Die Kehrseite von Scale AI, dem KI-Datenlabeling-Unternehmen mit 19 Billionen Won Unternehmenswert: Afrikas Datenlabeling-Fabriken
(theverge.com)-
Um KI-Systeme zu entwickeln, müssen Menschen Daten direkt mit Labels versehen. Diese verborgenen Arbeitskräfte werden als „Annotatoren“ bezeichnet.
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Diese Arbeitskräfte sitzen vor allem in Entwicklungsländern und arbeiten auf Plattformen wie Remotasks. Sie versehen alles mit Labels – von Bildern für selbstfahrende Autos bis zu den Emotionen in Kundendienstgesprächen.
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Diese Arbeit ist meist in kleine Teile zerlegt, sodass die Beschäftigten oft weder den Gesamtzweck ihrer Aufgabe noch den tatsächlichen Auftraggeber kennen.
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Mit dem Fortschritt der KI-Technologie werden spezialisiertere und komplexere Annotierungsaufgaben nötig. Solche Arbeiten werden für Menschen mit Fachwissen besser bezahlt.
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Unternehmen wie Surge AI konzentrieren sich auf höherwertige Annotierungsarbeit. Für Aufgaben wie das Training von Chatbots oder die Bewertung von KI-Ausgaben zahlen sie mehr.
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Die Branche steht vor Problemen wie schwankender Nachfrage, der Sicherung der Datenqualität und dem Druck zur Automatisierung.
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Es werden ethische Fragen zu fairer Bezahlung, dem Umgang mit den Arbeitskräften und den langfristigen Berufsaussichten der Beschäftigten im Zuge des Fortschritts der KI-Technologie aufgeworfen.
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Es ist ironisch, dass KI umso mehr menschliche Hilfe benötigt, je weiter sie sich entwickelt und je menschlicher sie wirkt.
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Es gibt eine Debatte darüber, ob menschliche Annotierung letztlich verschwinden wird oder weiterhin ein wichtiger Bestandteil der KI-Entwicklung bleibt.
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In Zukunft könnte eine neue Form der Zusammenarbeit entstehen, bei der Menschen gemeinsam mit KI-Assistenten arbeiten, um KI-Systeme zu überwachen und zu verbessern.
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