- Harder Drive ist eine Seite, die die wissenschaftliche Arbeit, Videos, App- und Audio-Materialien zu dem Festplattenprojekt sammelt, das wir weder wollten noch brauchten
- Die zugehörige wissenschaftliche Arbeit und YouTube-Videos sind miteinander verknüpft, sodass sich die Projekterklärung sowohl in Text- als auch in Videoform nachvollziehen lässt
- Die App zur Erkundung des IPv4-Adressraums wird als Torrent bereitgestellt; zur Ausführung werden möglicherweise 64-bit Windows und ausreichend RAM benötigt
- Als Beispiel für den RAM-Bedarf ist 32GB? angegeben, was darauf hindeutet, dass die Laufzeitumgebung stärker eingeschränkt ist als bei einer gewöhnlichen kleinen Demo
- Es gibt auch Klingelton-Audio und den Punkt „Have your own Harder Drive“, aber anhand des bereitgestellten Texts ist die konkrete Nutzung schwer zu erkennen
Harder-Drive-Materialsammlung
- Der Seitentitel lautet Harder Drive: Hard drives we didn't want or need
- Die Seite besteht eher aus kurzen Hinweisen und Abschnittstiteln, die zu verwandten Materialien führen, als aus einer langen Beschreibung
Wissenschaftliche Arbeit und Videos
- Der Abschnitt „Read words“ weist darauf hin, dass man die zugehörige wissenschaftliche Arbeit lesen kann
- Der Abschnitt „Watch draws and hear words“ führt zu mehreren Videos auf dem YouTube-Kanal
IPv4-Erkundungs-App
- Der Abschnitt „Browse the internet“ weist darauf hin, dass die im Video verwendete App zur Erkundung des IPv4-Adressraums als Torrent heruntergeladen werden kann
- Als Ausführungsbedingungen werden ein 64-bit Windows-Rechner und ausreichend RAM genannt; als RAM-Beispiel ist 32GB? angegeben
Weitere bereitgestellte Inhalte
- Im Abschnitt „Ringtones“ kann man die Klingelton-Audios aus dem Video zusammen mit weiteren Stücken herunterladen
- Der Abschnitt „Have your own Harder Drive“ beginnt mit dem Ausdruck „impenetrable“, aber anhand des bereitgestellten Texts lässt sich der konkrete Inhalt nicht feststellen
1 Kommentare
Hacker-News-Meinungen
Ich empfehle, den gesamten Backkatalog anzuschauen. Ich weiß nicht, ob es derzeit jemanden gibt, der so kreativ ist wie Tom7.
Ich frage mich, wie viele Leute Tom7 durch dieses Video hier zum ersten Mal kennengelernt haben.
Außerdem zeigt er auch noch, warum das eine großartige Idee für eine nachhaltige Zukunft ist.
Einige Ideen sind sehr alt, aber die komische Ernsthaftigkeit gefällt mir wirklich.
Das erinnert mich an frühere analoge Verzögerungsschaltungen. Wenn ich mich richtig erinnere, wurde das Signal als Schallwelle durch Glas geschickt, und mehrere Abgriffe erzeugten unterschiedliche Verzögerungen.
Ergänzend ein tolles Beispiel, das vielleicht eine eigene Einreichung wert wäre: https://www.eevblog.com/forum/projects/glass-ultrasonic-dela...
Ich habe zum ersten Mal Content von Tom7 gesehen und etwa ein unterhaltsames Nerd-Video erwartet.
Danach hatte ich Gänsehaut und ein Gefühl von Katharsis. Ich hätte nicht erwartet, dass es am Ende zu einem ziemlich ernsten Thema wechselt.
Allein die Gesamtstruktur wäre meiner Meinung nach preiswürdig, und dazu kommt noch enormer ingenieurtechnischer Aufwand. Das ist eine Qualität, von der ich mein Leben lang nicht hoffen kann, sie zu erreichen.
Es teilt sich in „Network“-Speicher, „Block“-Speicher und „Device“-Speicher auf.
Ich erinnere mich, dass lcamtuf um 2003 ein sehr ähnliches Konzept beschrieben hat.
In dieser Version wurden geheime Daten in Stücke zerlegt und an nicht existierende E-Mail-Adressen geschickt, sodass sie ein paar Tage später zurückkamen.
Wenn man das Geheimnis wieder zusammensetzen will, sammelt man die passenden Stücke ein, und irgendwo muss man alle Stücke nachverfolgt haben. Oder man schickt sie einfach wieder an eine andere nicht existierende E-Mail-Adresse.
http://tom7.org/papers/murphy2022harder.pdf
Die Grundprämisse des pingbasierten Laufwerks, also die Idee, ein flüchtiges Medium wie die Übertragungszeit von Paketen zu nutzen, war der Kern von clacks (https://github.com/AlexanderParker/clacks). Es war schön zu sehen, dass jemand anderes eine ähnliche Idee untersucht hat.
Mein Ansatz war weniger, ICMP-Pings zu verwenden, sondern eher ein P2P-System, in dem Peers zufällige Pakete untereinander hin- und herwerfen.
Außerdem habe ich ein Peer-Netzwerk simuliert und ein Video gerendert, in dem sich eine einzelne Nachricht durch das Netzwerk ausbreitet: https://github.com/AlexanderParker/clacks-tests/blob/main/pr...
Eine Datei auf diese Weise wiederherzustellen, würde eine Weile dauern. Sie kommt „irgendwann“ zurück.
Die Idee, Daten sehr weit weg zu übertragen, sie dadurch zu puffern, sie an etwas wie dem Mond zu reflektieren und dann diese Ausbreitungsdistanz als Speicher zu nutzen, finde ich einfach großartig.
Es stellte sich heraus, dass das viel einfacher ist, als irgendeine Art von Speichergerät zu bauen.
https://conwaylife.com/wiki/Gemini
https://en.wikipedia.org/wiki/Delay-line_memory
Die kombinierte Formel ist übrigens C=d×B×log_2(1+(Dc÷4πdf)²×S÷N)÷c. Und lim->∞ d×ln(1+1÷d²) ist leider 0. Interessanterweise stößt man auf dieselbe Grenze, wenn man versucht, durch Erhöhen der Bandbreite und damit der Trägerfrequenz mehr Informationen zu speichern.
Wolfram Alpha liefert für die optimale Entfernung noch keine gute geschlossene Lösung.
https://en.m.wikipedia.org/wiki/Delay-line_memory
Man muss hier die Inception-artige Wendung loben. Die ganze Zeit beim Anschauen dachte ich mir, in vermeintlich schlauer Manier: „Diese lächerlichen und verschwenderischen Arten, Daten zu speichern, sind immer noch ziemlich effizient im Vergleich zur Blockchain.“
Dann stellte sich heraus, dass genau das der heimlich versteckte Kern war.
Vor zwei Jahren gab es dazu auch schon 41 Kommentare.
https://hn.algolia.com/?dateRange=all&page=0&prefix=false&qu...