4 Punkte von grumjeon 2024-07-18 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen
  • Um KI-Systeme zu entwickeln, müssen Menschen Daten direkt mit Labels versehen. Diese verborgenen Arbeitskräfte werden als „Annotatoren“ bezeichnet.

  • Diese Arbeitskräfte sitzen vor allem in Entwicklungsländern und arbeiten auf Plattformen wie Remotasks. Sie versehen alles mit Labels – von Bildern für selbstfahrende Autos bis zu den Emotionen in Kundendienstgesprächen.

  • Diese Arbeit ist meist in kleine Teile zerlegt, sodass die Beschäftigten oft weder den Gesamtzweck ihrer Aufgabe noch den tatsächlichen Auftraggeber kennen.

  • Mit dem Fortschritt der KI-Technologie werden spezialisiertere und komplexere Annotierungsaufgaben nötig. Solche Arbeiten werden für Menschen mit Fachwissen besser bezahlt.

  • Unternehmen wie Surge AI konzentrieren sich auf höherwertige Annotierungsarbeit. Für Aufgaben wie das Training von Chatbots oder die Bewertung von KI-Ausgaben zahlen sie mehr.

  • Die Branche steht vor Problemen wie schwankender Nachfrage, der Sicherung der Datenqualität und dem Druck zur Automatisierung.

  • Es werden ethische Fragen zu fairer Bezahlung, dem Umgang mit den Arbeitskräften und den langfristigen Berufsaussichten der Beschäftigten im Zuge des Fortschritts der KI-Technologie aufgeworfen.

  • Es ist ironisch, dass KI umso mehr menschliche Hilfe benötigt, je weiter sie sich entwickelt und je menschlicher sie wirkt.

  • Es gibt eine Debatte darüber, ob menschliche Annotierung letztlich verschwinden wird oder weiterhin ein wichtiger Bestandteil der KI-Entwicklung bleibt.

  • In Zukunft könnte eine neue Form der Zusammenarbeit entstehen, bei der Menschen gemeinsam mit KI-Assistenten arbeiten, um KI-Systeme zu überwachen und zu verbessern.

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