Menu" und im "Folder Menu" ließ sich keine Option für die Listenansicht finden.
- Schließlich stellte sich heraus, dass das Dropdown-Menü "View Options" ein Split-Button ist.
Hilfe finden
- Die integrierte Hilfefunktion wurde genutzt, aber es ließ sich nicht herausfinden, wie man die Listenansicht aktiviert.
- Die Suchergebnisse der Hilfe waren voller irrelevanter Einträge.
Navigation
- Die UI von Gnome Files war insgesamt größtenteils in Ordnung, aber es war unpraktisch, dass es keinen Button zum Wechsel in das übergeordnete Verzeichnis gab.
- Über einen Klick auf den Verzeichnisnamen in der Pfadleiste konnte man navigieren, aber der Pfad ließ sich nicht direkt in ein Textfeld eingeben.
- Nur mit dem Tastenkürzel
Ctrl-L ließ sich der Modus zur Pfadbearbeitung aktivieren.
Tastenkürzel
- Die Liste der Tastenkürzel war auf drei Seiten aufgeteilt und bot zwar eine Suchfunktion, aber wenn der Suchbegriff nicht exakt war, waren Ergebnisse schwer zu finden.
- Die Tastenkürzel wurden in Menüs nicht konsistent angezeigt.
Der obere Fensterrand
- Um das Fenster zu verschieben, musste man auf den oberen Bereich klicken und ihn ziehen.
- Das führte zu Verwirrung, weil ein Klick auf Symbole entweder das Fenster verschob oder andere Funktionen aktivierte.
Scrollleisten
- Gnome Files verwendete ausgeblendete Scrollleisten.
- Wenn man die Maus bewegte, erschienen die Scrollleisten, aber beim Anklicken änderte sich ihre Position, was unpraktisch war.
Zusammenfassung
- Die UI von Gnome Files war verwirrend und inkonsistent.
- Menünamen und Inhalte stimmen nicht überein.
- Tastenkürzel werden in Menüs nicht konsistent angezeigt.
- Auf einige Funktionen kann nur per Tastenkürzel zugegriffen werden.
- Das Verhalten mancher Widgets entspricht nicht den Erwartungen.
- Tooltips stören eher, als dass sie helfen.
- Die Art, Fenster zu verschieben, ist nicht intuitiv.
- Ausgeblendete Scrollleisten waren unpraktisch.
Fazit
- Das Design von Benutzeroberflächen ist schwierig, und Gnome Files hat viele Probleme.
- Neue Designparadigmen sollten zu besseren Ergebnissen führen, tun das aber oft nicht.
- Alte Designmuster sind nicht immer schlecht, und Neues ist nicht immer automatisch besser.
Zusammenfassung von GN⁺
- Gnome Files ist der zentrale Dateimanager des Gnome-Desktops.
- Die UI war verwirrend und inkonsistent, sodass Nutzer nicht effizient damit arbeiten konnten.
- Neue Designparadigmen führen nicht automatisch zu besseren Ergebnissen.
- Alte Designmuster können besser sein.
- Auch andere Dateimanager mit ähnlichen Funktionen könnten eine Überlegung wert sein.
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentare
Kritik an der Mischung aus Design-Sprache und UI-Details
Problem mit dem versteckten „Power off“-Eintrag und der Platzierung des „Format“-Buttons in GNOME
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<ctrl>-swird erwartet, dass die Datei gespeichert wirdProblem mit dem Rechtsklick in GNOME Files
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