17 Punkte von xguru 2024-08-10 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen
  • Stealth, das neue von Proton entwickelte VPN-Protokoll, kann der Erkennung entgehen und Internetzensur sowie VPN-Sperren umgehen
  • Es kann fortschrittliche VPN-Blockaden umgehen, den Zugriff auf zensierte Websites ermöglichen und Menschen helfen, auch dann in sozialen Medien zu kommunizieren, wenn Regierungen den Zugang einschränken wollen

Warum Stealth notwendig ist

  • Proton hat Proton VPN 2017 eingeführt, weil es keinen vertrauenswürdigen, stabilen und frei nutzbaren VPN-Dienst gab
  • Proton wusste, dass autoritäre Regierungen ihre Dienste wie Proton Mail, die weltweit eine wichtige Rolle für Freiheit und Privatsphäre spielen, irgendwann blockieren würden
  • Mit Proton VPN können Menschen solche Sperren umgehen und Proton Mail weiterhin nutzen
  • In den vergangenen Jahren ist Proton VPN in Krisen- und Kriegssituationen weltweit zu einem unverzichtbaren Werkzeug geworden, um für zig Millionen Menschen den freien Informationsfluss zu sichern

Weiterentwicklung von Protons Technologien zur Umgehung von Überwachung und Zensur

  • 2017 Einführung von Secure Core VPN, das mehr Privatsphäre bietet als herkömmliche VPN-Dienste
  • 2020 Einführung von Alternative Routing, das VPN-Sperren umgeht, indem Verbindungen über andere, schwerer nachverfolgbare Wege umgeleitet werden
  • 2021 Einführung von VPN Accelerator, einer einzigartigen Technologie, die bis zu 400 % schnellere Verbindungen bietet. Das ist besonders wichtig für Nutzer in weit entfernten Regionen mit langsamen Internetverbindungen

Grenzen bestehender VPN-Protokolle

  • Traditionelle VPN-Protokolle wie OpenVPN, IKEv2 und WireGuard sind im Netzwerk relativ leicht zu erkennen
  • Da Deep Packet Inspection (DPI) immer weiter verbreitet ist, wird es leichter, VPNs zu erkennen und zu blockieren, die diese Protokolle verwenden
  • Es gab verschiedene Projekte, die bestehende VPN-Protokolle verschleiern sollten, aber die meisten davon waren nachträgliche Basteleien auf vorhandenen Protokollen, die inzwischen kaum noch gut funktionieren

Das Design des Stealth-Protokolls

  • Stealth wurde von Grund auf so entwickelt, dass diese Probleme nicht auftreten
  • Mit Stealth bleibt eine Proton-VPN-Verbindung nahezu vollständig unerkannt
  • Stealth ist in allen Proton-VPN-Tarifen verfügbar, einschließlich des kostenlosen Plans. Denn jeder sollte Online-Freiheit genießen können
  • Derzeit ist Stealth in den Apps für Android, Windows, macOS und iOS verfügbar

So verwendet man Stealth

  • Unter Android: ☰ → Settings → Advanced → Protocol → Stealth auswählen
  • Unter Windows: ☰ Settings → Connection → Protocol → Stealth auswählen
  • Unter iOS und iPadOS: Settings → Security options → Protocol → Stealth auswählen
  • Unter macOS: ProtonVPN-Menüleiste → Preferences → Connection → Protocol → Stealth auswählen
  • In der Linux-App ist Stealth noch nicht verfügbar

So funktioniert das Stealth-VPN-Protokoll

  • Stealth nutzt Obfuskation, um VPN-Verbindungen vor Zensoren zu verbergen
  • Die Grundidee besteht darin, VPN-Traffic wie „normalen“ Traffic oder eine gewöhnliche HTTPS-Verbindung aussehen zu lassen
  • Stealth erreicht dies durch obfuskiertes TLS-Tunneling über TCP. Das unterscheidet es von den meisten beliebten VPN-Protokollen, die in der Regel UDP verwenden und daher leichter zu erkennen und zu blockieren sind
  • Stealth baut VPN-Verbindungen außerdem auf eine bestimmte und einzigartige Weise auf, ohne Internetfilter zu alarmieren

Leistungsoptimierung von Stealth

  • Trotz der Obfuskation ist das Stealth-VPN-Protokoll auf hohe Leistung optimiert und mit der Technologie VPN Accelerator kompatibel
  • In Kombination mit seiner schlanken internen Struktur kann Stealth in der Regel eine höhere Leistung erzielen als ältere obfuskierte VPN-Protokolle, die OpenVPN über TCP aufbauen

Noch keine Kommentare.

Noch keine Kommentare.